Elektroinstallationen
(7 Bewertungen)
Elektroinstallationen 4.7142857142857 5 7votes
Views: 5712
<< Vorheriges Thema | Nächstes Thema >>

Elektroinstallationen


Unter dem Begriff „Elektroinstallationen“ versteht man das Errichten von elektrischen Anlagen für Niederstromspannungen, dazu zählen vor allem die Stromversorgung und Hausinstallationen, wie elektrische Beleuchtungen oder Installationsschaltungen.

Die Elektroinstallationen beinhalten dabei die Prozesse der Leitungsverlegung, der Montage und der Messung der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen, auf die auf keinen Fall vergessen werden darf.
Die Leitungsverlegung ist dabei auf drei Arten möglich: Erstens „Auf Putz“ (sichtbar und frei liegend, meist in Kabelkanälen im Keller, in der Garage oder am Dachboden); zweitens „Unter Putz“ (nicht sichtbar, meist in Schutzrohren in Wohnräumen); drittens „Im Putz“ (nicht sichtbar, meist in Stegleitungen in Wohnräumen).
Unter den Bereich Montage fällt die Installierung von Verteilern, Fehlerstromschutzschaltern, Leuchten, elektrischen Maschinen, Steckdosen, Überstromschutzeinrichtungen, elektrischen Geräten, Tastern und Schaltern, Steckdosen, Leistungsschutzschaltern und Sensoren für Bewegungsmelder oder Dämmerungsschaltungen. Häufig verwendete Installationsschaltungen sind dabei die Taster, die Serienschaltung, die Ausschaltung, die Kreuzschaltung, die Wechselschaltung und die Kontrollwechselschaltung.

Für die Montage und Verlegung, aber auch Prüfung von Elektroinstallationen, sollte man keinesfalls auf einen Elektroinstallateur verzichten. Nur ein Fachmann kann sicherstellen, dass eine Schaltung die gewünschte Aufgabe verrichtet, und dass Komponenten ohne Gefahrenquellen miteinander verbunden werden. Generell muss man sich hier an die „5 Sicherheitsregeln“ halten, diese sind sogar vorgeschrieben.
Seit dem Jahr 2009 ist auch von Seiten der EU klar geregelt, welche Standardspannung in einem Gebäude verwendet werden darf, welche über eine Stromquelle, die Steckdose, zugänglich ist: Die Standardspannung, im Haus selbst spricht man von der Netzspannung, beträgt 230 Volt +/- 10 %. Die Verteilung der Netzspannung (Dreiphasenwechselstrom) an die Elektroinstallationen, die Verbraucher, erfolgt meist über drei Außenleiter (L1-L3, braun, schwarz, grau), in der Schweiz auch Polleiter genannt, den Neutralleiter oder Mittelleiter (N, hellblau) und den Schutzleiter (PE, gelb/grün). Eher selten werden TN-Systeme verwendet, wo der Neutral- und Schutzleiter durch einen PEN-Leiter (gelb/grün mit blauer Endung) ersetzt wird.

Elektroinstallationen sollte man unbedingt vom Elektroinstallateur unter Einhaltung aller Sicherheitspunkte verlegen und montieren lassen, ein Basiswissen kann für den „Häuslbauer“ aber nie von Schaden sein.

Bericht bewerten


Ihre E-Mailadresse (zur Bestätigung)

Sicherheitsfrage: *







<< Vorheriges Thema | Nächstes Thema >>

Ähnliche Artikel
Haustechnik & Energie - Ratgeber zu allen Themen
In unserer Ratgeberrubrik Haustechnik und Energie erfahren Sie das allerwichtigste was Sie als Bauherr wissen und einplanen sollten. Generell handelt es sich...

Elektrotechnik beim Hausbau - Alles was Sie wissen müssen
Wir haben in Bezug auf unsere primäre Funktion, bei Fragen und Problemen zum Thema Hausbau weiter zu helfen und Auskunft zu geben, als Ratgeber dazu entschie...

Die 5 Sicherheitsregeln
Hier finden Sie die wichtigsten 5 Sicherheitsregeln. Sicherheitsregel 1: Freischalten: Unter „Freischalten“ versteht der Elektrofachmann das Abschalten aller...

Altbau sanieren - Das müssen Modernisierer beachten
Marodes Dach, undichte Fenster, alte Leitungen – bei vielen Altbauten herrscht hoher Sanierungsbedarf. Für die Besitzer ist die Altbausanierung eine planeris...

Oben