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ᐅ Zusage Grundstück und wie geht es weiter


Erstellt am: 22.07.20 11:38

SoiCowboy22.11.20 17:45
Was kann denn das Fertighaus dafür?

Ich habe Erfahrung mit extremer Hangover äh Hanglage.

Schritt 1 - man braucht ein Bodengutachten
falls das Ergebnis von Schritt 1 keine totale Niederlage ist, kommt -

Schritt 2 - man findet jemand, der Bock hat da was passendes und funktionierendes reinzuplanen.
So jemanden findet man nicht im Musterhauspark. Jemand der vor Auftrag sich die Herausforderungen anschaut. Am besten auch noch keinen Kaufvertrag fürs Grundstück bis dahin unterschreiben. Das Ergebnis von Schritt 2 ist nämlich eine erste realistische Kostenschätzung.

Schritt 3 - Kompromisse machen

usw.


Auch wenn es einen in Zeiten von SameDayDelivery direkt ins Musterhauswunderland zieht ... das ist eher Schritt 4 oder 5.


Für 250.000 EUR kommt bei diesem Hang bestenfalls ein Tiny House raus.

just my 2 cents
11ant22.11.20 19:25
SoiCowboy schrieb:

Für 250.000 EUR kommt bei diesem Hang bestenfalls ein Tiny House raus.
Für den Angebotspreis bekommt man in diesem Fall jedenfalls kein "Haus", sondern nur "den Teil eines Hauses ab OKKD". Wir reden also hier von einer Preisangabe, die angesichts der Topographie des Baugrundstückes keinen Sinn macht. Es geht effektiv nicht um "260 TEUR zzgl. Nebenkosten", sondern um "260 TEUR plus c zzgl. Nebenkosten". Ich empfehle dem TE einen Blick in https://www.hausbau-forum.de/threads/zweifamilienhaus-optimieren.35765/ und https://www.hausbau-forum.de/threads/hang-an-Grundstück-zufahrtsplanung.36660/ wo ebenfalls ein heftiger Hang erschwert, eine Lösung "aus dem regal" zu verwenden (bzw. ein einzelnes Kellergeschoss tüchtig ins Schwitzen kommt, das Haus zu unterfüttern). Ich sehe "c" hier deutlich über einem Bruchteil des Haus-Aktionspreises liegen.
Acxiss202025.11.20 10:10
Guten Morgen,

herzlichen Dank für eure Rückmeldungen. Wir haben nächste Woche einen Termin im Schwörerhaus Hauptwerk zur Besichtigung usw. da werde ich die Fragen hier mitnehmen.

Bodengutachten wollen wir auf jeden Fall vor Kauf durchführen lassen.
SoiCowboy25.11.20 11:21
...ist ja nur meine persönliche Meinung.
Es ist schön Häuser anzuschauen. Aber Meinung nach ist es jetzt an der Zeit herauszufinden, was für ein Haus auf den Baugrund passt und dazu benötigt man ein Bodengutachten und jemanden der darauß einen Idee entwickelt.

Ein Haus können dann viele obendrauf stellen...
Climbee25.11.20 11:26
Habt ihr Bauzwang auf das Grundstück?

Wenn nicht, dann würde ich jetzt das Grundstück kaufen, noch ein paar Jahre sparen, dann rückt auch das Erbe näher, mich in der Zeit gemütlich und ohne Zeitzwang aufschlauen und dann an das Abenteuer Hausbau gehen.

Als wir angefangen haben, haben wir auch erstmal mit Angeboten von Häusern, die wir durchaus akzeptabel fanden, geliebäugelt. Die wären im Katalog für 300TEuro hergegangen. In der Realität kommt man dann ganz woanders raus.

12 Steckdosen im Wohnzimmer? Ich hab mal durchgerechnet, wir haben 14 und an manchen Stellen wird es knapp; dabei haben wir teilweise Steckdosen mit extra USB-Schlitz, brauchen also zum Laden unserer Tablets/Handys keine Steckdose. Man unterschätzt das! In den Standard-Bauleistungsbeschreibungen sind IMMER zuwenige Steckdosen, jeder mustert da auf (und ich kann das auch nur jedem ans Herz legen!) und das geht gleich mal richtig ins Geld.
Die wenigsten wollten heute noch eine Duschtasse von 90x90 sondern lieber eine walk-in-Dusche - ist der der normalen Bauleistungsbeschreibung aber sicher nicht mit enthalten -> kostet extra!
Welches Heizkonzept? Etc. usw. usf.

Alles Sachen, über die man Anfangs sich keinen Kopf macht, die aber wichtig sind.

Also wenn ihr den Spielraum habt, den Bau nach hinten zu verschieben, dann tut es!
exto179125.11.20 11:36
Climbee schrieb:

Habt ihr Bauzwang auf das Grundstück?

