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Reinhold76
Unterlagsbodenarten
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Unterlagsbodenarten


Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Arten von Unterschlagsböden. Den Schwimmenden und den Starren.

Der Unterlagsboden sollte unbedingt so ausgewählt werden, dass er zu den technischen Anforderungen des Gehbelags darüber passt. Die Oberfläche eines Unterlagbodens muss, abgesehen von einigen Ausnahmen, so genau wie möglich im Blei ausgeführt werden. Wichtig ist auch, dass die Oberfläche besonders glatt ist. Notwendig ist ein Unterlagsboden, um Unebenheiten auf rohen Decken zu überbrücken und um Gehbeläge aufzunehmen.

Starrer Unterlagsboden
Am üblichsten ist bei starren Unterlagsböden der Zementbezug. Außerdem sind aber auch Kunstharzfließmassen möglich. Diese nivelieren sich selber aus.
Die Schichtstärke ist hier eine sehr geringe. Zu Unterlagsböden aus Gussasphalt raten wir besonders in beheizten Räumen. Diese Art von Unterlagsböden stellt einen Schutz gegen die Feuchtigkeit dar, welche in solchen Räumen aufsteigt. Starre Unterlagsböden fungieren als eine Ausgleichsschicht, sie befinden sich zwischen Fertigbelag und Decke. Schalltechnisch haben sie keinerlei Bedeutung. Ausführen kann man sie in Blei oder im Gefälle.

Starrer Unterlagsboden
Ein schwimmender Unterlagsboden verhindert die Übertragung von Körperschall. Der Aufbau sieht folgendermassen aus: Massive Decke mit Ausgleichsüberzug. Weichfedernde Dämmschicht. Trennschicht. Schwimmender schwerer Unterlagsboden. 

Wichtig ist, dass keine Schallbrücken zwischen dem Unterlagsboden, der ja frei schwingen soll, und den anschliessenden Bauteilen wie Boden, Wände, Türschwellen etc. vorhanden sind. Hartschaum und Korkplatten eignen sich als Trennlage nicht da sie zu steif sind. Geeignet sind Mineralfaser- und Glasfaserplatten. Die schwimmende Masse sollte nicht unter 50mm stark sein, und ein Gewicht von mindestens 120 – 150kg/m3 aufweisen.

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