ᐅ Abweichung vom Bebauungsplan in Neubaugebiet möglich
Erstellt am: 16.02.18 10:47
Escroda 19.02.18 14:14
Jana33 schrieb:
Ich drehe mich im Kreis.Also noch mal:Du willst 5m von der Nordgrenze entfernt bauen. Deine abstandsfläche beträgt nach Landesbauordnung 7,8m.
1. Nach Art. 63 besteht theoretisch die Möglichkeit, dass das LRA eine Abweichung zulässt. Das wird es aber nicht tun, da dein Grundstück auch ohne Abweichung sinnvoll und zumutbar bebaubar ist und daher die Voraussetzungen für die Zulassung einer Abweichung nicht vorliegen.
2. Die Gemeinde ändert den Bebauungsplan dahingehend, dass der eine von der Landesbauordnung abweichende Abstandflächenberechnung zulässt. So, wie Du schon selber geschrieben hast, im Sinne von: Für die Grundstücke nördlich der Haupterschließungsstraße genügt zur nördlichen Grenze ein Abstand von 5m (oder 3m oder 0,5H oder 0,4H).
3. Du fragst die Nachbarn, ob sie das zu viel an abstandsfläche bis zum Inkrafttreten der Bebauungsplan-Änderung auf ihr Grundstück übernehmen. Dann liegt IMHO keine Abweichung vor, die zugelassen werden müsste und dein Freisteller kann loslaufen.
Jana33 19.02.18 14:20
Escroda schrieb:
...
... könntet... . Jeweils ein Streifen von 3m von der nördlichen und südlichen Grenze darf nicht bebaut werden, ansonsten freie Wahl der Gebäudeposition.was eben in unserem Fall ja nicht erlaubt ist, daher leider keine freie Wahl der Gebäudeposition.
Jana33 19.02.18 14:23
Ich werde den Nachbarn fragen, aber ich sehe da wenig Aussichten....für ihn ist das ja sehr riskant....wenn ich das nicht irgendwann wieder rausnehme , bleibt sein Grundstück belastet.....aber ich frage ihn.
Nordlys 19.02.18 14:26
Frage 1) Wenn man soweit nach hinten und bergab bauen will, wie wird man dann Abwasser los?
2) Was soll der Riesenvorgarten?
3) Vorschlag: Das Haus soweit es geht nach Südost. Damit viel viel Westsonne aufs Land kann. Karsten
2) Was soll der Riesenvorgarten?
3) Vorschlag: Das Haus soweit es geht nach Südost. Damit viel viel Westsonne aufs Land kann. Karsten
Escroda 19.02.18 14:41
Jana33 schrieb:
...für ihn ist das ja sehr riskant...Das Risiko läge nur darin, dass die Bebauungsplan-Änderung nicht rechtskräftig wird. Die Gebühren für die Rückabwicklung kannst Du ihm ja schon vorher bezahlen. Dann ist er nicht mehr auf Dich angewiesen. 11ant 19.02.18 15:56
Escroda schrieb:
Du fragst die Nachbarn, ob sie das zu viel an abstandsfläche bis zum Inkrafttreten der Bebauungsplan-Änderung auf ihr Grundstück übernehmen.Wo/wie wird diese Übernahme denn eingetragen, wenn man in BY keine Baulast kennt ?Ähnliche Themen