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ᐅ Grundrissplanung Einfamilienhaus Massivholzbauweise 140qm in Niedersachsen


Erstellt am: 02.01.23 15:30

-LotteS-02.01.23 19:20
xMisterDx schrieb:

Wäre bei der Größe eher das Flair 134, das kostet ab 275.000 EUR in einer mittelpreisigen Region wie Hannover. Könnte also klappen, wenn man viel selbst macht und halbwegs günstige Handwerker findet.

Vielen Dank für Deine Einschätzung. 🙂
Das war unser Plan. Vieles selber machen, bei dem Vorwissen und Erfahrung besteht - und das Ganze mit den örtlichen Meistern abstimmen, ergänzen und am Ende abnehmen lassen. Bisher war jeder, den wir einbinden wollen, tatsächlich total offen und interessiert, eben weil es mal was ganz anderes ist.
xMisterDx02.01.23 19:53
-LotteS- schrieb:

(...) eben weil es mal was ganz anderes ist.

Darin liegt allerdings auch eine nicht unerhebliche Gefahr, dass es teuer wird.
Ich kann dir nur Sachen günstig anbieten, die ich täglich mache oder in der Schublade liegen habe. Wenn ich was komplett Neues machen soll, kostet es Geld, einfach weil ich damit keine Erfahrung habe und Risikoaufschläge kalkulieren muss, falls es nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle.
i_b_n_a_n02.01.23 19:58
ich kann Gemeinden, die so restriktive Trauf- und Firsthöhen vorgeben, nicht verstehen. Das Raumgefühl ist bei uns im OG supi, aber hauptsächlich dank grosser Gauben nach Süd und Nord. Im DG haben wir den Drempel vor der Fußpfette so auf gut 60 bzw. knapp 80cm gezogen. Das wäre mir im OG als Vollgeschoss zu wenig gewesen. Gauben kosten halt und sind nicht unendlich erlaubt und möglich.

Mein neues Haus ist übrigens Holzmassiv (10cm BSH, 24cm Einblasdämmung + Holzfaserdämmplatte = KfW40+), das hat auch penible Elektroplanung erfordert. Wenn bei euch die Wände aber auch mit GK beplankt werden ist trotzdem nachträgliches schlitzen in engem Rahmen natürlich möglich. Wir hatten einen extrem modernen Planer und konnten immer unsere Planung in 3D im Browser betrachten und dabei diverse Layer ein- bzw. ausblenden. So z.B. rein die senkrechten Schlitze und Fräsungen für Dosen betrachten. Ohne diese Hilfsmittel wäre mehr schiefgegangen.

Auch bei uns war das Raumgefühl von Holzbauten ausschlaggebend und Massiv kam nicht einen Sekunde in Frage. Viel Eigenleistung ist bei euch wirklich Pficht, wir haben während der ca. einjährigen Bauphase bei vielen Gewerken kräftig mitgeholfen (teils bis zur völligen körperlichen Erschöpfung)

Vermutlich werden hier viele das Budget als zu gering und damit als Spassverderber anführen, bei den geplanten Eigenleistungen kann das aber klappen. Lasst euch nicht entmutigen! Aber auch nicht zu blauäugig Leistung von Verwandschaft einplanen denn für sich selbst engagiert man sich doch ganz anders als für andere ...

Wenn euer Bauunternehmen den Rohbau gut plant (unser hat das wie oben angeführt perfekt gemacht) sind auch "Einzelstücke" zu vernünftigen Kosten machbar. Die Planungskosten steigen vielleicht leicht, die Umsetzung mit modernen CNC, Abbundanlagen etc. macht es aber doch bezahlbar (so war es bei uns)
i_b_n_a_n02.01.23 20:05
vielleicht noch ergänzend. Unsere Trauf- und Firsthöhe wurde ausgehend ab Oberkante Fertigfußboden berechnet. Das kann durchaus auch anders (ungünstiger) sein. Bei euch sehe ich die 4m Traufhöhe und die 8,5m Firsthöhe noch lange nicht ausgenutzt, da wären ja noch die 30 fehlenden cm ;-)
xMisterDx02.01.23 20:23
Das Problem bei den Eigenleistungen ist immer, dass man sich verschätzt und insbesondere auch nicht einplant, dass man für das Material deutlich mehr zahlt, als der Handwerker.
Auch und gerade Bauingenieure verschätzen sich bei sowas sehr, sehr gerne, weil sie dazu neigen den Faktor Profi (den er vom Bau kennt) zu Laie viel zu gering anzusetzen. Würde mir auch passieren, wenn ich meine Arbeit für nen Laien abschätzen sollte.

Ich sagte es ja schonmal. Dir fehlt ne Schelle, du fährst zum Baumarkt. Du kommst wieder, dir fehlt ne Schraube, du fährst zum Baumarkt... der Handwerker geht kurz zum Auto und hat den ganzen Krempel da.

