ᐅ Anbau an Altbau von 1965 mit Aufstockung
Erstellt am: 17.03.2021 21:31
Tassimat 25.03.2021 18:23
Christian_p schrieb:
Eine Fassadendämmung ist noch nicht verbaut. Was meinst du mit Pflicht? Wenn umgebaut wird, oder wenn Förderungen beantragt werden?Wenn du mehr als geringfügige Änderungen an der Fassade machst, und das wäre eine Aufstockung oder anbau, so wirst du verpflichtet die aktuelle Energiesparverordung einzuhalten. Also wird eine Fassadendämmung mit allen Vorteilen, Nachteilen und Kosten erforderlich.Christian_p schrieb:
Im EG möchte ich keine tragende Wand versetzen, die Außenwand ist bereits jetzt etwas nach innen versetzt. Oder meinst du eine andere?Irgendwo dachte ich eine versetzte Wand gesehen zu haben.Christian_p schrieb:
immerhin ist es eine Renovierung und kein Neubau.Ein Renovierung planst du sicherlich nicht. Aufbaustockung und Anbau ist teurer als Neubau! Jetzt brauchst du vielleicht kein neues Bad oder an andere Stelle lässt sich was sparen, aber mit 2000€ / m² Wohnfläche zzgl. Baunebekosten, Planungsten etc. musst du trotdem mal rechnen. Je länger ich drüber nachdenke würde ich gedanklich mit 300.000€ in die Planung gehen.Christian_p schrieb:
Meine Eltern würden weiterhin darin wohnen.Ich hoffe die ziehen bei all der Planung mit und ich hfofe die sind sich bewusst, dass die ein halbes Jahr oder länger in eine Ferienwohnung umquatiert werden müssen. 11ant 25.03.2021 18:48
Tassimat schrieb:
Irgendwo dachte ich eine versetzte Wand gesehen zu haben.Im neuen OG im Bereich Kochen / Essen. Christian_p 25.03.2021 20:48
Hallo nochmal,
ja, im OG habe ich tatsächlich eine Wand verschoben. Ich war mir jetzt nicht sicher, ob diese tragend ist bzw, wenn das Dach neu gemacht wird, ist die Frage, ob diese Wand dann immer noch tragend ist, oder ob das Dach anders abgetragen werden kann.
Das mit der Fassade hatte ich bisher tatsächlich noch nicht gelesen.
Bzgl. Kosten machst du mir ja nicht viel Hoffnung ;-) Mal sehen was die Firmen in der Umgebung so sprechen.
ja, im OG habe ich tatsächlich eine Wand verschoben. Ich war mir jetzt nicht sicher, ob diese tragend ist bzw, wenn das Dach neu gemacht wird, ist die Frage, ob diese Wand dann immer noch tragend ist, oder ob das Dach anders abgetragen werden kann.
Das mit der Fassade hatte ich bisher tatsächlich noch nicht gelesen.
Bzgl. Kosten machst du mir ja nicht viel Hoffnung ;-) Mal sehen was die Firmen in der Umgebung so sprechen.
11ant 25.03.2021 23:09
Christian_p schrieb:
ja, im OG habe ich tatsächlich eine Wand verschoben. Ich war mir jetzt nicht sicher, ob diese tragend ist bzw, wenn das Dach neu gemacht wird, ist die Frage, ob diese Wand dann immer noch tragend ist, oder ob das Dach anders abgetragen werden kann.Nicht tragend, sondern aussteifend - und hier m.E. so wie geplant nicht ersetzlich. Die mangelnde getrennte Betrachtbarkeit von Geschossdecke und Dachstuhl ist hier m.E. genau das Problem (und das Dachgewicht nicht anders ableitbar, im Zusammenhang mit der nichttragenden Wand unter dem First - wohlgemerkt es sei denn, man schwenke auf ein Binderdach um, legt damit dann aber das Wohn-DG zu den Akten).Christian_p schrieb:
Bzgl. Kosten machst du mir ja nicht viel Hoffnung ;-) Mal sehen was die Firmen in der Umgebung so sprechen.Man kann einen Golf I nochmal ganz neu lackieren - aber nur im Falle eines GTI mit nachweislich berühmtem Vorbesitzer wird man es auch tun. Wenn Du an dem Haus hängst, dann mach´s - es ist allerdings ein Projekt für das Architekturbüro Pyrrhus & Varus. ypg 26.03.2021 01:17
Christian_p schrieb:
Wenn schon Anbau, dann idealerweise auch zweistöckig, so dass auch im OG ein weiteres Zimmer als Arbeits- / Gästezimmer entsteht.Christian_p schrieb:
Da das Haus ein gemeinsames Treppenhaus hat, soll alles so geplant sein, dass zur Not drei einzelne Wohnungen daraus gemacht werden können.Also mal wieder die eiermilchlegende Wollmilchsau, wodurch dann der Charme gehen muss ..?!Von der Idee finde ich es recht attraktiv, obwohl ich immer diese 2-Geschosser optisch als Mehrfamilienhaus abstempeln muss.
