Hallo zusammen,
wir planen ein Einfamilienhaus am relativ steilen Hang (Nord-Bayern). Anbau ist vorgeschrieben und die Hausform durch das vorhandene Nachbarhaus vorgegeben.
Besonders ist, dass wir das Wohnen im OG planen um direkten Terrassenzugang zu haben. Zusätzlich wollen wir das OG ohne Geschossdecke - also firsthoch offen gestalten (also keinen DB, Spitzboden etc.)
Uns gefällt der Entwurf sehr gut. Wir sind uns der Treppen bewusst (zB Einkäufe tragen etc, Wasser gibts aus dem Quooker 😉...) trotzdem gefällt und die Möglichkeit einer Terrasse im oberen Bereich.
Wir haben bereits ein Angebot schlüsselfertig vom GU, inkl unserer Wünsche (Parkett, 4m Hebeschiebetür, 3x Bad) und Außenanlagen erhalten und könnten jetzt loslegen. Wir sind nun gespannt was die Profis hierzu sagen, ob wir hier kritische Punkte übersehen - wir würden es so bauen lassen!
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 600m2 (bereits vorhanden)
Hang: Ja, steil
Grundflächenzahl: 0,4 - 0,7
Geschossflächenzahl: 0,47
Baufenster, Baulinie und -grenze: durch Nachbar vorgegeben
Randbebauung: ja
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2 VG + UG
Dachform Satteldach
Stilrichtung: Modern
Ausrichtung:
Maximale Höhen/Begrenzungen: keine
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Einfamilienhaus Satteldach
Keller: ja
Geschosse: 2
Anzahl der Personen: 2 Erwachsene (Mitte 30) + 2 Kleinkinder
Raumbedarf im EG, OG
Büro: 4 Tage Homeoffice
Schlafgäste pro Jahr: wenig
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: offene Küche mit Küchenblock
Anzahl Essplätze: 8-10
Kamin: Nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Garage im UG
Nutzgarten, Treibhaus: aktuell noch nicht, evtl später
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Grundlagen aus vorhandenen Grundrissen aus dem Internet + persönliche Anpassungen + Anpassungen mit Planer von GU
Was gefällt besonders? Warum?:
+ Offenes OG mit hohen Decken
+ separate Eltern Suite
+ separates Kinderbad
Was gefällt nicht? ....eher Kompromisse die wir akzeptieren
- Eher knapper Platz zwischen Treppenaustritt und Antritt im EG
- Kinderbad ohne Tageslicht
Preisschätzung laut Architekt/Planer: Angebot GU 750.000 inkl Keller, Nebenkosten, Einrichtung, 100.000 Außenanlagen + Bodenarbeiten
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung 750.000
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten:
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Startpunkt war gefundener Plan von einem Fertighaus im Internet, wir haben dann EG und OG getauscht
Sonstiges:
Wir werden einen Aufzugsschacht (ohne Aufzug) vorbereiten lassen, dieser wird in den Geschossdecken ausgespart und führt über Garage → Kinderbad → Speiß nach oben.
Danke für euer Feedback






wir planen ein Einfamilienhaus am relativ steilen Hang (Nord-Bayern). Anbau ist vorgeschrieben und die Hausform durch das vorhandene Nachbarhaus vorgegeben.
Besonders ist, dass wir das Wohnen im OG planen um direkten Terrassenzugang zu haben. Zusätzlich wollen wir das OG ohne Geschossdecke - also firsthoch offen gestalten (also keinen DB, Spitzboden etc.)
Uns gefällt der Entwurf sehr gut. Wir sind uns der Treppen bewusst (zB Einkäufe tragen etc, Wasser gibts aus dem Quooker 😉...) trotzdem gefällt und die Möglichkeit einer Terrasse im oberen Bereich.
Wir haben bereits ein Angebot schlüsselfertig vom GU, inkl unserer Wünsche (Parkett, 4m Hebeschiebetür, 3x Bad) und Außenanlagen erhalten und könnten jetzt loslegen. Wir sind nun gespannt was die Profis hierzu sagen, ob wir hier kritische Punkte übersehen - wir würden es so bauen lassen!
