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ᐅ Welcher Stein für Außenwand


Erstellt am: 28.12.2014 17:38

Bauexperte 29.12.2014 12:44
Hallo,
thomas_neo schrieb:

Wenn die Wand doch mit WDVS aufgebaut wird. Würdet ihr eher zu Kalksandstein oder Poroton (beide 17,5) raten?
Kalksandstein wird heutzutage im Regelfall wegen des besseren Schallschutzes verwendet. Wenn Du mit einem WDVS baust, würde ich immer Kalksandstein bevorzugen; ansonsten halte ich es mit Dirk: wenn ich WDVS vermeiden kann, baue ich monolithisch
thomas_neo schrieb:

Sag das meiner Frau Die hat sogar heute Nacht bei -11 Grad mit offen Fenster geschlafen. Gut mit einem beheizten Wasserbett ist das gar nicht so wild.
Nicht wirklich. Ihr liegt zwar auf einem warmen Bett, dennoch streicht kalte Luft über die Gelenke. Ihr strampelt euch nachts sicher auch frei; mit einer warmen Unterlage - unterstellt - mehr, als andere. Ganz davon ab, daß es die von Dirk erwähnten Nachteile mit sich bringt plus andere mehr.

Grüße, Bauexperte

thomas_neo 29.12.2014 20:21
Hallo Zusammen,

ich habe mir nun die Vor- und Nachteile so gut es geht angesehen. Dabei fand ich dieses Zitat äußerst hilfreich.
Bauexperte schrieb:


Hallo Goldbeere,
Grundsätzlich ist eine Wohnraumlüftung immer dann eine zu empfehlende Maßnahme, wenn der Mauerwerksaufbau keinen Luftaustausch zuläßt; bspw. Einfamilienhaus erstellt mit WDVS => Schimmelbildung. Oder dann, wenn beide Partner ganztägig einer geregelten Arbeit nachgehen; insbesondere in der Zeit, wenn das Haus gerade übergeben wurde, ist geregeltes Lüften das „A“ und „O“, genießt also oberste Priorität, gleich welches Bausystem.

Man unterscheidet:

Zentrale Anlagen haben einen entfernten Aufstellungsort und arbeiten nahezu geräuschlos. Sie besitzen zwei Ausgänge und zwei Eingänge (Luft die nach außen geführt wird, Außenluft wird von außen zugeführt, Abluft wird aus den Wohnräumen abgesaugt, und Zuluft den Wohnräumen zugeführt). Zentrale Anlagen sind aufwendiger, denn die Lüftungskanäle müssen von den Wohnräumen zur Anlage geführt werden.

Dezentrale Anlagen (eignen sich besonders für die Nachrüstung) und versorgen normalerweise nur jeweils einen Raum.

Die Erstellungskosten der zentralen Anlage sind höher, als jene der raumbezogenen Lüftung, Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung lohnt sich nicht wirklich. Über die bakterielle Verkeimung wird unterschiedlich debattiert, häufig imho aus Unkenntnis gegenüber einer neuen Technik. Sofern die herstellerbezogenen Wartungsintervalle beachtet werden, ergeben sich nach meiner Erfahrung keine Probleme.

Freundliche Grüße

Von meinem potenziellen Bauträger habe ich dazu folgende Info bekommen:
Sie können eine dezentrale Lüftung wählen, welche im Bad, im Gäste-WC sowie im der Küche und im Hauswirtschaftsraum die Luft automatisch absaugt. Es sind dann einige Wanddurchbrüche enthalten, welche Frischlust automatisch zuführt.
Wenn Sei eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wählen, dann gibt es keine Wanddurchbrüche, sondern die Zuluft wird automatisch angesaugt über das Zentralgerät und per Leitungen die unter dem Estrich verlaufen über kleine Öffnungen im Boden ins Haus geführt.

Was mir noch nicht ganz klar ist, ist eine Wärmerückgewinnung sinnvoll? Gibt es auch zentrale ohne Wärmerückgewinnung? Die Dezentrale bewegt sich wohl um die 5.000€ für die oben genannten Räume. Über die zentrale habe ich noch keinen Preis bekommen.

thomas_neo 30.12.2014 10:51
Guten Morgen,

der Bauträger nennt sich "Pfeil Bauunternehmung aus Althütte". Ist ein Generalunternehmer.
Vielen Dank für die Info.

