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ᐅ Baukosten zu hoch / Planung am Ziel vorbei

Erstellt am: 13.11.13 17:57
Y
YvesB
Y
YvesB
13.11.13 17:57
Hallo zusammen,

nach mehreren Monaten und etlichen Runden der Planung eines Einfamilienhaus haben wir nun eine Ausführungsplanung sowie Ausschreibungs-Ergebnisse vorliegen, welche in Summe jedoch deutlich über unseren Vorgaben und auch Vorstellungen liegen. Daraufhin haben wir das direkte Gespräch mit einer Baufirma gesucht und die Rückmeldung erhalten, dass Inhalt und damit Summe der Rohbauausschreibung tatsächlich nicht den Punkt treffen. Ohne ins Detail zu gehen, konnten unnötige Kosten von ca. 20 TEUR identifiziert werden.

Nun bin ich grundsätzlich der Ansicht, dass neben der eigentlichen, zeitlichen Arbeitsleistung eines Planers (Architekten) insbesondere die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens wesentlicher Teil der Beauftragung ist. Sollte dies nicht möglich sein, z.B. wenn ich ein viel zu niedriges Budget angebe, sollte ein Architekt dies natürlich klar kommunizieren, und zwar so bald als möglich. Wenn aber, wie in unserem Fall, die Baukosten von Schätzung bis Ausschreibung sogar noch zunehmen, ist doch das Ziel verfehlt. Zumal wir zur "Halbzeit" klar auf Budget und erforderliche Kostenreduzierungsmaßnahmen hingewiesen haben.

Kurz gesagt: Wenn ich Pläne, Zeichnungen und Baumappen für eine Millionen-Villa ausgehändigt bekomme, kann ich damit rein garnichts anfangen.

Wie seht ihr das? Mir geht es hierbei eher um die vertraglichen Hintergründe und nicht um Schuldzuweisungen o.ä.

Viele Grüße
F
f-pNo
13.11.13 18:14
Fast das gleiche Problem hatten wir auch (nur war es nach ca. 7 Gesprächen kein Ausführungsplan sondern noch immer die Vorplanung).
Nachdem wir diverse Einsparmöglichkeiten und Eigenleistungen eingebaut hatten, wurde es nur geringfügig besser.
Am Ende haben wir, mit Verweis auf die diversen Gespräche die ganze Sache gestoppt und sind wieder auf Start gegangen - tat natürlich nach 5 Monaten Planung und "verliebt sein in unser Haus" weh.

Habt Ihr schon den Vertrag unterschrieben? (unsere Firma spricht mit uns und projektiert unser Haus bisher ohne Vertrag)
Wenn ein Vertrag besteht - sind dort Eure Vorgaben (preislich) enthalten?
Es könnte allerdings auch sein, dass im Laufe der Projektierung immer mehr Wünsche hereinkamen - Kontrollierte-Wohnraumlüftung, elektr. Rollläden, etc. Dann hätte die Firma Euch zwar auch darauf hinweisen müssen, dass es preislich höher geht, aber das Problem wäre dann doch eher hausgemacht.

Mein Tipp - wenn möglich: Zurückgehen lassen mit Verweis auf die diversen Gespräche und Hinweise. Entweder man findet eine Lösung oder es muss wieder auf Start gehen.
Y
YvesB
13.11.13 18:27
Interessant ist ja, dass man dieses Problem relativ oft liest oder hört.

Wir haben bisher lediglich das Angebot des Architekten angenommen. Weitere Verträge existieren nicht. Wünsche und Vorstellungen waren ziemlich zeitig klar und gingen eher zurück als nach oben. Wir stehen derzeit auf dem Punkt, das Ganze zu stoppen.

Für das Einfamilienhaus mit 125qm und Keller haben wir 225TEUR geplant. Als Anhaltspunkt: 10,8m x 7,8m, KfW77, Poroton T10, Luftwärmepumpe - also keine speziellen Anforderungen. Gewerke wie Sanitär, Elektro, Böden, Maler, Treppen usw. vergeben wir nach Angeboten an uns bekannte Firmen. Deren Preise sind gar nicht so variabel, wie manche oft denken.

Störend ist allein, dass die Kosten für Erdarbeit und Rohbau mit Putz zusammen bei 180TEU liegen sollen. Da brauchen wir nicht anfangen, bei Fenstern mal einen Tausender einzusparen. Sprich, es hängt zunächst an den ausgeschriebenen Posten.
N
nordanney
13.11.13 19:58
YvesB schrieb:

Störend ist allein, dass die Kosten für Erdarbeit und Rohbau mit Putz zusammen bei 180TEU liegen sollen. Da brauchen wir nicht anfangen, bei Fenstern mal einen Tausender einzusparen. Sprich, es hängt zunächst an den ausgeschriebenen Posten.
Wie hoch sind denn die Kosten für Eure Erdarbeiten bzw. den Keller? Wir haben für unsere Stadtvilla mit rd. 250qm Wohnfläche (einfache Architektur ohne Keller, aber anspruchsvolle Statik, rd. 1.000cbm umbauter Raum) einen Rohbauer, der inkl. der (geringen) Erdarbeiten nur TEUR 124 inkl. Klinker im EG + WDVS im OG nimmt.
Euer Preis hört sich nach einem Abwehrangebot an und sollte noch DEUTLICH reduziert werden (es sei denn, die Erdarbeiten + Keller sind der Hammer).
kellervertragerdarbeiteneinfamilienhausarchitekten