ᐅ Wie repariere ich Kratzer auf IKEA Metod Küchenarbeitsplatten?
Erstellt am: 08.08.17 18:23
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ronfrancisR
ronfrancis08.08.17 18:23Hallo zusammen, ich habe vor kurzem eine IKEA Metod Küchenarbeitsplatte installiert, und nach wenigen Wochen sind schon einige kleine, aber unschöne Kratzer darauf entstanden. Nun suche ich nach verlässlichen Methoden und Materialien, um diese Kratzer selbst möglichst professionell zu reparieren. Es geht mir insbesondere um die gängigen Melamin- oder Laminat-Oberflächen dieser Arbeitsplatten, die ja eher empfindlich sind. Hat jemand Erfahrungen mit Hausmitteln oder speziellen Pflege- bzw. Reparatursets, die Kratzer unsichtbar machen oder zumindest mindern? Ich möchte die Oberfläche möglichst originalgetreu erhalten, ohne dass nach der Reparatur auffällt, dass etwas dran gemacht wurde. Danke vorab für Tipps und Anleitungen!
Hallo ronfrancis,
ich kenne das Problem gut, weil auch ich eine Metod-Arbeitsplatte benutze. Deine Frage zur Reparatur von Kratzern ist sehr relevant, da diese Oberflächen nicht so robust sind wie Stein oder Echtholz.
Grundsätzlich kannst du zwischen kleinen oberflächlichen Kratzern und tieferen Kratzern unterscheiden. Für leichte Kratzer helfen oft spezielle Reparaturstifte, die es im Baumarkt oder online gibt. Diese sind farblich auf Melamin beschichtet und können die Kratzer auffüllen und kaschieren.
Ein anderer Tipp ist, mit Olivenöl oder Wachspflege die Oberfläche einzureiben. Das kaschiert leichte Kratzer ebenfalls und gibt der Platte einen schönen Glanz. Wichtig ist dabei, vorher die Fläche gründlich zu reinigen.
Falls die Kratzer tiefer sind, müsste man diese möglicherweise mit feinem Schleifpapier vorsichtig anschleifen und dann mit einem Reparaturset für Laminat beziehungsweise Melamin nachbehandeln.
Hoffe, das hilft dir schon mal weiter!
ich kenne das Problem gut, weil auch ich eine Metod-Arbeitsplatte benutze. Deine Frage zur Reparatur von Kratzern ist sehr relevant, da diese Oberflächen nicht so robust sind wie Stein oder Echtholz.
Grundsätzlich kannst du zwischen kleinen oberflächlichen Kratzern und tieferen Kratzern unterscheiden. Für leichte Kratzer helfen oft spezielle Reparaturstifte, die es im Baumarkt oder online gibt. Diese sind farblich auf Melamin beschichtet und können die Kratzer auffüllen und kaschieren.
Ein anderer Tipp ist, mit Olivenöl oder Wachspflege die Oberfläche einzureiben. Das kaschiert leichte Kratzer ebenfalls und gibt der Platte einen schönen Glanz. Wichtig ist dabei, vorher die Fläche gründlich zu reinigen.
Falls die Kratzer tiefer sind, müsste man diese möglicherweise mit feinem Schleifpapier vorsichtig anschleifen und dann mit einem Reparaturset für Laminat beziehungsweise Melamin nachbehandeln.
Hoffe, das hilft dir schon mal weiter!
Hallo zusammen,
wie Faben53 schon erwähnte, ist die Art der Reparatur stark abhängig von der Tiefe und Art des Kratzers. Ein guter Startpunkt ist die Analyse, ob die Schutzschicht der Arbeitsplatte noch intakt ist.
Falls es nur oberflächliche Kratzer sind, kann man auch mal mit feiner Stahlwolle (0000) und etwas Spülmittel die Struktur leicht aufrauen und anschließend mit Möbelpolitur oder Wachs polieren.
Diesen Tipp kann ich bestätigen, allerdings solltest du sehr genau einen Farbton wählen, der zu deiner Arbeitsplatte passt. Ansonsten sieht man eher, dass etwas repariert wurde.
Falls du dich für ein Reparaturset aus Lack oder Polymer entscheidest, empfehle ich, immer einen Test an einer unauffälligen Stelle zu machen, bevor du großflächig arbeitest.
wie Faben53 schon erwähnte, ist die Art der Reparatur stark abhängig von der Tiefe und Art des Kratzers. Ein guter Startpunkt ist die Analyse, ob die Schutzschicht der Arbeitsplatte noch intakt ist.
Falls es nur oberflächliche Kratzer sind, kann man auch mal mit feiner Stahlwolle (0000) und etwas Spülmittel die Struktur leicht aufrauen und anschließend mit Möbelpolitur oder Wachs polieren.
Faben53 schrieb:
Für leichte Kratzer helfen oft spezielle Reparaturstifte, die es im Baumarkt oder online gibt.
Diesen Tipp kann ich bestätigen, allerdings solltest du sehr genau einen Farbton wählen, der zu deiner Arbeitsplatte passt. Ansonsten sieht man eher, dass etwas repariert wurde.