Ok, die Preise sind ja schon nicht ganz ohne. Aber je mehr ich lese desto mehr wird mir bewusst, dass eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung bei einem Neubau nicht Schaden kann bzw. das korrekte lüften unterstützt. Vor allem wenn man mit WDVS baut.

Die Entscheidung zwischen dezentral bzw. zentral ist nicht so leicht. Erst einmal sollte ich mir im klaren werden ob sich eine Wärmerückgewinnung rentiert.

One00 01.01.2015 13:55
Die Frage, ob sich eine Wärmerückgewinnung rentiert oder nicht, hat sich mir nie gestellt. Erstens, weil ich ohnehin eine zentrale Anlage wollte und diese soweit ich weiß nicht ohne zu haben sind. Zweitens weil ich mir bei -10 Grad Außentemperatur diese kalte Luft nicht permanent ins Haus pusten lassen möchte. Das könnte auch eine Fensterfalzlüftung zu wesentlich günstigeren Konditionen.

Entscheide, ob du eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung überhaupt möchtest bzw sie dir das Geld wert ist und dann ob zentral oder dezentral. Der Rest ergibt sich von allein. Für mich fiel die dezentrale Anlage schon allein wegen der Optik raus.

Aber hier geht es doch eigentlich um den Wandaufbau, oder wie war das?

thomas_neo 02.01.2015 11:11
Guten Morgen,

Ich denke, es wird sehr schwierig ein angenehmes Wohnklima ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung hinzubekommen, da wir beide so gut wir nicht da heim sind. Meine Frau arbeitet den ganzen Tag so wie ich auch, zudem bin ich sehr oft beruflich unterwegs. D.h. eine "kontrollierte Lüftung per Hand" ist so gut wie ausgeschlossen.

Ich habe nun auch die Preise für die Lüftungsanlage bekommen:
  • Dezentrale Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung 5.000€
  • Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung 9.500€
  • Dezentrale Lüftungsanlage dezentral mit Wärmerückgewinnung 6.500€
Ich denke die Preise sind realistisch so wie ich das hier mitbekommen habe. Aktuell würde ich die Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nehmen.

Zur Außenwand könnte ich nun neben den 3 bekannten Optionen

1. Poroton 17,5 cm + WDVS (Standardwand) kein Aufpreis. U-Wert: 0,19 W/m2k
2. Porenbeton 36,5 cm monolithisch: Aufpreis: 8.900€ mit U-Wert 0,23 W/m2k
3. Poroton 36,5 cm T8 monolithisch: Aufpreis: 12.200€ mit U-Werr 0,19 W/m2k

nun noch 2 weitere Optionen bekommen, die praktisch die Option 1 verbessern soll:

4. Poroton 24 cm + WDVS: Aufpreis: 3.900€ mit U-Wert 0,17 W/m2k
5. Porenbeton 24 cm + WDVS: Aufpreis: 5.300€ mit U-Wert 0,16 W/m2k

Je mehr Optionen ich bekomme desto unsicherer werde ich mir. Ich denke ein monolithischer Aufbau wäre wohl das beste. Andererseits hätte ich inzwischen auch nicht unbedingt was gegen ein WDVS wenn wir die Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung mit einbauen. Würdet ihr Option 4 oder 5 mit den Aufpreisen vorziehen? Seht Ihr hier einen echten Mehrwert?

Vielen Dank

Doc.Schnaggls 02.01.2015 11:23
Hallo Thomas,

mit der zentralen Lüftung mit Wärmerückgewinnung hast Du Dir, meiner Meinung nach, die richtige Option ausgewählt.

Wie schon in einer älteren Antwort von mir geschrieben, ziehe ich einen monolithischen Wandaufbau jedem WDVS vor - allein aus Stabilitätsgründen.

Meine Eltern haben 1973 gebaut und Jahre später mit Styropor zusätzlich gedämmt.

Bisher aufgetretene Probleme:

- Silvesterrakete durchschlägt den Putz und bleibt ca. 5 cm tief im Styropor stecken

- Diverse Löcher im Putz und im Styropor durch "umgefallene" Kinder-Fahrräder an der Hauswand
zum Hof.

- Löcher im Putz und im Styropor durch Treffer diverser herumfliegender Gegenstände bei stärkeren
Stürmen (Lothar, Wiebke etc.).

Die Schäden ließen sich zwar immer recht problemlos beheben, aber wenn man nicht das ganze Haus neu streicht, sind die reparierten Stellen natürlich gut zu sehen...

Grüße,

Dirk
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