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ᐅ Keller in BaWü immer sinnvoll? Wegen hohem Grundstück-qm-Preis


Erstellt am: 12.08.16 23:29

E
EinMarc
12.08.16 23:29
Hallo allerseits und schöne Grüße aus dem Ludwigsburger Raum (BaWü) 🙂

Wir sind aktuell in der Recherchephase zum Thema Einfamilienhaus im o.g. Raum. Und ein Punkt bei den grundlegenden Überlegungen ist ja immer der Keller...
In unserem jetzigen (Reihenmittel-)Haus haben wir einen Keller, den ich mit meinem Hobby (Fräs- und Drehmaschinen etc) auch ausgiebig nutze. Was natürlich im Reihenhauskeller nicht immer ganz einfach war, da alles zerlegt und die Treppe runtergelassen werden musste, aber das ist ein anderes Thema 😉

so, nun liest man auf diversen Blogs, Hausbauseiten etc.pp. sehr häufig, dass oft gar nicht mit Keller gebaut wird, sondern lieber oberirdisch etwas größer, also dafür mehr EG.
Die Frage aller Fragen, die sich mir dabei stellt ist aber:

Macht diese Aussage in BaWü mit qm-Preisen um die 400,- überhaupt/auch Sinn?

Bei niedrigen qm-Preisen kann ich mir das ja vorstellen, aber hier kommt mir das doch arg teuer vor, sich die (halbe, wegen 2 Geschossen) Kellerfläche zusätzlich kaufen zu müssen? Das sind ja alleine für das dadurch notwendigerweise größere Grundstück schon heftige Beträge, und damit ist der Raum ja auch noch nicht umbaut, überdacht usw.?

Gibt es Vergleichspreise pro qm für oberirdischen Wohnraum und unterirdischen?

Unsere Wunsch-Hausgröße läge so bei 150qm Wohnfläche, mit EG und OG mit voller Raumhöhe. Und eben Keller oder nicht, was unterm Strich günstiger kommt.
Grundstücke gibts von 200-400qm

Der Keller sollte aber (wegen der Maschinen und Rostempfindlichkeit) eben auch wohnraumähnliches Klima haben. Wärme ist nicht so Hauptkriterium, aber die damit gekoppelte Luftfeuchtigkeit eben. Diese sollte stabil und beherrschbar sein. Brauchts dazu einen sogenannten Wohnkeller? Vermute mal ja. Das bedeutet doch auch gleich ne Kostenexplosion, oder? In welchen Größenordnungen bewegt sich sowas dann /qm? Ebenerdiges Grundstück vorausgesetzt

Allerdings ist für später sowieso eine große, vollisolierte Doppelgarage (am liebsten doppelte Tiefe) vorgesehen, um die zweite, im Nachbarort liegende Hobbywerkstatt (dort immerhin 40qm) auch noch dort hin zu holen.
Das hätte aber auch noch ein paar Jahre Zeit, je nach Geldstand. Braucht aber eben auch ihren Platz auf dem Grundstück...

Oder macht es dann schon wieder Sinn, gleich alles auf einmal ins EG zu setzen und damit eben in den sauren Apfel beim Grundstückskauf zu beissen?

Bitte nicht schimpfen, falls ich direkt irgendwelche Fettnäpfchen mitgenommen habe beim Antrittsbesuch, denn dafür habe ich oft ein trauriges Talent 😀

Viele Grüße an alle und vorab schon einmal vielen Dank,

Marc
E
EinMarc
15.08.16 12:10
166 Hits und keine Antwort, ein recht sicheres Indiz für einen direkten Fettnapf-Beschuss, vermute ich? 😉

Evtl ist das auch missverständlich formuliert bzw zu viel drumrum...

Vor allem interessiert mich, ob es für Kellerraum als Nutzkeller bzw Wohnkeller auch solche Richtwerte gibt wie zB die oft von den größeren Fertighausdealern genannten "2000,-/qm umbauter Raum"?

Bei solchen Dingen muss natürlich immer von idealen Bedingungen ausgegangen werden, also keine Bodenprobleme, drückendes Wasser usw.
R
RobsonMKK
15.08.16 12:22
Hi,

also ich gehe mal davon aus, dein Keller wird dann ja so um die 80-90 qm Fläche haben.
Bei uns liegt diese Größe bei knapp 70T€. Ist ein WU Keller, Geschossdeckenerhöhung ist drin, aber es ist kein Wohnkeller. Die Kosten dafür sind einfach knackig. Ich meine das wären noch 40-50T€ obendrauf gewesen.

Einfach als "Richtwert" für dich.
Wir haben aber mitbekommen das aktuell kaum noch mit Keller gebaut wird.
B
bernie
15.08.16 12:26
Deine Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, daher wohl bisher keine Antworten. Ebenso ist es auch hier im Forum einfach so, dass es die "pro Keller" und "contra Keller" Fraktionen gibt ;-)

Du musst es Dir selbst einfach selbst durchrechnen. Wenn der qm Bauland bei euch 400 Euro kostet und du "lärm- und dreckintensive" Hobbys hast, macht ein Keller meiner Meinung durchaus Sinn.

Nur mal so über den Daumen gepeilt: Du möchtest ca. 150 qm "echte" Wohnfläche mit 2 Vollgeschossen realisieren. Folglich wird dein Haus eine Grundfläche von ca. 90-100 qm Außenmaß benötigen (je nach dem, wie groß der Flur, der Eingangsbereich und die Treppen werden. Diese werden ja nicht mit einem Anteil von 100% als "echte" Wohnfläche gerechnet). Diesen Bereich als Nutzkeller voll zu unterkellern kannst Du mal so ganz grob mit 50-60 TEUR ansetzen. Falls Du eine Weisse Wanne bauen musst/willst, wird es jedoch teurer. Ein Wohnkeller wird auch teurer.

Jetzt kannst du Dir überlegen, wie viel mehr Platzbedarf Du ebenerdig benötigst und mit deinen Grundstückspreisen gegenrechnen. Ebenso musst Du den bebauungsplan berücksichtigen. Je nach Baugebiet unterscheiden sich die Geschossflächenzahl. Wenn das Grundstück also 400qm groß ist, kannst Du nicht einfach so mal 250qm mit Haus und Garage "zubauen".
E
EinMarc
15.08.16 13:02
Super, das hilft mir schon sehr. Gerade als Richtwerte sehr willkommen, vielen Dank!

Der Unterschied Nutz-/Wohnkeller ist laut meiner letzten Recherche, dass der Wohnkeller folgende "Upgrades" aufweisen muss (ich hoffe, das stimmt so auch):
beheizbar
Deckenhöhe von 2,5m
Echtlicht über Fenster, nicht nur Lichtschächte

Das brauche ich wirklich nicht. Ein gescheit isolierter Keller (was angeblich mittlerweile immer gemacht werden muss, stimmt das?) würde mir bereits ohne Heizung reichen. Seit 10 Jahren hatte ich in unserem jetzigen Keller nie die Heizung an.
Heizungsmöglichkeit würde ich natürlich mit vorsehen, aber volle Deckenhöhe und Echtlicht brauche ich sicher nicht. Nichtmal Lichtschächte 😉

Ja, min 100qm außen für das Haus war auch meine Einschätzung.
Die 50-60k für den Keller wären in Ordnung, bei 70k wirds langsam unbequem, 100k wären mir dann zu viel.
nutzkellerwohnkellergrundstückwohnflächerichtwertedeckenhöhelichtschächteheizung