Ich stelle hier mal die Frage: Wie optimiere ich Ikea Hemnes Möbel so, dass sie in kleinen Wohnräumen optimal genutzt werden können? Mir geht es insbesondere darum, die Kombination aus begrenztem Raumangebot und den festen Maßen der Hemnes-Serie bestmöglich zu nutzen. Welche Gestaltungsansätze, Ergänzungen oder Umbauten habt ihr schon erfolgreich umgesetzt? Mich interessiert vor allem, wie man den Stauraum maximieren kann, ohne den Raum zu überladen oder die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Auch Tipps zu cleveren Modularitäten oder DIY-Veränderungen an den Hemnes-Möbeln sind willkommen.
C
chenValeri23.01.20 10:42Für kleine Räume hilft es, hohe Möbel zu wählen, die viel Stauraum nach oben schaffen. Hemnes Vitrinen oder hohe Schränke sind ideal. Nutze zudem die Möglichkeit, die Innenelemente wie Einlegeböden individuell anzupassen, um die Höhe optimal auszunutzen.
Die Hemnes-Serie ist grundsätzlich solide konzipiert, bietet aber standardisierte Maße, die man nicht verändern kann. Zur Raumausnutzung empfehle ich:
- Nutzung von Hemnes-Kommoden mit Schubladen, da diese den Stauraum effizienter strukturieren als offene Regale
- Zusätzlich kann man unter Hemnes-Betten Boxen oder Container schieben, um Stauraum zu schaffen, ohne neu zu bauen
- Bei der Wandmontage von Hemnes-Regalen lohnt es sich, speziell die schmaleren Varianten zu nutzen, um weniger Stellfläche zu binden
- Eine weitere Option ist das Ergänzen mit modularen Ikea-Systemen, die unter oder neben Hemnes-Möbeln Platz finden
Das Ziel ist eine klare Aufteilung und Vermeidung von überladener Optik.
- Nutzung von Hemnes-Kommoden mit Schubladen, da diese den Stauraum effizienter strukturieren als offene Regale
- Zusätzlich kann man unter Hemnes-Betten Boxen oder Container schieben, um Stauraum zu schaffen, ohne neu zu bauen
- Bei der Wandmontage von Hemnes-Regalen lohnt es sich, speziell die schmaleren Varianten zu nutzen, um weniger Stellfläche zu binden
- Eine weitere Option ist das Ergänzen mit modularen Ikea-Systemen, die unter oder neben Hemnes-Möbeln Platz finden
Das Ziel ist eine klare Aufteilung und Vermeidung von überladener Optik.
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JEREMIAH3824.01.20 08:07gaubla schrieb:
Bei der Wandmontage von Hemnes-Regalen lohnt es sich, speziell die schmaleren Varianten zu nutzen, um weniger Stellfläche zu bindenDas spricht mir aus der Seele, ich habe genau so vorgegangen. Ich hatte am Anfang große Bedenken wegen der „holzigen“ Optik der Hemnes-Möbel, aber mit hellen Farben und offenen Regalen fühlt sich mein kleiner Raum jetzt viel luftiger an.Was mir geholfen hat: Hemnes-Regale als Raumtrenner anordnen, ohne sie bis zur Decke vollzumöblieren, und so Teile des Raumes optisch abgrenzen. Das hat meiner kleinen Wohnung eine neue Dimension gegeben. Nicht perfekt, aber gut machbar und flexibel.
Die größte Herausforderung war, sich von der Vorstellung zu lösen, dass viel Möbel auch gleich viel Komfort bedeutet. Mehr ist oft weniger.
Ich habe eine kritische Frage zu den üblichen Empfehlungen: Macht es wirklich Sinn, Hemnes-Möbel ausschließlich wegen ihrer Höhe auszuwählen? Ist nicht vielmehr das Volumen entscheidend? Hohe Möbel wirken zwar platzsparend in der Grundfläche, aber sie können in kleinen Wohnungen erdrückend wirken, wenn das Raumgefühl darunter leidet. Hier würde ich empfehlen, neben funktionaler Optimierung auch das optische Gleichgewicht einzubeziehen.
Ist jemand hier der Meinung, dass man bei der Anpassung der Hemnes-Reihe modular vorgehen sollte, also nur einzelne Elemente einsetzt, statt ganze Sets? Ich finde, das kann durchbrechend wirken und dem Raum mehr Flexibilität geben.
Ist jemand hier der Meinung, dass man bei der Anpassung der Hemnes-Reihe modular vorgehen sollte, also nur einzelne Elemente einsetzt, statt ganze Sets? Ich finde, das kann durchbrechend wirken und dem Raum mehr Flexibilität geben.
Victor54 schrieb:
Macht es wirklich Sinn, Hemnes-Möbel ausschließlich wegen ihrer Höhe auszuwählen? Ist nicht vielmehr das Volumen entscheidend?Kann ich bestätigen. Ich benutze bei mir Hemnes-Spiegelschränke und Kommoden, die nicht zu hoch sind, dafür aber schlank und tief. So habe ich guten Stauraum und das Zimmer wirkt nicht so gedrungen.Außerdem baue ich kleine Einlegeböden ein und nutze Haken an Innenseiten von Türen, um Dinge aufzuhängen – das schafft zusätzlichen Stauraum ohne neue Möbel.
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