ᐅ Grundstück kaufen? - Bodenrichtwert in dieser Gegend liegt bei 270 Eur
Erstellt am: 14.08.25 17:21
wiltshire19.08.25 11:50
Georg86 schrieb:
Mein Onkel möchte prinzipiell schon noch Geld dafür habenHatte ich dann falsch verstanden.MachsSelbst19.08.25 12:12
Ich hab immer noch nicht so recht verstanden, was euer Plan ist bzw. was der Wunsch des Onkels genau sein soll.
Ihr wollt dort nicht bauen. Das ist mal Fakt.
Warum sollt ihr das Grundstück also kaufen, erben, geschenkt bekommen, pachten oder sonstwas?
Wenn er da niemanden Fremdes bauen lassen will, soll er den Acker behalten, die alte Bude abreißen und eine Obstplantage anlegen? Oder Kartoffeln pflanzen?
Warum sollt ihr Geld für etwas ausgeben, was ihr nicht braucht? Um die Verwandtschaft fröhlich zu machen?
Das ist nicht eure Aufgabe.
Ihr wollt dort nicht bauen. Das ist mal Fakt.
Warum sollt ihr das Grundstück also kaufen, erben, geschenkt bekommen, pachten oder sonstwas?
Wenn er da niemanden Fremdes bauen lassen will, soll er den Acker behalten, die alte Bude abreißen und eine Obstplantage anlegen? Oder Kartoffeln pflanzen?
Warum sollt ihr Geld für etwas ausgeben, was ihr nicht braucht? Um die Verwandtschaft fröhlich zu machen?
Das ist nicht eure Aufgabe.
nordanney19.08.25 12:36
MachsSelbst schrieb:
Warum sollt ihr das Grundstück also kaufen, erben, geschenkt bekommen, pachten oder sonstwas?Ganz einfach. Jetzt billig bekommen, halten und später mit Gewinn verkaufen, wenn man selbst bauen will (oder z.B. nach 10 Jahren, falls eine Spekulationsfrist zu berücksichtigen ist, um ein Darlehen für den Neubau woanders zurückzuzahlen). Wenn ich es günstig bekommen kann, dann mache ich es auch. Wie war das mit dem geschenkten Gaul?
Gilt natürlich nur für den Erwerb des Volleigentums für lau oder extrem günstig.
Georg8619.08.25 13:03
nordanney schrieb:
Ganz einfach. Jetzt billig bekommen, halten und später mit Gewinn verkaufen, wenn man selbst bauen will (oder z.B. nach 10 Jahren, falls eine Spekulationsfrist zu berücksichtigen ist, um ein Darlehen für den Neubau woanders zurückzuzahlen).
Wenn ich es günstig bekommen kann, dann mache ich es auch. Wie war das mit dem geschenkten Gaul?
Gilt natürlich nur für den Erwerb des Volleigentums für lau oder extrem günstig.Das war der ursprüngliche Plan davon!
MachsSelbst19.08.25 13:07
Joah... kann aber in die Hose gehen, denn der Onkel möchte ja offenbar seinen Kaufpreis von damals raus haben? So klingt es jetzt? Und ist das in 10 Jahren wirklich mehr wert bzw. genau dann wenn man es braucht? Findet man genau dann einen Käufer? Weiß man auch nicht mit Gewissheit...
Da gibt es sinnvollere bzw. breit gestreutere Möglichkeiten sein Geld anzulegen bzw. jetzt sogar einen Kredit aufzunehmen...
Wenn er das Grundstück verschenken will, dann für die 15 bzw. 20% Steuern auf jeden Fall nehmen, keine Frage. Aber wenn er das verbimmeln will oder da gar ein Haus drauf soll, mit der Zusage das werde man ja irgendwann erben... dann... wozu?
Da gibt es sinnvollere bzw. breit gestreutere Möglichkeiten sein Geld anzulegen bzw. jetzt sogar einen Kredit aufzunehmen...
Wenn er das Grundstück verschenken will, dann für die 15 bzw. 20% Steuern auf jeden Fall nehmen, keine Frage. Aber wenn er das verbimmeln will oder da gar ein Haus drauf soll, mit der Zusage das werde man ja irgendwann erben... dann... wozu?
Georg8619.08.25 13:30
MachsSelbst schrieb:
Joah... kann aber in die Hose gehen, denn der Onkel möchte ja offenbar seinen Kaufpreis von damals raus haben? So klingt es jetzt? Und ist das in 10 Jahren wirklich mehr wert bzw. genau dann wenn man es braucht? Findet man genau dann einen Käufer? Weiß man auch nicht mit Gewissheit...
Da gibt es sinnvollere bzw. breit gestreutere Möglichkeiten sein Geld anzulegen bzw. jetzt sogar einen Kredit aufzunehmen...
Wenn er das Grundstück verschenken will, dann für die 15 bzw. 20% Steuern auf jeden Fall nehmen, keine Frage. Aber wenn er das verbimmeln will oder da gar ein Haus drauf soll, mit der Zusage das werde man ja irgendwann erben... dann... wozu?Ich denke, das spiegelt schon ganz gut Charakterzüge wider und damit die Komplexität der (sozialen) Situation. Es gibt noch einige Fallstricke, die aber jetzt nur unnötig ins Detail gehen.
Er hat damals den Grund gekauft, möchte prinzipiell Geld dafür haben, aber gleichzeitig am Haus (Optik) mitbestimmen. Er will unbedingt, dass es in der Familie bleibt, möchte sich aber nur ungern mit seinem Ableben beschäftigen. Weil ich sagte: So viel Geld haben wir nicht, kam die Idee mit dem "ich behalte den Grund, ihr baut das Haus, ich sichere euch ein Vorkaufsrecht zu für meinen Todesfall".
O-Ton: Vererben kann ich es dir nicht, da du nur mein Neffe bist und dann sehr viel Steuern zahlst, damit war das Thema "Erbsteuer" für ihn durch.
Das ist die ganze Story.
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