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ᐅ Wand-Heizungen erreichen nicht die gewünschte Temperatur


Erstellt am: 08.12.21 20:22

Mycraft09.12.21 10:39
EdelStoff schrieb:

Was ist dann der hydraulische Abgleich? Wo kann ich den überprüfen?
Hydraulischer Abgleich ist die Grobeinstellung.

Thermischer Abgleich ist dann die Feinjustierung der Anlage speziell abgestimmt auf dich als Bewohner. Der Heizi kann einfach nicht um alle deine Vorlieben vorher wissen also kann er auch nicht alles 100% einstellen. Er Macht 90% die restlichen 10% muss du machen(oder man beauftragt jmd.)

Mit dem hydraulischen Abgleich gleichst Du aus, dass verschieden lange Heizkreise entsprechend unterschiedliche Widerstände aufbauen und unterschiedlich versorgt werden. Kurze Kreise werden aufgrund des niedrigeren Widerstands sonst stärker durchströmt, das Heizwasser gibt auf der kurzen Länge natürlich auch weniger Wärme ab und kommt mit einer Rücklauf-Temperatur zurück, die nur wenig tiefer als die Vorlauf-Temperatur liegt. Das haut Dir die Spreizung insgesamt zusammen. Besonders problematisch ist das bei nicht-modulierenden Wärmepumpe und Rücklauf-geführten Wärmepumpe - Stichwort "Takten". Bei einem perfekten hydraulischen Abgleich sind die längsten Kreise voll offen und die kürzeren so eingedrosselt, dass alle Kreise eine sehr ähnliche Rücklauf-Temperatur haben.

Die Berechnung des hydraulischen Abgleichs beinhaltet zugleich auch den thermischen Abgleich, weil Du ja bestimmte Zieltemperaturen in den Räumen in die Berechnung mit einbeziehst. In die Berechnung fließen aber offensichtlich fast zwangsläufig viele Fehler ein.

Der hydraulische abgleich stellt lediglich sicher, dass jeder Kreis entsprechend versorgt ist (es könnten schließlich ja mehrere Kreise in einem Raum liegen wovon ein Teil unter- der andere überversorgt wird). Die Berechnungsergebnisse liefern die Grundeinstellung für die einzelnen Kreise - dass es da einige Unschärfen gibt und man dort und da etwas nachjustueren muss liegt ja auf der Hand.

Das ganze Prozedere ist ohnehin schon ziemlich langwierig. Wenn man die Durchflussmengen mehr als nur geringfügig verändert, muss man schon 2-3 Tage warten und messen, bis die Veränderung ihre volle Wirkung zeigt. Währenddessen sollte es aber auch nicht durch größere solare Einträge (auch in anderen Räumen) zu Verfälschungen kommen, sonst dauert das noch länger. Wenn man das ganze durch ein paar Vorabberechnungen erheblich abkürzen kann(hydraulischer Abgleich), ist das schon sehr hilfreich.
hampshire09.12.21 10:47
Mycraft schrieb:

Das ganze ist jetzt eine vereinfachte Darstellung, die aber die grundsätzliche Funktion abbildet.
Das ist die derzeit beste, da sehr leicht verständliche Erklärung im Netz. Vielen Dank (auch wenn dieses Wissen in meinem Haus keine praktische Anwendung hat).


Ich verstehe das so: Deine Heizung ist leider nicht gut umgesetzt oder es liegt ein Defekt vor. Wenn Du es im Haus schon sehr warm hast und das Badezimmer zu kühl bleibt obwohl der Durchfluss auf "volle Kanne" steht, bekommst Du das Bad nur wärmer wenn Du die Vorlauftemperatur erhöhst und den Durchfluss für alle anderen Räume drosselst. Irgendwie ist das eine doofe, da ineffiziente Lösung.
Ich würde Folgendes machen:
  • Beim Heizungsbauer die Anlage als "defekt" melden, da das Bad nicht warm genug wird. Kein Hintergrundwissen durchblitzen lassen und Vermutungen äußern. Das Ergebnis ist: Das Bad ist zu kalt. Bitte sorge dafür, dass das Bad warm wird.
  • Mich darauf einrichten, dass ggfs. kein Defekt vorliegt und es keine gute Lösung gibt (ohne dass ich das gegenüber dem Heizungsbauer allzu schnell akzeptieren würde - der soll sich mal was einfallen lassen).
  • Eine Priorität setzen, ob ich die gesamte Heizung ineffizienter laufen lassen möchte oder eine zusätzliche Heizquelle trotz reiflicher Überlegungen zuvor ins Bad integriere oder mit den geringeren Temperaturen klar komme.
  • Für eine falsch ausgelegte Heizung würde ich ungern voll bezahlen. Da gäbe es noch einmal Gesprächsbedarf - und wenn der Heizungsbauer für die Zusatzheizung mit schönem Design aufkommt. (Wir haben eine Eve von Tubes, die wir zeitlich steuern können um lokal mal ein paar Extragrad zu erzeugen. Macht hübsches Licht, sieht nett aus, ist aber nicht sehr leise. Kommt nicht oft zum Einsatz, manchmal im Bad)
face2609.12.21 10:54
Joa, also das mit den Strohhalmen klingt erst mal nicht so fein. Da ist die Wärmeabgabe nicht so optimal.
Hast Du denn Daten zu den Wandelementen? Länge, Durchmesser vielleicht sogar eine raumweise Heizlastberechnung bekommen auf der erkennbar ist wieviel Leistung die abgeben sollten?

Die Befürchtung wäre, dass die Röhrchen nicht genug Leistung abgeben. Aber, dann wäre es ja ein Auslegungs- Planungsfehler wenn das Bad mit 24 Grad beauftragt wurde.
Von daher bin ich da auch bei wenn da jetzt nicht irgendwas offensichtliches falsch läuft dann ist der Heizungsbauer der Ansprechpartner.
EdelStoff09.12.21 11:01
super vielen Dank das hab ich verstanden.



Graph: lineare Beziehung Wandheizleistung (PB-Rohr 8/5) vs log. Übertemperatur; Formeln rechts

Das ist leider das einzige was ich zu den Wandheizungselementen gefunden habe.


Ja die Vorlauftemperatur wäre noch eine Möglichkeit, die ich aber ungern erhöhen möchte. Gefühlt könnte man diese eher verringern und die Durchflussmenge erhöhen. Die restlichen Räume sind alle in Ordnung.

Ok also ihr glaub auch das das was nicht stimmen kann und ich mich mal an den Heizungsbauer wenden soll. Dann würde ich erstmal alles wieder zurück stellen und dem Heizungsbauer schreiben?
ypg09.12.21 12:01
Vielleicht ist der Durchlaufzylinder vertauscht?
EdelStoff09.12.21 12:43
ypg schrieb:

Vielleicht ist der Durchlaufzylinder vertauscht?
Interessante Idee. Dann dreh ich mal den Badkreislauf zu und schau was passiert.
heizungsbauervorlauftemperaturrücklaufwärmepumpedurchfluss