Hallo zusammen, ich habe mir vor einiger Zeit einen Ikea Pax Schrank zugelegt, der grundsätzlich sehr praktisch ist. Allerdings stelle ich bei höherer Belastung – also wenn viele schwere Kleidungsstücke oder auch Boxen im Schrank lagern – fest, dass die Stabilität des Systems an ihre Grenzen kommt. Ich meine damit nicht nur ein leichtes Wackeln beim Anfassen, sondern auch eine spürbare Belastung der Rückwand und der verbauten Träger, worüber ich mir langsam Sorgen mache.
Meine Frage konkret: Wie kann man dem Ikea Pax Schrank bei hoher Belastung stabilere Standfestigkeit und Haltbarkeit verleihen, ohne sofort zum Profi-Möbelbauer zu werden oder den kompletten Schrank auszutauschen? Gibt es bewährte Methoden, zusätzliche Verstärkungen, Modifikationen oder spezielle Zubehörteile, die ich einsetzen kann, damit der Schrank stabil bleibt und sich keine Verformungen oder Beschädigungen entwickeln? Insbesondere interessant wären Tipps, die nicht nur theoretisch sind, sondern von euch schon selbst erfolgreich angewendet wurden.
Danke für eure Hilfe!
Meine Frage konkret: Wie kann man dem Ikea Pax Schrank bei hoher Belastung stabilere Standfestigkeit und Haltbarkeit verleihen, ohne sofort zum Profi-Möbelbauer zu werden oder den kompletten Schrank auszutauschen? Gibt es bewährte Methoden, zusätzliche Verstärkungen, Modifikationen oder spezielle Zubehörteile, die ich einsetzen kann, damit der Schrank stabil bleibt und sich keine Verformungen oder Beschädigungen entwickeln? Insbesondere interessant wären Tipps, die nicht nur theoretisch sind, sondern von euch schon selbst erfolgreich angewendet wurden.
Danke für eure Hilfe!
Um den Pax bei hoher Belastung wirklich stabil zu machen, empfehle ich einen dreistufigen Ansatz:
- Erstens: Die Original-Rückwand ist meist dünn und nur als Scheibe zur Stabilisierung gedacht. Tausche sie ggf. gegen eine Rückwand aus Holz (z.B. 6 mm Multiplex) aus, die deutlich mehr Festigkeit bringt.
- Zweitens: Nutze zusätzliche Winkeleisen oder L-förmige Metallprofile innen an den Seitenteilen, um die Lasten besser zu verteilen.
- Drittens: Verankerung an der Wand ist Pflicht bei hoher Belastung; dazu am besten Dübel verwenden, die für die jeweilige Wand geeignet sind.
Eine Fehlermöglichkeit ist, die Schrauben der Originalbefestigung zu überdrehen oder die Rückenwand nachzumessen – der Schrank verliert sonst schnell an Stabilität. Diese Maßnahmen zusammen stärken den Korpus deutlich.
- Erstens: Die Original-Rückwand ist meist dünn und nur als Scheibe zur Stabilisierung gedacht. Tausche sie ggf. gegen eine Rückwand aus Holz (z.B. 6 mm Multiplex) aus, die deutlich mehr Festigkeit bringt.
- Zweitens: Nutze zusätzliche Winkeleisen oder L-förmige Metallprofile innen an den Seitenteilen, um die Lasten besser zu verteilen.
- Drittens: Verankerung an der Wand ist Pflicht bei hoher Belastung; dazu am besten Dübel verwenden, die für die jeweilige Wand geeignet sind.
Eine Fehlermöglichkeit ist, die Schrauben der Originalbefestigung zu überdrehen oder die Rückenwand nachzumessen – der Schrank verliert sonst schnell an Stabilität. Diese Maßnahmen zusammen stärken den Korpus deutlich.
Also ich hab das Ganze mit ein paar cleveren Hacks gelöst und neulich sogar meinen Schrank in eine kleine Lagerkammer verwandelt 😎
Kurz und knackig: Ich habe als erstes die Rückwand mit ein paar Holzleisten verstärkt – einfach an den Kanten angeklebt – und zusätzlich die Füße durch Stellfüße ersetzt, die ich flexibel höhenverstellen konnte. Das macht mega viel aus, gerade bei unebenen Böden.
