ᐅ Wie umgehen mit steigender Grundsteuerlast?
Erstellt am: 07.12.24 12:36
nordanney13.01.25 09:34
Kurz zurück zur Grundsteuer. Gerade mal zwei Briefe zur Grundsteuer von zwei Wohnungen in einer Großstadt im Ruhrgebiet aufgemacht.
Grundsteuer sinkt um rd. 10%. Da freuen sich die Mieter.
Grundsteuer sinkt um rd. 10%. Da freuen sich die Mieter.
Musketier13.01.25 10:00
Eigentlich sollte die Grundsteuer mal aufkommensneutral umgestellt werden. Davon scheint schon lange nicht mehr die Rede zu sein.
Man kann es sicherlich den Kommunen auch nicht verübeln. Hier lassen sich die kommunalen Steuern problemlos erhöhen, um die gestiegenen Kosten abzufedern und ist nicht mal schuld an der Erhöhung, sondern kann den schwarzen Peter auf die Regierung schieben.
Bei uns ist es auch 50% mehr Grundsteuer, ist zwar nicht schön, allerdings können wir es uns auch leisten.
Sowas dürfte einige Mieter, die schon am Existenzminimum kratzen deutlich härter treffen.
Schwieriger finde ich auch, dass überhaupt keine Rechtssicherheit besteht, weil Einsprüche gar nicht bearbeitet werden. Meine Eltern haben z.B. ein unbebaubares Gartengrundstück. (reines Grünland).
Der Wert des Grundstücks wurde gleich angesetzt, wie Bauland und die Gartenlaube zum m²-Preis eines Einfamilienhauses.
Der Einspruch liegt immer noch unbearbeitet beim Finanzamt.
Die Grundsteuer wird trotzdem festgesetzt.
Man kann es sicherlich den Kommunen auch nicht verübeln. Hier lassen sich die kommunalen Steuern problemlos erhöhen, um die gestiegenen Kosten abzufedern und ist nicht mal schuld an der Erhöhung, sondern kann den schwarzen Peter auf die Regierung schieben.
Bei uns ist es auch 50% mehr Grundsteuer, ist zwar nicht schön, allerdings können wir es uns auch leisten.
Sowas dürfte einige Mieter, die schon am Existenzminimum kratzen deutlich härter treffen.
Schwieriger finde ich auch, dass überhaupt keine Rechtssicherheit besteht, weil Einsprüche gar nicht bearbeitet werden. Meine Eltern haben z.B. ein unbebaubares Gartengrundstück. (reines Grünland).
Der Wert des Grundstücks wurde gleich angesetzt, wie Bauland und die Gartenlaube zum m²-Preis eines Einfamilienhauses.
Der Einspruch liegt immer noch unbearbeitet beim Finanzamt.
Die Grundsteuer wird trotzdem festgesetzt.
MachsSelbst13.01.25 10:28
Ich mache Außendienst weltweit, oft 3-4 Wochen am Stück auf Anlage können auch mal 6-8 Wochen werden. Gut die Hälfte des Jahres unterwegs, manchmal auch mehr. Übrigens einer der wenigen, die das überhaupt noch machen wollen, wir haben massive Probleme Nachwuchs zu finden. Schon 3 Nächte auswärts am Stück ist für die Meisten unvorstellbar...
Ich hoffe ich habe daher deine Erlaubnis, die wenige freie Zeit zuhause mit der Familie zu verbringen, statt mit Politik...
Denn das Steuergeld, das die Politik so gerne ausgibt, mit vollen Händen...das erwirtschaften wir, nicht der öffentliche Dienst oder ein Amt...
PS:
Es ist genug Geld da. Man muss es halt nur für Sinnvolles ausgeben und nicht Leuten geben, die keinen Bock auf harte Arbeit haben... nicht wahr...
Ich hoffe ich habe daher deine Erlaubnis, die wenige freie Zeit zuhause mit der Familie zu verbringen, statt mit Politik...
Denn das Steuergeld, das die Politik so gerne ausgibt, mit vollen Händen...das erwirtschaften wir, nicht der öffentliche Dienst oder ein Amt...
PS:
Es ist genug Geld da. Man muss es halt nur für Sinnvolles ausgeben und nicht Leuten geben, die keinen Bock auf harte Arbeit haben... nicht wahr...
chand198613.01.25 10:38
MachsSelbst schrieb:
Denn das Steuergeld, das die Politik so gerne ausgibt, mit vollen Händen...das erwirtschaften wir, nicht der öffentliche Dienst oder ein Amt...Und was meinst du, wo dieses Geld ursprünglich herkommt? Du baust es beim Erwirtschaften ja nicht in einer Geldmine ab. Du kannst Geld erwirtschaften, weil es irgendjemand vorher erzeugt hat, ausgegeben hat und es direkt oder über viele Umwege den Weg zu dir findet. Und diese Umwege können auch staatliche Stellen sein. Ich habe letztens gehört, auch öffentlich Bedienstete tragen ihren Lohn in Geschäfte, wo der Besitzer dieses Geld dann erwirtschaftet. Krass!Davon ab kannst du nur bei funktionierenden öffentlichen Stellen selber arbeiten. Ob jede dieser Stellen notwendig ist oder optimal ausgerichtet: Bestimmt nicht. Aber stell doch im Winter einfach mal den kommunalen Streudienst bei Glatteis ein und gucke, wer hier was erwirtschaftet…
Evolith13.01.25 11:40
Musketier schrieb:
Der Einspruch liegt immer noch unbearbeitet beim Finanzamt.
Die Grundsteuer wird trotzdem festgesetzt.Der Einspruch wird sicher gerade ruhend gestellt. Man wartet auf die gerichtliche Endentscheidung.
Dein Grundsteuerbescheid darf dahingehend ebenfalls ausgesetzt werden (als Folgebescheid), da der Grundlagenbescheid noch im Einspruch liegt.
Ob das praktikabel ist, sei mal dahin gestellt. Letztendlich kannst du brav weiter zahlen und wenn der Grundlagenbescheid als rechtswidrig bestimmt wird, darf die Kommune zurück zahlen oder man hat schnell die Korrektur
hanghaus202313.01.25 12:10
Evolith schrieb:
Dein Grundsteuerbescheid darf dahingehend ebenfalls ausgesetzt werden (als Folgebescheid), Sollte man dann nicht besser die Aussetzung beantragen?Ähnliche Themen