ᐅ Dürrejahr 2020 - künstliche Bewässerung nötig?
Erstellt am: 26.04.20 12:29
Hallo Leute,
wir haben letztes Jahr ein Grundstück in NRW gekauft.
Auf dem Grundstück haben wir 2x Kirschbäume, einen Apfelbaum und einen Birnenbaum.
Alle Bäume tragen Früchte und sind laut Info vom Voreigentümer ca. 15 - 20 Jahre alt.
Da es seit Wochen nicht geregnet hat, haben wir Bedenken, dass die Kirschernte nicht so groß ausfallen wird.
Die Kirschen blühen zwar, aber das Wachstum beginnt doch erst?
Sollten wir die Bäume künstlich bewässern, oder ziehen sie sich das nötige Wasser aus dem Erdboden? Laut Auskunft unserer Nachbarn, die alle einen Brunnen haben, liegt der Grundwasserspiegel zur Zeit bei ca. 5-6 Metern unter der Oberfläche.

wir haben letztes Jahr ein Grundstück in NRW gekauft.
Auf dem Grundstück haben wir 2x Kirschbäume, einen Apfelbaum und einen Birnenbaum.
Alle Bäume tragen Früchte und sind laut Info vom Voreigentümer ca. 15 - 20 Jahre alt.
Da es seit Wochen nicht geregnet hat, haben wir Bedenken, dass die Kirschernte nicht so groß ausfallen wird.
Die Kirschen blühen zwar, aber das Wachstum beginnt doch erst?
Sollten wir die Bäume künstlich bewässern, oder ziehen sie sich das nötige Wasser aus dem Erdboden? Laut Auskunft unserer Nachbarn, die alle einen Brunnen haben, liegt der Grundwasserspiegel zur Zeit bei ca. 5-6 Metern unter der Oberfläche.
So alten Bäumen sollten eine Trockenperiode überstehen dennoch wird es nicht schaden wenn du etwas bewässerst. Frag do mal deine Nachbarn mit Brunnen ob du gegen einen kleinen Obolus/Bier mal ein paar 100l ziehen kannst...
Nächste Woche soll es mal regnen Sprich die Situation wird sich entspannen.
Nächste Woche soll es mal regnen Sprich die Situation wird sich entspannen.
tucana1 schrieb:
Da es seit Wochen nicht geregnet hat, haben wir Bedenken, dass die Kirschernte nicht so groß ausfallen wird.
Die Kirschen blühen zwar, aber das Wachstum beginnt doch erst?Bei den Blüten würde der Baum zuerst sparen. Ich sah gestern einen Film mit dem Förster Wohlleben, der davor warnte, Bäume künstlich zu bewässern: dies hielte sie davon ab, durch Wachstum ihrer Wurzeln in größere Tiefen zur Selbsthilfe zu greifen. D.h. sie können sich selbst helfen, und wenn man da eingreift, schadet ihnen das praktisch im nächsten Jahr - besser sei, sie ihre Selbsthilfe auch aktivieren zu lassen. Aus Förstersicht ist ein Baum in diesem Alter quasi noch feucht hinter den Ohren.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Regelmäßige Bewässerung von Bäumen sollte immer über tiefe Wurzelbewässerung erfolgen. Ansonsten wurzelt der Baum nicht tiefer.
Bei "ab und zu" mal macht das gar nichts aus. Wenn es akut ist/wird von der Trockenheit einen Gießring um dem Baum aufschütten und mal ein paar (Hundert) Liter Wasser versickern lassen.
Bei "ab und zu" mal macht das gar nichts aus. Wenn es akut ist/wird von der Trockenheit einen Gießring um dem Baum aufschütten und mal ein paar (Hundert) Liter Wasser versickern lassen.
W
Winniefred26.04.20 20:53Ich habe meine Bäume jetzt erstmals bewässert. Die haben durch die letzten Jahre schon genug Stress gehabt. Ich mache das aber nicht regelmäßig, das war eine Notfallmaßnahme. Für Bäume braucht man auch viel Wasser, ihre Wurzeln liegen relativ tief. Oberflächliches Wässern bringt eh nichts. Falls es weiterhin nicht regnet, werde ich es einmal monatlich wiederholen. Ich habe ca 300 Liter langsam laufen lassen auf zwei Stellen verteilt, einige Meter vom Baum entfernt. Keine Ahnung ob das so richtig ist. Ich hoffe aber, dass das Wasser auf diese Weise langsam bis zu den umliegenden Wurzeln eingesickert ist.
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