Und ganz ehrlich: ein echter Geheimtipp sind Klettbandstreifen, mit denen ich den Schrank quasi an der Stofftapete fixiert habe, damit nix mehr verrutscht! Klingt verrückt, funktioniert aber super.
Kurz und knackig: Ich habe als erstes die Rückwand mit ein paar Holzleisten verstärkt – einfach an den Kanten angeklebt – und zusätzlich die Füße durch Stellfüße ersetzt, die ich flexibel höhenverstellen konnte. Das macht mega viel aus, gerade bei unebenen Böden.
Und ganz ehrlich: ein echter Geheimtipp sind Klettbandstreifen, mit denen ich den Schrank quasi an der Stofftapete fixiert habe, damit nix mehr verrutscht! Klingt verrückt, funktioniert aber super.
Hallo LUFO32, deine detaillierte Schilderung der Belastungssituation beim Pax-Schrank spricht mir aus der Seele. Gerade bei hoher Belastung kommt es oft zu unerwünschten Verformungen, die durch die schwächere Rückwand ausgelöst werden.
Ich möchte ergänzend hinzufügen, dass ein Austausch der originalen Hartfaserplatte gegen eine 8mm oder 10mm dicke Multiplexplatte mit einer guten Furnier- oder Lackierung die Stabilität signifikant erhöht. Wichtig ist bei diesem Schritt, alle Befestigungspunkte sorgfältig vorzubohren, um ein Spalten zu vermeiden.
Außerdem rate ich, die vertikalen Seitenwände mit zusätzlichen Schraubverbindungen, z.B. durch Winkelverbinder oder spezielle Möbelverbinder, zu verstärken. Ein häufig unterschätzter Effekt ist die Bodenebene: Unerkannte Schaukelbewegungen lassen sich durch höhenverstellbare Möbelfüße vermeiden – bitte unbedingt prüfen, ob die Auflagefläche eben ist.
Darf ich fragen, wie dein Pax aufgebaut ist? Nur Kleiderschrank mit Innenelementen oder hast du eine Kombination mit Schubkästen? Auch der Aufbau beeinflusst die Belastungsverteilung.
Ich möchte ergänzend hinzufügen, dass ein Austausch der originalen Hartfaserplatte gegen eine 8mm oder 10mm dicke Multiplexplatte mit einer guten Furnier- oder Lackierung die Stabilität signifikant erhöht. Wichtig ist bei diesem Schritt, alle Befestigungspunkte sorgfältig vorzubohren, um ein Spalten zu vermeiden.
Außerdem rate ich, die vertikalen Seitenwände mit zusätzlichen Schraubverbindungen, z.B. durch Winkelverbinder oder spezielle Möbelverbinder, zu verstärken. Ein häufig unterschätzter Effekt ist die Bodenebene: Unerkannte Schaukelbewegungen lassen sich durch höhenverstellbare Möbelfüße vermeiden – bitte unbedingt prüfen, ob die Auflagefläche eben ist.
Darf ich fragen, wie dein Pax aufgebaut ist? Nur Kleiderschrank mit Innenelementen oder hast du eine Kombination mit Schubkästen? Auch der Aufbau beeinflusst die Belastungsverteilung.
glamo schrieb:
Darf ich fragen, wie dein Pax aufgebaut ist? Nur Kleiderschrank mit Innenelementen oder hast du eine Kombination mit Schubkästen? Auch der Aufbau beeinflusst die Belastungsverteilung.Danke glamo, guter Hinweis! Mein Pax ist 200 cm breit, 236 cm hoch mit zwei Türen. Innen sind vor allem mehrere Einlegeböden, zwei Schubkästen und eine Kleiderstange verbaut. Die Belastung kommt hauptsächlich durch die schwere Winterkleidung auf den Böden und die Boxen in den unteren Schubkästen zustande. Ich habe auch etwas Sorge bei den Schubkastenführungen – ich frage mich, ob diese beim hohen Gewicht dauerhaft standhalten.
Würde eine zusätzliche Verstärkung unter den Böden helfen, etwa durch quer angebrachte Leisten? Oder sogar eine zusätzliche Mittelstütze? Falls ja, hat jemand Erfahrungen mit den Maßen oder Materialien, die Ikea hier nicht liefert?
Bin gespannt auf eure Meinungen.
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