ᐅ Erneuerung Heizungsanlage im Altbau, Welches System?
Erstellt am: 04.05.20 14:51
tiborb10.06.20 18:20
So jetzt gibt es noch mal ein Update:
Eine weitere Firma hat mir nun ein Angebot für eine Lösung nur mit LW-Wärmepumpe inkl. Berechnung erstellt. Nachfolgend ein paar Fakten:
zu beheizende QM Fläche 200
Norm-Heizlast 21,86 W / m2
Gesamtwärmeerzeugerleistung 11 kw
Heizlast des Gebäudes 11kw
Deckungsanteil der Wärmepumpe 100%
Leistungsanteil der Wärmepumpe 78,36%
Jahresarbeitszahl Heizung 3,9 ohne Zusatzheizgerät und 3,9 mit Zusatzheizgerät
Jahresarbeitszahl Warmwasser 4,0 ohne Zusatzheizgerät und 4,0 mit Zusatzheizgerät
Jahresarbeitszahl nach VDI 4650 -> 3,9
Vorlauftemperatur 55 Grad
Warmwasserspeicher 50 Grad
Leistungskennzahl Cop A-7/ W35 -> 2,71
Leistungskennzahl Cop A2/ W35 -> 4,28
Leistungskennzahl Cop A7/ W35 -> 5,61
Wir planen ggf. eine Photovoltaikanlage mit 8,16kwP und 9,6 kwh Speicher auf unser Süddach zu montieren.
Kalkulierte Netzeinspeisung ca. 9262 kwh pro Jahr.
Derzeit liegt unser Eigenbedarf an Strom bei ca. 3000 kwh, später wahrscheinlich bei 4500 kwh.
Stromverbrauch:
Für den Stromverbrauch würde man jetzt Heizlast geteilt durch die Jahresarbeitszahl multipliziert mit 2000 (Heizstunden) auf folgenden Stromverbrauch kommen:
11 kw / Jahresarbeitszahl 3,9 x 2000 = 5641 kW/h, d.h. bei durchschnittlichen kwh i.H.v. 30ct ca. 1692 EUR / Jahr ( 141 EUR /monatl.) Stromkosten für die LW-Wärmepumpe.
---
Fragen:
1.) Denkt ihr, dass die Berechnung der Firma realistisch ist? mit Jahresarbeitszahl 3,9 für LW-Wärmepumpe?
2.) Sind die Kosten für Strom ggf. zu hoch?
3.) Falls es bzgl. der Stromkosten unwirtschaftlich ist, würde es mit der o.g. Kombination einer Photovoltaikanlage wieder sinnvoll und rentabel werden?
4.) Darf man hier eigentlich Erfahrungen zu LW-Wärmepumpe Modellen abfragen, solange man keine Preise etc.. oder Werbung macht?
Danke für eure Rückmeldungen.
Viele Grüße
Hr. Wirtz
Eine weitere Firma hat mir nun ein Angebot für eine Lösung nur mit LW-Wärmepumpe inkl. Berechnung erstellt. Nachfolgend ein paar Fakten:
zu beheizende QM Fläche 200
Norm-Heizlast 21,86 W / m2
Gesamtwärmeerzeugerleistung 11 kw
Heizlast des Gebäudes 11kw
Deckungsanteil der Wärmepumpe 100%
Leistungsanteil der Wärmepumpe 78,36%
Jahresarbeitszahl Heizung 3,9 ohne Zusatzheizgerät und 3,9 mit Zusatzheizgerät
Jahresarbeitszahl Warmwasser 4,0 ohne Zusatzheizgerät und 4,0 mit Zusatzheizgerät
Jahresarbeitszahl nach VDI 4650 -> 3,9
Vorlauftemperatur 55 Grad
Warmwasserspeicher 50 Grad
Leistungskennzahl Cop A-7/ W35 -> 2,71
Leistungskennzahl Cop A2/ W35 -> 4,28
Leistungskennzahl Cop A7/ W35 -> 5,61
Wir planen ggf. eine Photovoltaikanlage mit 8,16kwP und 9,6 kwh Speicher auf unser Süddach zu montieren.
Kalkulierte Netzeinspeisung ca. 9262 kwh pro Jahr.
Derzeit liegt unser Eigenbedarf an Strom bei ca. 3000 kwh, später wahrscheinlich bei 4500 kwh.
Stromverbrauch:
Für den Stromverbrauch würde man jetzt Heizlast geteilt durch die Jahresarbeitszahl multipliziert mit 2000 (Heizstunden) auf folgenden Stromverbrauch kommen:
11 kw / Jahresarbeitszahl 3,9 x 2000 = 5641 kW/h, d.h. bei durchschnittlichen kwh i.H.v. 30ct ca. 1692 EUR / Jahr ( 141 EUR /monatl.) Stromkosten für die LW-Wärmepumpe.
---
Fragen:
1.) Denkt ihr, dass die Berechnung der Firma realistisch ist? mit Jahresarbeitszahl 3,9 für LW-Wärmepumpe?
2.) Sind die Kosten für Strom ggf. zu hoch?
3.) Falls es bzgl. der Stromkosten unwirtschaftlich ist, würde es mit der o.g. Kombination einer Photovoltaikanlage wieder sinnvoll und rentabel werden?
4.) Darf man hier eigentlich Erfahrungen zu LW-Wärmepumpe Modellen abfragen, solange man keine Preise etc.. oder Werbung macht?
Danke für eure Rückmeldungen.