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 600m2 (bereits vorhanden)
Hang: Ja, steil
Grundflächenzahl: 0,4 - 0,7
Geschossflächenzahl: 0,47
Baufenster, Baulinie und -grenze: durch Nachbar vorgegeben
Randbebauung: ja
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2 VG + UG
Dachform Satteldach
Stilrichtung: Modern
Ausrichtung:
Maximale Höhen/Begrenzungen: keine
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Einfamilienhaus Satteldach
Keller: ja
Geschosse: 2
Anzahl der Personen: 2 Erwachsene (Mitte 30) + 2 Kleinkinder
Raumbedarf im EG, OG
Büro: 4 Tage Homeoffice
Schlafgäste pro Jahr: wenig
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: offene Küche mit Küchenblock
Anzahl Essplätze: 8-10
Kamin: Nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Garage im UG
Nutzgarten, Treibhaus: aktuell noch nicht, evtl später
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Grundlagen aus vorhandenen Grundrissen aus dem Internet + persönliche Anpassungen + Anpassungen mit Planer von GU
Was gefällt besonders? Warum?:
+ Offenes OG mit hohen Decken
+ separate Eltern Suite
+ separates Kinderbad
Was gefällt nicht? ....eher Kompromisse die wir akzeptieren
- Eher knapper Platz zwischen Treppenaustritt und Antritt im EG
- Kinderbad ohne Tageslicht
Preisschätzung laut Architekt/Planer: Angebot GU 750.000 inkl Keller, Nebenkosten, Einrichtung, 100.000 Außenanlagen + Bodenarbeiten
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung 750.000
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten:
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Startpunkt war gefundener Plan von einem Fertighaus im Internet, wir haben dann EG und OG getauscht
Sonstiges:
Wir werden einen Aufzugsschacht (ohne Aufzug) vorbereiten lassen, dieser wird in den Geschossdecken ausgespart und führt über Garage → Kinderbad → Speiß nach oben.
Danke für euer Feedback
Was mir am meisten Kopfschmerzen bereitet, hat nichts mit dem Grundriss zu tun. Sondern mit dem Budget. Ich würde immer ein Puffer zurückhalten. Wenn das eigene Budget z.B. 750 000 ist, dann würde ich nicht mit 750 000 planen.
Irgendwas wird immer teurer. Irgendwas wird übersehen. Und beim Bau geht es meist mit vierstelligen Mehrkosten los.
Für mich sieht der Plan nicht nach 750 000 aus. Eher nach deutlich mehr. Ich wäre da aus finanzieller Sicht vorsichtig.
Davon abgesehen finde ich den Plan recht solide. Klar, ein paar Ecken finde ich nicht ganz so schön (z.B. im Badezimmer direkt auf ne Wand zulaufen). Aber viele der "klassischen" Planfehler (z.B. viel zu schmale Speisekammer, Schlafzimmer als Durchgangszimmer und co) finde ich jetzt nicht.
Nur manche Entscheidungen gehen wirklich arg ins Geld (z.B. Garage in thermischer Hülle, 3 relativ große Badbereiche, und so weiter - und Hang geht leider immer ins Geld).
Irgendwas wird immer teurer. Irgendwas wird übersehen. Und beim Bau geht es meist mit vierstelligen Mehrkosten los.
Für mich sieht der Plan nicht nach 750 000 aus. Eher nach deutlich mehr. Ich wäre da aus finanzieller Sicht vorsichtig.
Davon abgesehen finde ich den Plan recht solide. Klar, ein paar Ecken finde ich nicht ganz so schön (z.B. im Badezimmer direkt auf ne Wand zulaufen). Aber viele der "klassischen" Planfehler (z.B. viel zu schmale Speisekammer, Schlafzimmer als Durchgangszimmer und co) finde ich jetzt nicht.
Nur manche Entscheidungen gehen wirklich arg ins Geld (z.B. Garage in thermischer Hülle, 3 relativ große Badbereiche, und so weiter - und Hang geht leider immer ins Geld).
Papierturm schrieb:
Für mich sieht der Plan nicht nach 750 000 aus. Eher nach deutlich mehr. Ich wäre da aus finanzieller Sicht vorsichtig.Einem erfahrenen GU wird da schon etwas einfallen, seine Preisgarantie ausreichend mit Hintertürchen zu versehen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
H
hanghaus202302.04.26 08:5111ant schrieb:
Einem erfahrenen GU wird da schon etwas einfallen, seine Preisgarantie ausreichend mit Hintertürchen zu versehen.Ich habe 10 Jahre Nachträge verhandelt und kalkuliert. Ich weiss wie das geht.
10-20% Mehrkosten sind oft die Regel. Mehr geht auch.
