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ᐅ Kostenschätzung Keller realistisch?


Erstellt am: 13.09.21 07:35

A
Andi3579
13.09.21 07:35
Hallo Forum,

für unser Einfamilienhaus planen wir derzeit mit einem Keller. In diesem soll neben der Haustechnik, einem Waschraum (Waschmaschine + Trockner) auch ein Sportzimmer und ein Arbeitszimmer eingerichtet werden.

Die vier Räume verteilen sich auf eine Fläche von ca 65qm. Boden ist dafür geeignet (ab ca 2,5m mitteldichte Kiesschicht lt.Bodengutachten - Belastungsklasse 2 lt WU Richtlinie). Der Keller soll eine Perimeterdämmung (Außen, Bodenplatte, Kellerdecke) bekommen - Planung ist derzeit (und nach Ratschlag aus dem Forum 😉 ) auf Kfw 40 was ja nach einer dickeren Dämmung verlangt. Arbeitszimmer und Sportzimmer sollen eine Fußbodenheizung erhalten. Das Arbeitszimmer zusätzlich einen Lichthof. Sportzimmer und Waschraum einen Lichtschacht. Technik ohne Fenster. Fließend jeweils verlegt mit Anhydritestrich. Danach ein Bodenbelag. Elektro soll auf Wand verlegt werden.

Die Baunebenkosten (Insb. Erstellung Schnurgerüst und Baugrubenaushub) sind in den Kosten nicht mit enthalten. Ich plane derzeit mit einem Preis von 1250€ pro m2, d.h ca 81.000€ für den Keller. Nun schaut mit bei diesem Preis jeder an wie ein Auto und meint dass das viel zu teuer ist und dafür knapp 35.000€ mehr als ausreichend sind? Was ist eure Einschätzung?

Gruß
Andy
T
Tom1978
13.09.21 07:42
Andi3579 schrieb:

Hallo Forum,

für unser Einfamilienhaus planen wir derzeit mit einem Keller. In diesem soll neben der Haustechnik, einem Waschraum (Waschmaschine + Trockner) auch ein Sportzimmer und ein Arbeitszimmer eingerichtet werden.

Die vier Räume verteilen sich auf eine Fläche von ca 65qm. Boden ist dafür geeignet (ab ca 2,5m mitteldichte Kiesschicht lt.Bodengutachten - Belastungsklasse 2 lt WU Richtlinie). Der Keller soll eine Perimeterdämmung (Außen, Bodenplatte, Kellerdecke) bekommen - Planung ist derzeit (und nach Ratschlag aus dem Forum 😉 ) auf KFW 40 was ja nach einer dickeren Dämmung verlangt. Arbeitszimmer und Sportzimmer sollen eine Fußbodenheizung erhalten. Das Arbeitszimmer zusätzlich einen Lichthof. Sportzimmer und Waschraum einen Lichtschacht. Technik ohne Fenster. Fließend jeweils verlegt mit Anhydritestrich. Danach ein Bodenbelag. Elektro soll auf Wand verlegt werden.

Die Baunebenkosten (Insb. Erstellung Schnurgerüst und Baugrubenaushub) sind in den Kosten nicht mit enthalten. Ich plane derzeit mit einem Preis von 1250€ pro m2, d.h ca 81.000€ für den Keller. Nun schaut mit bei diesem Preis jeder an wie ein Auto und meint dass das viel zu teuer ist und dafür knapp 35.000€ mehr als ausreichend sind? Was ist eure Einschätzung?

Gruß
Andy

Wir bauen zwar ohne Keller, jedoch wurde im Forum oft erwähnt, dass die Kosten für einen Wohnkeller, die gleichen wie für normalen Wohnbereich sind.
K
konibar
13.09.21 07:48
Andi3579 schrieb:



Die Baunebenkosten (Insb. Erstellung Schnurgerüst und Baugrubenaushub) sind in den Kosten nicht mit enthalten. Ich plane derzeit mit einem Preis von 1250€ pro m2, d.h ca 81.000€ für den Keller. Nun schaut mit bei diesem Preis jeder an wie ein Auto und meint dass das viel zu teuer ist und dafür knapp 35.000€ mehr als ausreichend sind?

wenn Keller vorgesehen ist würde ich zur Kosteneinschätzung unbedigt ein Bodengutachten einholen.
Problemkreise:
- teilweise felsiger Untergrund
- Grundwassertiefe
- Altlasten (Asbest, WK2-Reste)?

wenn Keller würde ich den unbedigt >2.0m hoch ansetzen
K
KingJulien
13.09.21 08:52
Andi3579 schrieb:

Nun schaut mit bei diesem Preis jeder an wie ein Auto und meint dass das viel zu teuer ist und dafür knapp 35.000€ mehr als ausreichend sind?
Diese "jeder" haben sich vermutlich alle mindestens seit 5 Jahren nicht mehr mit Baukosten beschäftigt. Oder ist da auch nur einer dabei, der kürzlich gebaut hat?

Ich glaube da bist du mit deiner Einschätzung schon viel realistischer.

Und selbst wenn es so günstig werden würde (was es nicht wird) - was ist besser? 45.000 über haben oder 45.000 nachfinanzieren?
😉
S
Scout
13.09.21 09:01
Was fehlt denn deiner Meinung nach zu einem oberirdisch geschaffenen m2? Wieso sollte also der Tiefbau, der an und für sich eh schon teurer ausfällt als Hochbau (u.a. durch Absicherung, Abdichtung, viel Stahlbeton statt günstiger Steine, Entsorgung Aushub), dann günstiger sein? Wegen des bisschen fehlenden Außenputzes und der Aufputzinstallation? Einfache Fenster kosten übrigens in etwa gleich viel wie Mauerwerk.

Für die 35 TE hast du vor 10 Jahren vielleicht einen schön gerechneten gemauerten Kartoffelkeller im Rohzustand bekommen, den Aushub zur Modellierung im Garten verteilt- mit sowas werden deine Bekannten das wohl vergleichen.
A
Andi3579
13.09.21 09:01
Wir bauen zwar ohne Keller, jedoch wurde im Forum oft erwähnt, dass die Kosten für einen Wohnkeller, die gleichen wie für normalen Wohnbereich sind.
Das habe ich auch gelesen, aber ich bringe die Zahlen einfach nicht zusammen. Das wären für unseren Keller ja Baukosten i.H.v 162k€. Könnte vllt. jemand erklären woher die Kosten dann stammen sollen? Wird hier mit Nassräumen, etc. gerechnet?
konibar schrieb:

wenn Keller vorgesehen ist würde ich zur Kosteneinschätzung unbedigt ein Bodengutachten einholen.
Problemkreise:
- teilweise felsiger Untergrund
- Grundwassertiefe
- Altlasten (Asbest, WK2-Reste)?

wenn Keller würde ich den unbedigt >2.0m hoch ansetzen
Das wurde schon durch ein Baugrundgutachten untersucht. Untergrund ist vor allem sandig und kiesig mit teilweise schluffigen Schichten im oberen Bereich und mitteldichten bis dichten Kiesschichten ab ca. 2.5m Tiefe. Grundwasser kommt ab einer Tiefe von ca. 5m, darüber findet sich ab einer Tiefe von ca 1,1m Wasser welches als Stau- und Sickerwasser klassifiziert wurde. Sonstige Altlasten wurden nicht gefunden da das gesamte Gelände aufgrund eines Bodendenkmalverdachts (Schriftlich Nicht bestätitgt wurden) ca. 1.5m tief abgegraben wurde.
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