Ein ganz großes Problem bei den Eigenleistungen ist dann auch, es durchzuhalten... ich war mir z.B. sicher, dass ich alle Böden selbst lege, auch die Fliesen. Jetzt hab ich beruflich wieder viel zu tun, die Hausübergabe rückt näher... also haben wir die Fliesen vergeben...
Eigenleistung braucht Zeit... und man kann erst einziehen, wenn gewisse Dinge fertig sind.
-LotteS-02.01.23 20:34
xMisterDx schrieb:

Darin liegt allerdings auch eine nicht unerhebliche Gefahr, dass es teuer wird.
Ich kann dir nur Sachen günstig anbieten, die ich täglich mache oder in der Schublade liegen habe. Wenn ich was komplett Neues machen soll, kostet es Geld, einfach weil ich damit keine Erfahrung habe und Risikoaufschläge kalkulieren muss, falls es nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle.

Danke für den Hinweis. Vermutlich wird genau das in Teilen auch eintreten, aber das können wir erst konkret einschätzen, wenn wir in die Detailplanung gehen. Grundsätzlich erstmal regionale Unternehmen zu haben, die Bock auf unser Projekt haben, empfinde ich als motivierend. Ein paar Streichpositionen haben wir ja noch - dass wir mit unserem Budget komplett schlüsselfertig mit Doppelgarage, Feng Shui Garten und Jaccuzie nicht hinkommen ist zwar schade, aber uns bewusst. 😉 Durch meinen Job bin ich relativ nah an den aktuellen Marktpreisen und kann in einem Gewissen Rahmen einige große Posten recht gut vorkalkulieren, sodass unser Budget nicht völlig gesprengt werden wird. Dass unser Projekt ein nicht geringes Risiko birgt, wissen wir - und sind froh über jeden Hinweis von euch, den wir in die gedankliche Checkliste mit einbauen können!
i_b_n_a_n schrieb:

ich kann Gemeinden, die so restriktive Trauf- und Firsthöhen vorgeben, nicht verstehen. Das Raumgefühl ist bei uns im OG supi, aber hauptsächlich dank grosser Gauben nach Süd und Nord. Im DG haben wir den Drempel vor der Fußpfette so auf gut 60 bzw. knapp 80cm gezogen. Das wäre mir im OG als Vollgeschoss zu wenig gewesen. Gauben kosten halt und sind nicht unendlich erlaubt und möglich.

Der Bebauungsplan sagt hierzu:

Maß der baulichen Nutzung, § 9 Abs. 1 Nr. 1 Baugesetzbuch 2.1 Für das Maß der baulichen Nutzung gelten die in der Planzeichnung festgesetzten Trauf- und/oder Firsthöhen als Maximalwerte (siehe Nutzungsschablone).
Als untere Bezugsebene für die Trauf- und Firsthöhe gilt die endgültige Fahrbahnoberkante der angrenzenden Erschließungsstraße in der Mitte der Straßenfront des Grundstücks (Straßenseite, von der die Erschließung erfolgt). Für Grundstücke mit mehreren Straßenseiten gilt die gemittelte Höhe gemäß der v.g. Definition. Oberer Bezugspunkt bei der Bestimmung der maximalen Höhe ist der Schnittpunkt der traufseitigen Außenwand mit der Dachhaut (Traufhöhe) bzw. der höchste Punkt der Dachhaut einer baulichen Anlage (Firsthöhe). Schornsteine und Antennen dürfen die maximale Firsthöhe überschreiten. Bei Gebäuden mit Krüppelwalmdächern ist die Überschreitung der festgesetzten Traufhöhe an zwei gegenüberliegenden Gebäudeseiten zulässig. Die Traufhöhe gilt nicht für untergeordnete Bauteile, wie z.B. Erker und Gauben, bis zu einer maximalen Breite von 50 % der Trauflänge.

i_b_n_a_n schrieb:

Mein neues Haus ist übrigens Holzmassiv (10cm BSH, 24cm Einblasdämmung + Holzfaserdämmplatte = KfW40+), das hat auch penible Elektroplanung erfordert. Wenn bei euch die Wände aber auch mit GK beplankt werden ist trotzdem nachträgliches schlitzen in engem Rahmen natürlich möglich. Wir hatten einen extrem modernen Planer und konnten immer unsere Planung in 3D im Browser betrachten und dabei diverse Layer ein- bzw. ausblenden. So z.B. rein die senkrechten Schlitze und Fräsungen für Dosen betrachten. Ohne diese Hilfsmittel wäre mehr schiefgegangen.

Bei uns gibt es keine Innenwandverkleidung, da belassen wir es bei der schönen Fichtenbohle - daher können wir da nichts nachfräsen. 😉
Wie das Planungstool des Herstellers aussieht, wissen wir noch nicht. Ich würde, wenn es soweit ist, gerne nochmal auf Dich zukommen - wenn ich darf - vielleicht hast Du ja einen Blick für "das war bei mir auch und ist doof, weil... mach lieber anders" 🙂
i_b_n_a_n schrieb:

vielleicht noch ergänzend. Unsere Trauf- und Firsthöhe wurde ausgehend ab Oberkante Fertigfußboden berechnet. Das kann durchaus auch anders (ungünstiger) sein. Bei euch sehe ich die 4m Traufhöhe und die 8,5m Firsthöhe noch lange nicht ausgenutzt, da wären ja noch die 30 fehlenden cm ;-)

Das wäre dann bei uns auch so, siehe Auszug aus unserem Bebauungsplan zwei Zitate zuvor - oder?

Vielen Dank an dieser Stelle schonmal für Deine wertvollen Erfahrungen! 🙂
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