Wenn nicht, dann würde ich jetzt das Grundstück kaufen, noch ein paar Jahre sparen, dann rückt auch das Erbe näher, mich in der Zeit gemütlich und ohne Zeitzwang aufschlauen und dann an das Abenteuer Hausbau gehen.

Als wir angefangen haben, haben wir auch erstmal mit Angeboten von Häusern, die wir durchaus akzeptabel fanden, geliebäugelt. Die wären im Katalog für 300TEuro hergegangen. In der Realität kommt man dann ganz woanders raus.

12 Steckdosen im Wohnzimmer? Ich hab mal durchgerechnet, wir haben 14 und an manchen Stellen wird es knapp; dabei haben wir teilweise Steckdosen mit extra USB-Schlitz, brauchen also zum Laden unserer Tablets/Handys keine Steckdose. Man unterschätzt das! In den Standard-Bauleistungsbeschreibungen sind IMMER zuwenige Steckdosen, jeder mustert da auf (und ich kann das auch nur jedem ans Herz legen!) und das geht gleich mal richtig ins Geld.
Die wenigsten wollten heute noch eine Duschtasse von 90x90 sondern lieber eine walk-in-Dusche - ist der der normalen Bauleistungsbeschreibung aber sicher nicht mit enthalten -> kostet extra!
Welches Heizkonzept? Etc. usw. usf.

Alles Sachen, über die man Anfangs sich keinen Kopf macht, die aber wichtig sind.

Also wenn ihr den Spielraum habt, den Bau nach hinten zu verschieben, dann tut es!

Genau so ist es. Trennt euch bitte direkt von diesem Preis um realistisch weiter planen zu können.

Der Standard in der Bau und Leistungsbeschreibung ist wirklich so "Standard", dass den kein Mensch will - zumindest in vielen Sachen nicht. Wenn du in diesem Haus leben willst ist es tatsächlich vergleichbar mit einem Fiat Panda in Serienausstattung - da ist wirklich NICHTS dabei... Und glaub mir, du musst dein Haus "aufmustern" - da du dich sonst unmöglich wohl fühlen kannst. Die Fertighäuser haben zum Teil einen noch niedrigeren Standard als die regionalen Massivbauer (liegt daran, dass die dich mit günstigen Preisen locken wollen, die Bau und Leistungsbeschreibung aber wirklich die reinste Katastrophe ist)"

Nur dass du mal ein Gefühl dafür bekommst, was es alles an Dingen gibt, die man aufmustern kann/muss/sollte/möchte:

- Sanitärausstattung --> wenn du da nur einigermaßen was gutes möchtest (da bist du wirklich noch nicht mal im Mittelklasse-Segment) bist du locker 5.000€ mehr weg.
- Innentreppen --> da kannst du Geld zum Teil verbrennen 😀 - sprich, da kommst du auch locker auf einen Mehrpreis von 3.000€
- Innentüren --> Der Standard wird dich aus den Socken hauen 😀
- Bodenbeläge --> Die Preise sind zum Teil in den Bau und Leistungsbeschreibung's so niedrig angesetzt, dass kein Mensch jemals eine Fliese finden würde, die er auch tatsächlich verbauen will 😀
- Elektroplanung --> Brennstellen innen, Außenbeleuchtung, Steckdosen, zusätzliche Schalter etc... in der Bau und Leistungsbeschreibung niemals genug
- Haustüre --> locker 1.000-2.000€
- Fenster --> wenn du nicht die billigsten weißen Kunststofffenster willst sondern eventuell farblich (nicht foliert sondern mit Aluschale o.ä.) bist du mal schnell 5.000€ weg
- Anstriche Haus außen mit Farbe --> 1.000€
- Sonderausstattungen wie Kamin, Garage, Lüftungsanlage, Photovoltaik, und und und ... Da bist du mehere zehntausend € weg, solltest du hier Überlegungen anstreben
- "Kleinigkeiten" wie Einbruchschutz Fenster, elektrische Rollläden, Heizungsbefüllungsblock, Änderungen am Grundriss, Unterputzdosen, SAT-Anlage, Simsen, ...

Das sind jetzt nur Dinge, die mir gerade spontan eingefallen sind und wir mussten uns was dies anbelangt nicht so viele Gedanken machen wie du es musst, da unser Standard beim regionalen Massivbauer schon relativ hoch ist, dadurch auch ein höherer anfänglicher Angebotspreis.

Das sind jetzt nur die Bemusterungen... Du wirst sehen, dass zick Kosten, die du noch nicht mal in deinen Baunebenkosten aufgeführt hast nicht vom GU angeboten werden und somit bauseitige Leistungen sind... Das siehst du dann in der Bau und Leistungsbeschreibung.
leistungsbeschreibungsteckdosenbodengutachtengrundstückhangnebenkostenaufmusternmassivbauerfenster