Einbrüche in Deutschland: Trotz leichtem Rückgang keine Entwarnung
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Einbrüche in Deutschland: Trotz leichtem Rückgang keine Entwarnung


Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging 2016 minimal zurück. Hat die Polizei im Jahr 2015 mehr als 167.000 Fälle erfasst, waren es 2016 nur noch 151.000. Der leichte Rückgang bedeutet aber natürlich keine Entwarnung, die Zahl der Einbrüche ist immer noch dramatisch hoch. Und bis neue polizeiliche und juristische Maßnahmen greifen, wird sich daran kaum etwas ändern.

Niedrige Aufklärungsquote

Wer Opfer eines Einbruchs wird, darf sich kaum Hoffnungen machen, dass die Täter überführt werden. Wie die Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts (siehe Grafik) zeigt, lag die Aufklärungsrate bei Wohnungseinbrüchen im Jahr 2016 bei unter 17 Prozent. 


Die Bemühungen einiger Bundesländer, mit Sonderkommissionen die Einbruchsdelikte besser in den Griff zu bekommen, stehen noch am Anfang. Ein neues Gesetzvorhaben, das die Mindestfreiheitsstrafe bei Wohnungseinbrüchen anheben soll, ist noch nicht in Kraft. Präventiver Einbruchschutz ist für Haus- und Wohnungsbesitzer das wirksamste Mittel, um nicht zum Opfer der organisierten Einbrecherbanden zu werden.

Fördergelder der KfW für Maßnahmen zum Einbruchschutz

Wer den Bau einer Immobilie plant, kann für Maßnahmen zum Einbruchsschutz Unterstützung von der KfW-Bank erhalten. Wichtig ist dabei, dass der Antrag bei der KfW vor Beginn der Baumaßnahmen gestellt wird. Außerdem muss der Einbau von Einbruchssicherungen durch einen Fachbetrieb erfolgen. Die KfW unterstützt Hausbauer mit maximal 1.500 Euro, gefördert wird der Einbau von einbruchshemmenden Fenstern und Türen sowie von Alarmanlagen.

Außenwandlampen mit Bewegungsmelder, Überwachungskameras, programmierbare Beleuchtung

Neben mechanischen Sicherheitsmaßnahmen bei Türen und Fenstern lässt sich noch einiges mehr für einen effektiven Einbruchschutz tun. Moderne Smart-Home-Systeme zum Beispiel machen es möglich, Überwachungskameras per Smartphone auch von unterwegs aus im Blick zu behalten. Außenwandlampen und die Innenbeleuchtung können so programmiert werden, dass sie die Anwesenheit der Bewohner vortäuschen – obwohl die vielleicht gerade im Urlaub weilen. Außenwandleuchten, funktional und dekorativ, können mit einem Bewegungsmelder ausgestattet werden, der das Grundstück in helles Licht taucht, wenn es jemand betritt. Und helles Licht, das mögen Einbrecher überhaupt nicht.


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