ᐅ Wie umgehen mit steigender Grundsteuerlast?
Erstellt am: 07.12.24 12:36
Tolentino14.02.25 10:58
Erstmal heißen die jetzt anders, das ist aber egal.
Es geht in Bayern nur nach Fläche und Nutzung. Bodenrichtwerte und Immobilienwerte sind wurst.
Gibt ne recht übersichtliche Erklärung im Netz.
Finde ich ehrlich gesagt schon besser als das Bundesmodell, aber immer noch nicht wirklich gut.
Es geht in Bayern nur nach Fläche und Nutzung. Bodenrichtwerte und Immobilienwerte sind wurst.
Gibt ne recht übersichtliche Erklärung im Netz.
Finde ich ehrlich gesagt schon besser als das Bundesmodell, aber immer noch nicht wirklich gut.
Teimo198814.02.25 11:10
nordanney14.02.25 11:39
Teimo1988 schrieb:

So ist es in Bayern geregelt. Halt hier mit Zahlen für Wohnfläche und Grundfläche.Bedeutet in Bayer: mittelgroßes Grundstück in München mit brandneuer Luxusvilla = kleine Grundsteuer vs. riesiges Grundstück auf dem Land mit normalen sanierungsbedürftigem Haus = hohe Grundsteuer (natürlich in Abhängigkeit der Hebesätze)Also wird ein Manager in München "belohnt" und der Landmaschinentechniker nebst Hausfrau auf dem Land bestraft?
Läuft auch richtig gut in Bayern.
MachsSelbst14.02.25 11:44
Das komplette Prinzip ist Murks und erinnert an die Zeit der Fürstentümer und Grafschaften, wo jeder für seine Ländereien eigene Steuern, Wegzölle und was noch alles erheben konnte.
Aus der deutschen Geschichte heraus kann man den fast schon zwanghaften Hang der Deutschen zum Föderalismus ja verstehen. Aber er schafft eben leider aktuell deutlich mehr Probleme, als er löst.
Wenn zum Beispiel eine Gemeinde einen brummenden Industriebetrieb hat, kann sie den Hebesatz senken und die KiTa kostenfrei machen. Die Gemeinde 3km weiter hat das nicht und muss den Hebesatz anziehen, dass es quietscht und die KiTa kostet auch noch.
Das Absurdeste ist aber ja, dass ich für mein Eigentum Steuern an die Kommune zahle. Beim Kauf und dann jedes Jahr.
Aus der deutschen Geschichte heraus kann man den fast schon zwanghaften Hang der Deutschen zum Föderalismus ja verstehen. Aber er schafft eben leider aktuell deutlich mehr Probleme, als er löst.
Wenn zum Beispiel eine Gemeinde einen brummenden Industriebetrieb hat, kann sie den Hebesatz senken und die KiTa kostenfrei machen. Die Gemeinde 3km weiter hat das nicht und muss den Hebesatz anziehen, dass es quietscht und die KiTa kostet auch noch.
Das Absurdeste ist aber ja, dass ich für mein Eigentum Steuern an die Kommune zahle. Beim Kauf und dann jedes Jahr.
HausKaufBayern14.02.25 13:35
chand1986 schrieb:
Es wäre irgendwie schön, wenn zwischen Inflation und Preisniveau unterschieden würde.
- Richtig ist, dass die Preisniveausprünge durch Corona und Ukrainekrieg nicht aufgeholt wurden.
- Falsch ist, dass wir unterhalb der Inflation Lohnabschlüsse sehen.
-Unsinnig ist, Inflation an Gold oder Aktien zu messen. Beides sind keine Konsum-, Investitions-, Güter oder Dienstleistungen. Sie sind Sparvehikel. Würden diese in Zahlkraft umgetauscht, würde ihr Wert gemessen in Geld sinken und vice versa.Warum genau ist das unsinnig? Anleihen die an eine inflationäre Währung gekoppelt sind werden weniger nachgefragt weil die Währung stärker Inflationiert als die Anlage Zins bringt. In dem Fall legen institutionelle Anleger ihr Geld anderweitig an. Speziell im Aktienmarkt.
Nicht Gold hat innerhalb kurzer Zeit 100% an Wert gewonnen, sondern die Kaufkraft unseres Geldes lässt nach. Das gleiche merken wir doch täglich beim Einkaufen.
Und dass im Inflationsbasket regelmäßig Assets rausgerechnet werden wie die Leistbarkeit für ein Eigenheim ist sowieso hoch manipulativ. Was interessieren mich die Lebensmittelpreise wenn die absoluten Preistreiber ganz wo anders liegen (überspitzt formuliert)
nordanney14.02.25 13:57
HausKaufBayern schrieb:
sondern die Kaufkraft unseres Geldes lässt nach. Das gleiche merken wir doch täglich beim Einkaufen.Nennt sich Inflation und gibt es schon seitdem es Geld gibt - frag mal die alten Römer...HausKaufBayern schrieb:
Was interessieren mich die Lebensmittelpreise wenn die absoluten Preistreiber ganz wo anders liegen (überspitzt formuliert)Musst Dich mal mit Inflation beschäftigen. Besonders volatile Güter werden gerne rausgerechnet, um eine "echte" Inflation zu bekommen. Nimm mal stark steigende Ölpreise als Beispiel. Kannst im täglichen Leben und in allen Geschäften keine oder kaum Preissteigerungen haben und trotzdem auf dem Papier eine hohe Inflation. So kann es auch bei Lebensmitteln sein - in den USA treiben die extrem gestiegenen Eierpreise tatsächlich ordentlich die Gesamtinflation hoch.Ähnliche Themen