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ᐅ Altbau 38cm Ziegel mit Gasbeton/Ytong isolieren


Erstellt am: 05.11.18 08:51

K
Kick_master
05.11.18 08:51
Hallo,

Wie in der Frage eingangs erwähnt, überlege ich ein Haus zu kaufen. Laut unleserlichem Grundrissplan wurde ein 34cm Ziegel verbaut (gibt es den überhaupt? Vielleicht sind es ja auch 38cm). Ich möchte das Haus in Zukunft gerne dämmen und mich vorzeitig schon mal informieren, welche Optionen es gibt. Ich bin aufgrund mehrere Gründe gegen eine Dämmung mit Styropor!
Nun suche ich eine gute Alternative!
Hierbei bin ich auf Gasbeton/Porenbeton/AAC/Mineralschaum/Ytong/und wie man das sonst noch nennt gestoßen!
Kann man diese Steine als Dämmung/Isolierung vor/auf die Ziegeln platzieren?
Hat da jemand Erfahrungen ? Feuchtigkeit/Schimmel? Probleme?

Besten Dank und liebe Grüße!
D
dertill
05.11.18 10:17
Kick_master schrieb:
. Laut unleserlichem Grundrissplan wurde ein 34cm Ziegel verbaut (gibt es den überhaupt?

Im Grundriss wird vermutlich die Gesamtstärke der Wand mit oder ohne Putz angegeben sein. 34 cm Stein am Stück bei Altbauten sind eher Selten. Hat das Haus eine Klinkerfassade?
Kick_master schrieb:
Ich möchte das Haus in Zukunft gerne dämmen und mich vorzeitig schon mal informieren, welche Optionen es gibt

Mit dem Baujahr des Gebäudes könnte man eine Abschätzung geben, um was es sich denn dabei handelt und ob eine Dämmung überhaupt notwendig bzw. sinnvoll ist.

Dämmmöglichkeiten:

Bei zweischaligem Mauerwerk mit Lufthohlraum: Ausblasen mit geeignetem Dämmmaterial
Ansonsten: WDVS aus EPS (Styropor) oder auf Basis natürlicher Dämmstoffe wie Holzfaser oder Jute mit einer Putzschicht
oder Dämmung der Außenwand mit flexiblen Dämmmatten zwischen Holzlatten oder anderen Trägern und Witterungsschutz mit hinterlüfteter Vorhangfassade aus Holz oder Fassadenplatten
Kick_master schrieb:
Kann man diese Steine als Dämmung/Isolierung vor/auf die Ziegeln platzieren?

theoretisch kann man das machen, wird aber schwer und macht eigentlich keiner, da es viele Nachteile hat. Du brauchst ein zusätzliches Fundament rund um das Haus. Dadurch müssen alle Anschlüsse ggf. erneuert werden. Zudem muss das ganze ohne Luftschicht an die Außenwand herangeführt werden, was bei einem aufgehenden Mauerwerk schwerer ist, als bei den einzelnen Dämmplatten. Wenn es mineralisch sein soll, gibt es von einem großen Porenbetonstein-Hersteller auch ein vollmineralisches WDVS auf Basis von Kalk, Sand und Zement.

Allgemein sollte man aber erst mal schauen, was bisher verbaut wurde, wie der U-Wert und die Eigenschaften sind und was es für andere Schwachstellen am Gebäude gibt - Außenwände sind dort in vielen Fällen nicht der wichtigste Ansatzpunkt, sondern es gibt meist einfachere und günstigere Arten der Energieeinsparung.
D
dertill
05.11.18 10:29
Nachtrag: Ich habe gerade gesehen, dass das Haus Bj. 1965 ist. In welchem Bundesland liegt denn "OE" sprich wo liegt das Haus? Wie sieht es aus? (Putz, Klinker, andere Fassade?)
Vom Baujahr her würden bei einschaliger Bauweise üblicherweise Bimshohlblocksteine (Süddeutschland) oder Ziegelsplitthohlblöcke oder auch Gitterziegel verwendet. Normalerweise aber eher in 30 cm Stärke. Bei Klinkferfassade würde ich auf 24cm Tragende Wand aus Hohlblöcken + 11,5cm Klinker ohne Luftschicht tippen. Luftschichten zwischen Tragender Wand und Vormauer waren in den 60er Jahren selten.
K
Kick_master
05.11.18 10:43
@dertill
Danke erst mal für deine Antwort, das "vollmineralisches WDVS auf Basis von Kalk, Sand und Zement" ist das, was ich gesucht habe
und
"OE" steht für Österreich, genauere Details über die Fassade hab ich leider nicht, Klinker kann ich ausschließen, sieht für mich nach einem 38 Ziegel und Putz aus
D
dertill
05.11.18 10:50
Kick_master schrieb:
"OE" steht für Österreich, genauere Details über die Fassade hab ich leider nicht, Klinker kann ich ausschließen, sieht für mich nach einem 38 Ziegel und Putz aus

Ach so - bei "AT" wäre ich eher darauf gekommen. Klinker in Österreich dürften auch eher selten sein und die Gebäudetypologie in Österreich kenne ich auch nicht. 38er Gitterziegel, Bimssteine, alter Porenbeton oder Hohlblocksteine, was auch immer verbaut wurde, hätten einen U-Wert zwischen 0,6 und 1,0 W/m²K. Ich persönlich würde bei der Wandstärke und dem U-Wert nicht noch zusätzlich außen Dämmen, sondern andere Schwachstellen beseitigen. Maximal die Nordseite dämmen, wenn dort wenige Fenster sind.
1
11ant
05.11.18 18:39
Bis jetzt war mir noch kein Plan zu unleserlich. Also stell´ den ruhig mal ein oder schick´ ihn mir per PN.

In Deutschland gab es bis in die Nachkriegsjahre noch das alte "Reichsformat", da wären 38 cm draus machbar gewesen (genau anderthalb Stein, also ein Stein plus ein Kopf). Eventuell hat man in Österreich erst später umgestellt oder damals noch Restbestände gehabt.

Das waren allerdings zu dieser Zeit typischerweise Vollziegel im Normalformat. Möglicherweise erklärt das die Mauerstärke, die man ibs. in den alpinen Bundesländern wohl etwas großzügiger Dimensioniert hat.

24 cm wären auch denkbar (ein Stein im aktuellen Formatsystem), und dann eventuell schon als Großblock, sofern aus leichterem Stein (Bims / Schwemmstein).

Ob und welche Dämmung man innen oder außen anlegt, dazu müßten wir das Gebäude näher kennen (Fotos helfen).

"OE" legt die Forensoftware wohl automatisch an, wenn man Österreich als Wohnland angibt.
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