Wir hatten hier vor 2? Jahren jmd, der hat wegen Zwillingen ein normales Satteldachhaus erweitern müssen. hat sicherlich den Link noch parat?!
Christian_p schrieb:
Idealerweise kostet es nicht mehr als 200.000 Euro, inklusive Ausbau etc.Sehe ich nicht. Never. Ich bin kein Kostenexperte, hab aber selbst ein Haus gebaut und lese im Forum seit Jahren fleißig mit.Abriss Dach plus neuer Dachstuhl plus AI-Wärmedämmung, plus 2tes Geschoss, plus Anbau über 2 Ebenen... das sind doch 300000€ plus?
Ich persönlich finde es immer recht uncharmant für eine Familie, ein Treppenhaus außen an den Wohnbereich zu legen. Das teilt. Argumente für weitere spätere Wohneinheiten finde ich nicht erstrebenswert. Weiß man, was später kommt? Man will ja jetzt schön leben und nicht im Kompromiss.
Ich sehe bei solchen Umbauten auch das Problem, das man als Laie sehr eingeschränkt planen kann, weil man nicht weiß, was möglich und umsetzbar ist. Heraus kommt dann so ein Klotz, weil man Wände auf Wände pappt.
Ich würde mir am Eurer Stelle die Zeit für einen Architekten nehmen, anstatt an dem „Hochgeschosser“ weiter zu feilen.
11ant 26.03.2021 12:15
ypg schrieb:
Wir hatten hier vor 2? Jahren jmd, der hat wegen Zwillingen ein normales Satteldachhaus erweitern müssen. @11ant hat sicherlich den Link noch parat?!Hat er, und erst am Dienstag dort: verlinkt - es waren übrigens Drillinge.ypg schrieb:
Sehe ich nicht. Never.Immerhin erklärt der blauäugige Budgetwunsch, weshalb die vorgeschlagene Alternative nicht "gesehen" wird.ypg schrieb:
Ich würde mir am Eurer Stelle die Zeit für einen Architekten nehmenDer kann hier auch nur dann nützen, wenn man von ihm keine Planung erwartet - sondern auch den Rat von ihm annimmt, dem Haus die Verrenkung mit dem zwischengeschobenen Geschoss zu ersparen (was wohl erforderte, meinen Vorschlag mit der Austragswohnung umzusetzen).Das Haus ist von seiner Konzeption im Ist-Zustand schon kein Schnelldreher, da vor dem heutigen Zeitgeschmack als Hexenhäusl mit Hochparterre "speziell" - wenn auch mit dem USP gegenüber den meisten seiner Mitbewerber, einen respektablen Kniestock zu bieten (die Zeitgenossen dieses Hauses haben ja meist Drempel und Abseiten im DG). Wenn man es nun auf Turmbau umstylt, verliert es auch noch seinen Charme in den Augen dieser ohnehin schmalen Zielgruppe und promoviert in die Kategorie "vollends unverkäuflich". D.h. wenn man da jetzt echt fett Geld in die Hand nimmt - ich sehe das ebenfalls (auch als nicht Kostenexperte) mit einer 3 anfangen - dann muß man beten, den Volltilgungszeitpunkt zu erleben, denn ein Nachbesitzer wird maximal am Grundstück interessiert sein. Daß ich bzgl. Kosten "nicht viel Hoffnung" machen würde, war also noch eine sehr beschwichtigende Umschreibung. Daher habe ich ja auch den Hinweis auf Pyrrhus und Varus noch nachgelegt.
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