Falls du dich für ein Reparaturset aus Lack oder Polymer entscheidest, empfehle ich, immer einen Test an einer unauffälligen Stelle zu machen, bevor du großflächig arbeitest.
Moin,
ich möchte noch ergänzen, dass bei Ikea Metod Arbeitsplatten meist eine Melaminharzbeschichtung auf Spanplatte verarbeitet wird. Das macht sie zwar pflegeleicht, aber eben auch relativ empfindlich gegen mechanische Beschädigungen.
Für tiefere Kratzer verwende ich selbst oft sogenannte Reparaturwachs-Sticks, die man leicht mit dem Föhn erwärmt und in den Kratzer einarbeitet. Nach dem Abkühlen wird der Überschuss dann vorsichtig entfernt.
Wichtig ist, dass der Farbton passend ist und die Arbeitsplatte vor dem Auftragen sauber und trocken ist.
Kann ich nur zustimmen. Außerdem empfehle ich, nach dem Reparieren die Oberfläche mit feinem Schleifvlies ganz leicht zu glätten, damit keine Übergänge sichtbar bleiben.
ich möchte noch ergänzen, dass bei Ikea Metod Arbeitsplatten meist eine Melaminharzbeschichtung auf Spanplatte verarbeitet wird. Das macht sie zwar pflegeleicht, aber eben auch relativ empfindlich gegen mechanische Beschädigungen.
Für tiefere Kratzer verwende ich selbst oft sogenannte Reparaturwachs-Sticks, die man leicht mit dem Föhn erwärmt und in den Kratzer einarbeitet. Nach dem Abkühlen wird der Überschuss dann vorsichtig entfernt.
Wichtig ist, dass der Farbton passend ist und die Arbeitsplatte vor dem Auftragen sauber und trocken ist.
Josan schrieb:
Falls du dich für ein Reparaturset aus Lack oder Polymer entscheidest, empfehle ich, immer einen Test an einer unauffälligen Stelle zu machen,
Kann ich nur zustimmen. Außerdem empfehle ich, nach dem Reparieren die Oberfläche mit feinem Schleifvlies ganz leicht zu glätten, damit keine Übergänge sichtbar bleiben.
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ronfrancis09.08.17 07:41Vielen Dank für die Tipps bisher! Ich habe so einen Reparaturstift ins Auge gefasst, aber hatte zunächst Bedenken wegen der Haltbarkeit und ob das trotz Gebrauchsspuren und gelegentlichem Putzen langfristig hält.
Glaubst du, dass diese Reparaturwachs-Sticks besser oder robuster als Reparaturstifte sind? Ich frage, weil ich nicht nur die Optik wiederherstellen will, sondern auch vermeiden möchte, dass sich Schmutz noch mehr in den Kratzern sammelt.
Außerdem würde mich interessieren, wie gut sich diese Wachse wirklich in Melaminplatten einarbeiten lassen, ohne dass man sie nach kurzer Zeit wieder sieht oder sie sich ablösen. Kennt jemand Langzeiterfahrungen mit diesen Mitteln?
Ixvin schrieb:
Für tiefere Kratzer verwende ich selbst oft sogenannte Reparaturwachs-Sticks, die man leicht mit dem Föhn erwärmt und in den Kratzer einarbeitet.
Glaubst du, dass diese Reparaturwachs-Sticks besser oder robuster als Reparaturstifte sind? Ich frage, weil ich nicht nur die Optik wiederherstellen will, sondern auch vermeiden möchte, dass sich Schmutz noch mehr in den Kratzern sammelt.
Außerdem würde mich interessieren, wie gut sich diese Wachse wirklich in Melaminplatten einarbeiten lassen, ohne dass man sie nach kurzer Zeit wieder sieht oder sie sich ablösen. Kennt jemand Langzeiterfahrungen mit diesen Mitteln?
Hallo,
Reparaturwachs-Sticks sind für Melaminplatten durchaus brauchbar, aber nur bei kleineren Macken. Für tiefere Kratzer ist eine Reparatur eher kurzfristig.
Noch ein Tipp: Reinige zuerst gründlich und schmirgel die Stelle leicht mit sehr feinem Schleifpapier (Körnung 400 bis 600), bevor du das Wachs nutzt. Das hält die Klebung besser.
Außerdem aufpassen, dass das Wachs farblich gut passt. Sonst fällt es mehr auf als der Kratzer.
Reparaturwachs-Sticks sind für Melaminplatten durchaus brauchbar, aber nur bei kleineren Macken. Für tiefere Kratzer ist eine Reparatur eher kurzfristig.
Noch ein Tipp: Reinige zuerst gründlich und schmirgel die Stelle leicht mit sehr feinem Schleifpapier (Körnung 400 bis 600), bevor du das Wachs nutzt. Das hält die Klebung besser.
Außerdem aufpassen, dass das Wachs farblich gut passt. Sonst fällt es mehr auf als der Kratzer.
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