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ᐅ Wann ist ein Hang ein Hang? Keller vs. Bodenplatte


Erstellt am: 23.06.2017 00:17

Kaspatoo 25.06.2017 12:20
Unsere Hanglage beträgt ca. 12-14% (nicht gleichmäßig fallen), von ecke zu Ecke (Hanglage verläuft schräg durchs Grundstück) haben wir ca. 5m Höhe auf 35m Länge.

Das ergibt bei uns Ziemlich genau eine Etage Höhenunterschied. Unser "Keller" besteht daher zur Hälfte aus Wohnräumen.

Der Mehrpreis des Kellers liegt eher darin, dass die Wohnräume Fenster, Tür, Installationen und Heizung benötigen gegenüber einfachen Kellerräumen.
Bei uns ist der oberirdische Teil des Kellers gemauert und der andere Teil in WU Beton ausgeführt.

Wir liegen unterhalb der Straße. Aufgrund einer im Grundbuch eingetragenen Grunddienstbarkeit können wir unser Abwasser nach unten zur nächsten Straße abführen und erhalten Frischwasser von oben von "unserer" Straße.

Andernfalls hätten wir entweder eine Hebeanlage einbauen müssen (10.000€? einmalig + Folgekosten, Wartung und regelmäßige Reinigung) oder im Keller keine Wasserverbraucher installieren können (z.B. Toilette, Waschbecken).

Wenn ihr "oberhalb" der Straße bauen würdet, wäre das kein Problem. In dem Fall bauen fast alle im Baugebiet bei uns eine im Haus integrierte Garage, man parkt sein Auto als "im" Berg.

Wir haben dafür neben dem Haus eine Einfahrt geplant und diese Teilunterkellert (= Garten-Geräteraum).
Dieser "Bunker" (ohne Einfahrt) mit Fenster und Tür hat ca. 15k gekostet.

Auf der anderen Seite wollen wir eine Terrasse haben, die eine ca. 2,60m x 3,00m große Stützmauer aus Beton erhalten soll (L-Steine können ggf. leicht kippen mit der Zeit). Geschätzte kosten von der Baufirma ca. 2k.


Viele Baufirmen haben im Vorfeld mit ca. 20k zusätzlichen Kosten für Erdarbeiten kalkuliert.
Tatsächlich jedoch mussten aufgrund der Hanglage nur ca. 50% des Kellervolumens ausgebaggert werden, der Rest ist ja oberirdisch.

Den Aushub haben wir gleich an eine Stelle legen lassen, das wird dann nur noch etwas zerdrückt und schon haben wir unsere Terrassenfläche angefüllt (ohne Mehrkosten, weil "Aushub plus seitliches Lagern + Aushub am Ende auf dem Grundstück verteilen" in der Regel eh immer im Angebotspreis enthalten ist und das von mit vorgenannte sogar weniger Aufwand bedeutet für die Baufirma.

Bobinho 25.06.2017 23:50
Hallo zusammen, vielen Dank für die nützlichen Tipps und auch für die konkreten Zahlen, ihr habt mir wirklich sehr geholfen!

Gruß

Bobinho

jaeger 09.03.2018 19:14
Nordlys schrieb:
Wenn Du Kosten im Auge hast: So eben wie möglich. So wenig Gefälle wie möglich.
Ich geb Dir ein Beispiel: Unser Boden: Mutterboden, darunter lehmig und kiesig. Unser Grundstück: 30 m tief an der grössten Stelle, an der schmalsten 24m. Steigung von Strasseniveau zum hinteren Pfosten, 1,2m. Steigung im Hausbereich, Haus 10.5m breit, - 1m, Haus 5 m hinter Straßengrenze. . Bodenplatte so gelegt, das wir vorne 0,5 raus, hinten 0,5 rein ins Land.

Kurze Frage, da es bei mir ähnlich aussieht. Von der Straße bis zum hinteren Teil des Hauses ca. 1m Steigung. Ich würde vorne ca. 50cm über der Straße sein und hinten 50cm im Boden, was dann abgetragen werden muss. Wollte fragen wie du das mit dem Garten gelöst hast. Hast du das gesamte Grundstück bis zu Grenze abtragen lassen oder nur einen Teil, um dann mit einem kleinen Hang die restlichen 0,5m wieder hoch zu kommen.
Falls möglich würde ich mich über ein Foto freuen, wie das gelöst ist, insbesondere die Situation zum Nachbargrundstück.

11ant 09.03.2018 21:05
jaeger schrieb:
Wollte fragen wie du das mit dem Garten gelöst hast.
Siehe Hausbilder-Thread, Seite 115 (Beitrag #685) - klick´auf den Pfeil im Zitatkasten:
Nordlys schrieb:
Und der Garten-Landschaftsbauer hat den Deich geschüttet, gegen die Flut vom Berge.
Im gleichen Thread und im zeitlichen Umfeld jenes Beitrages findest Du auch das Drumherum.

Kaspatoo 09.03.2018 21:28
sicher dass du 0,5m über Straße sein möchtest? ich bin froh, dass es bei uns beinahe zufällig doch nicht gekommen ist

ursprünglich hatte ich gedacht, dass alles was abgetragen wird woanders angeschüttet werden kann
habe die Rechnung aber ohne den Schotter gemacht, wir haben keinen guten mutterboden, und daher überall, wo Terrasse hin soll sowie vor dem Haus, wurde geschottert und dafür musste weiter Boden abgetragen werden
am ende haben wir doch einiges an Boden übrig als gedacht

unten, am hinteren teil, wo dann auch eine Terrasse hin soll, werden wir ein plateau bis zum ende der Grenze schaffen bzw. kurz vor der grenze einen Hang lassen bzw. mit stützmauern arbeiten
wenn du bis nach hinten alles abtragen lässt, müsstest du durch die Hanglage dann nicht bald auf der Grasnarbe wieder herauskommen?

wenn du hinter der Terrasse wieder einen kleinen Hang nach oben hättest, besteht die Gefahr, dass sich Regenwasser auf der Terrasse sammelt, das würde ich vermeiden, besser wenn das Wasser weiter ablaufen könnte

Nordlys 10.03.2018 12:18
So siehts hier aus. Vor den Pflanzringen unterm Kies Drainage.



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