ᐅ Wandaufbau eines Landhauses
Erstellt am: 26.10.2014 07:59
Bauexperte 28.10.2014 11:14
Hallo,
Es ist schlicht die einfachste Weise äußere Setzrisse aus dem Auge des Betrachters (Bauherren) verschwinden zu lassen; sich damit Diskussionen mit Bauherren zu ersparen. Sie entstehen zwar immer noch, liegen aber hinter dem WDVS.
Grüße, Bauexperte
Xinette schrieb:Nein. 17.5 plus WDVS ist in etwa so teuer, wie ein vergleichbarer monolithischer Wandaufbau.
Erster Vorschlag war ja 17,5 Poroton plus Dämmung.
Ich denke das ist die billigste Bauweise.
Es ist schlicht die einfachste Weise äußere Setzrisse aus dem Auge des Betrachters (Bauherren) verschwinden zu lassen; sich damit Diskussionen mit Bauherren zu ersparen. Sie entstehen zwar immer noch, liegen aber hinter dem WDVS.
Xinette schrieb:Du solltest Dich für einen Wandaufbau entscheiden, welcher Deinen Wünschen an ein Einfamilienhaus am nächsten kommt. Es gibt nicht "den" Stein, noch "den" Wandaufbau; letztlich hängt es auch von Deinen finanziellen Möglichkeiten sowie dem angepeilten Effizienzstatus ab.
Nachdem was ich jetzt gelesen habe, sollte man aber so nicht bauen.
Xinette schrieb:Wenn Du als Hobby Chemie hast, kannst Du den vorstehenden Beiträgen sicher folgen
Mich interessieren natürlich auch die Erfahrungen der mit Styropr gedämmten Wände.
Grüße, Bauexperte
DerBjoern 28.10.2014 11:29
Bauexperte schrieb:
Nein. 17.5 plus WDVS ist in etwa so teuer, wie ein vergleichbarer monolithischer Wandaufbau.Würde ich dahingestellt lassen... Um 17.5 Poroton + z.B. 16cm EPS vom U-Wert einzuholen benötigt es schon 50cm Poroton. Ob das preislich auf Augenhöhe ist? Regional sicherlich unterschiedlich. Man kann natürlich auf gefüllten Poroton zurückgreifen. Allerdings hat man dann die Dämmung nicht auf dem Stein, sondern in dem Stein...
Es ist schlicht die einfachste Weise äußere Setzrisse aus dem Auge des Betrachters (Bauherren) verschwinden zu lassen; sich damit Diskussionen mit Bauherren zu ersparen. Sie entstehen zwar immer noch, liegen aber hinter dem WDVS.Und vor allem die einfachste Möglichkeit mit dünnen Wänden hohe Dämmwerte zu erreichen. nicht jeder mag schießschartenartige Fenster.
Um bei sehr dicken Wänden wieder die gleiche Menge Licht in die Räume zu bekommen, benötige ich dann auch wieder größere Fenster. Größere Fenster bedeuten wiederum eine schlechtere Dämmung. Ein Teufelskreis...
Bauexperte 28.10.2014 11:44
Hallo,
Grüße, Bauexperte
DerBjoern schrieb:Nein, braucht es nicht. Du vergißt, die Luft als "Dämmstoff" zu berücksichtigen. Je poröser und damit leichter das Mauerwerk ist, desto besser ist in der Regel dessen Wärmedämmung
Würde ich dahingestellt lassen... Um 17.5 Poroton + z.B. 16cm EPS vom U-Wert einzuholen benötigt es schon 50cm Poroton.
DerBjoern schrieb:Das dürfe nur rudimentär der Fall sein, da ein kompletter Arbeitsgang eingespart wird und sich damit zusätzlich auch die Standzeiten des Gerüstes verringern.
Ob das preislich auf Augenhöhe ist? Regional sicherlich unterschiedlich.
DerBjoern schrieb:Darin sehe ich kein Problem; Perlit oder Mineralwolle sind aus meiner Sicht nicht mit EPS vergleichbar. Allerdings braucht es aktuell "nur" den gefüllten Ziegel, wenn der Bauherr ≤ Kfw 70 bauen möchte. Ab 2016 dürften diese Steine jedoch häufiger am Bau anzutreffen sein
Man kann natürlich auf gefüllten Poroton zurückgreifen. Allerdings hat man dann die Dämmung nicht auf dem Stein, sondern in dem Stein...
Grüße, Bauexperte
DerBjoern 28.10.2014 11:54
Bauexperte schrieb:
Hallo,
Nein, braucht es nicht. Du vergißt, die Luft als "Dämmstoff" zu berücksichtigen. Je poröser und damit leichter das Mauerwerk ist, desto besser ist in der Regel dessen Wärmedämmung 17,5cm Poroton T7 + 16cm EPS WLG 035 =>U-Wert: 0,138w/m²K
49cm Poroton T7 =>U-Wert: 0,14w/m²K
Das dürfe nur rudimentär der Fall sein, da ein kompletter Arbeitsgang eingespart wird und sich damit zusätzlich auch die Standzeiten des Gerüstes verringern.Nicht unbedingt. Eine monolitische Mauer wird auch separat verputzt. Für ein WDVS braucht der Maler auch nicht viel länger. Was der Maler beim WDVS länger braucht spart man beim Mauern ein. Die Aufwandsdifferenz beeinflusst die Standzeit des Gerüsts eher gering. Xinette 28.10.2014 11:55
Okay viel habe ich ja jetzt schon verstanden. Scheinbar gibt es nicht den idealen Baustil. Trotzdem ist mein Gefühl bei Styropor nicht so gut. Warum auch immer.
Zweites Angebot vom gleichen Baubetrieb.
17,5 Poroton plus Mineralwolle als Dämmung und dann Klinker als zweischaliges Mauerwerk. Finanziell gerade noch im Rahmen.
Haben wir damit die bessere Wahl?
Was ist mit den beschriebenen Setzrissen? Wie können die vermieden werden???
Lg Xinette
Zweites Angebot vom gleichen Baubetrieb.
17,5 Poroton plus Mineralwolle als Dämmung und dann Klinker als zweischaliges Mauerwerk. Finanziell gerade noch im Rahmen.
Haben wir damit die bessere Wahl?
Was ist mit den beschriebenen Setzrissen? Wie können die vermieden werden???
Lg Xinette
DerBjoern 28.10.2014 11:59
Wenn man Klinker leiden mag sicherlich eine gute Lösung!
Setzrisse lassen sich leider nicht gänzlich vermeiden. Vor allem in Bereichen zwischen Mauerwerk und Trockenbau kommen diese früher oder später.
Setzrisse lassen sich leider nicht gänzlich vermeiden. Vor allem in Bereichen zwischen Mauerwerk und Trockenbau kommen diese früher oder später.
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