Da braucht man dann 100k Reserve.
H
hanghaus202302.04.26 09:02Ich bezweifle aber das das Bauamt den Plan absegnet.
Mal davon ab, das man sich mit seinem Nachbarn im Norden gleich mal einen guten Start hinlegt.
Der TE will allen Enstes Seinen Nachbar im Sueden seiner Terrasse eine SM mit bis zu 3 m höhe gönnen. Oben drauf vermutlich noch ein Sichtschutz, da ja da der Balkon vom Nachbar ist.
Sind denn solche hohen Stützmauern an der Grenze erlaubt? Sonst rueckst Du von der Grenze weg und Treppst die SW ab. Dann kommt das Terrassendach aber an die falsche Stelle.
Welches Bundesland ist es denn?
Sag doch mal wie der Bebauungsplan heisst.
Mal davon ab, das man sich mit seinem Nachbarn im Norden gleich mal einen guten Start hinlegt.
Der TE will allen Enstes Seinen Nachbar im Sueden seiner Terrasse eine SM mit bis zu 3 m höhe gönnen. Oben drauf vermutlich noch ein Sichtschutz, da ja da der Balkon vom Nachbar ist.
Sind denn solche hohen Stützmauern an der Grenze erlaubt? Sonst rueckst Du von der Grenze weg und Treppst die SW ab. Dann kommt das Terrassendach aber an die falsche Stelle.
Welches Bundesland ist es denn?
Sag doch mal wie der Bebauungsplan heisst.
H
hanghaus202302.04.26 09:22Hast Du Deinen Plan schon mal dem Nachbar gezeigt?
Lass bitte Deinen Vertrag von einem Experten prüfen. Du wirst dich wundern wie viele Lücken da durchaus üblich sind.
Z.B. sind Verbauarbeiten zum Nachbarn enthalten damit die SM im Westen erichtet werden kann. Oder hast Du die Genehmigung vom Nachbarn da eine Böschung anzulegen? Vermutlich ist dort genau die Terrasse des Nachbarn sowie die Westliche SM des Nachbarn um etwas Terrasse zu haben.
MMn ist deine westliche SM besser durch einen Verbau der UG Baugrube zu ersetzen. Das sollte man mal gegenrechnen. Frag doch mal den GU wie der das regeln will und ob das im Preis enthalten ist.
Gibt es ein Bodengutachten? Hat das der GU?
Ich als Nachbar wuerde Dir graue Haare wachsen lassen.
Lass bitte Deinen Vertrag von einem Experten prüfen. Du wirst dich wundern wie viele Lücken da durchaus üblich sind.
Z.B. sind Verbauarbeiten zum Nachbarn enthalten damit die SM im Westen erichtet werden kann. Oder hast Du die Genehmigung vom Nachbarn da eine Böschung anzulegen? Vermutlich ist dort genau die Terrasse des Nachbarn sowie die Westliche SM des Nachbarn um etwas Terrasse zu haben.
MMn ist deine westliche SM besser durch einen Verbau der UG Baugrube zu ersetzen. Das sollte man mal gegenrechnen. Frag doch mal den GU wie der das regeln will und ob das im Preis enthalten ist.
Gibt es ein Bodengutachten? Hat das der GU?
Ich als Nachbar wuerde Dir graue Haare wachsen lassen.
hanghaus2023 schrieb:
n dem Zug gleich mal die Mikkimaus Fenster entfernt.Ja, die Fassade sah wirklich nicht gut aus.
Barnaby schrieb:
Der Nachbar hat hinter dem Haus nicht aufgeschüttet sondern eine Stützmauer nach ca 5m Richtung Hang (rot), Höhe 3m. Darüber hat er sich im OB einen Balkon gebaut (blau), der auf Höhe unserer Terrasse wäre.Ok, Haus hat das Niveau des anderen Hauses, aber im Bereich des Nachbarn im EG die Aufschüttung wegen der Terrasse..
hanghaus2023 schrieb:
Der TE will allen Enstes Seinen Nachbar im Sueden seiner Terasse eine SM mit bis zu 3 m höhe gönnen.... die ja auch ordentlich ins Geld geht.
Da braucht es auch keine Simulation, dass der Nachbar immens sein Licht genommen wird. 3 Meter Abstand wären da normalerweise einzuhalten, also sein Niveau. Da gilt das Nachbarrecht im Sinne der Doppelhausbebauung.
Ähnliche Themen