Viele Grüße
Hr. Wirtz
nordanney10.06.20 18:49
tiborb schrieb:
Leistungskennzahl Cop A-7/ W35 -> 2,71
Leistungskennzahl Cop A2/ W35 -> 4,28
Leistungskennzahl Cop A7/ W35 -> 5,61Ähh - W35 heißt doch Heizwasser 35 Grad. Und Du willst mit Vorlauf 55 Grad arbeiten? Wie dann wohl der Cop aussieht? Und erst Eure Stromrechnung. LOLtiborb schrieb:
Wir planen ggf. eine Photovoltaikanlage mit 8,16kwP und 9,6 kwh Speicher auf unser Süddach zu montieren.
Kalkulierte Netzeinspeisung ca. 9262 kwh pro Jahr.
Derzeit liegt unser Eigenbedarf an Strom bei ca. 3000 kwh, später wahrscheinlich bei 4500 kwh.Photovoltaik finde ich klasse. Speicher sinnvoll? Eher nicht, bzw. aktuell nicht wirklich rentabel. Was kostet der Spaß?Nur mal kurz zusammengefasst zu Eurem Investment. Ihr wollt eine Ölheizung, die Euch ungefähr Heizkosten von 1.150 € im Jahr bereitet, gegen eine hocheffiziente Wärmepumpe tauschen, bei der Du mit 1.700 € Heizkosten im Jahr rechnest. Finde den Fehler!
Da sollen mal Spezialisten ran und rechnen...
Joedreck10.06.20 19:01
Vorlauftemperatur ist auf jeden Fall zu hoch berechnet mit 55 Grad. Das ist selbst für eine Gasbrennwert zu hoch. Ich fahre im Altbau mit Heizkörpern auf ~40 Grad bei NAT
tiborb10.06.20 19:54
nordanney schrieb:
Ähh - W35 heißt doch Heizwasser 35 Grad. Und Du willst mit Vorlauf 55 Grad arbeiten? Wie dann wohl der Cop aussieht? Und erst Eure Stromrechnung. LOL
Photovoltaik finde ich klasse. Speicher sinnvoll? Eher nicht, bzw. aktuell nicht wirklich rentabel. Was kostet der Spaß?
Nur mal kurz zusammengefasst zu Eurem Investment. Ihr wollt eine Ölheizung, die Euch ungefähr Heizkosten von 1.150 € im Jahr bereitet, gegen eine hocheffiziente Wärmepumpe tauschen, bei der Du mit 1.700 € Heizkosten im Jahr rechnest. Finde den Fehler!
Da sollen mal Spezialisten ran und rechnen...Ja, stimmt das ist der Standardwert für VLT35 Grad. Habe gerade bei dem Produktanbieter auf der Internetseite nachgesehen, dort gibt es keinen ausgewiesenen Wert für W55. Könnte man dies irgendwie berechnen oder Hochkalkulieren? Wäre es denn sinnvoll, wenn man die Anlage nur mit 35 Grad Vorlauftemperatur anfährt?
Bzw. warum ist die errechnete Jahresarbeitszahl für uns nun kein Richtwert für den Stromverbrauch? Dieser wurde von der Heizungsfirma doch auf 3,9 errechnet?
Die Photovoltaikanlage soll netto und inkl. Speicher Förderung ca. 19.000 EUR kosten.
Joedreck schrieb:
Vorlauftemperatur ist auf jeden Fall zu hoch berechnet mit 55 Grad. Das ist selbst für eine Gasbrennwert zu hoch. Ich fahre im Altbau mit Heizkörpern auf ~40 Grad bei NATWir haben die Besonderheit, dass das 1.OG und Keller mit Fußbodenheizung ausgestattet ist (separate Heizkreise) und das 1.OG noch Röhrenheizkörper hat. Diese wollen wir austauschen gegen Niedertemperatur HK mit Vorlauftemperatur 55 Grad. Ggf. könnten wir dann diese auch nur mit 35 Grad "anfahren"?
Danke euch für die Hilfe.
LG
nordanney10.06.20 20:06
tiborb schrieb:
Ja, stimmt das ist der Standardwert für VLT35 Grad. Habe gerade bei dem Produktanbieter auf der Internetseite nachgesehen, dort gibt es keinen ausgewiesenen Wert für W55. Könnte man dies irgendwie berechnen oder Hochkalkulieren? Wäre es denn sinnvoll, wenn man die Anlage nur mit 35 Grad Vorlauftemperatur anfährt?Das sollte jemand berechnen, der davon Ahnung hat. Kann ich leider nicht.Ich kann Dir nur aus Erfahrung berichten, dass Du bei der Vorlauftemperatur echte Probleme im Winter bekommst. Manche schlecht ausgelegte Anlagen in Neubauten kommen nur mit Heizstab = Cop 1 bei tieferen Temperaturen durch den Winter. Und die brauchen nur 30-35 Grad Vorlauf mit kompletter Fußbodenheizung.
tiborb schrieb:
Die Photovoltaikanlage soll netto und inkl. Speicher Förderung ca. 19.000 EUR kosten. 8,16kWp sollten so um T€ 10 kosten zzgl. Speicher abzgl.. Förderung.19 Netto und die Förderung ist schon runter? Lohnt sich nicht und ist außerdem zu teuer.Was sagst Du denn zu meiner Rechnung zu Deinen Stromkosten vs. Ölkosten ohne Sanierung?
tiborb10.06.20 20:30
nordanney schrieb:
....Was sagst Du denn zu meiner Rechnung zu Deinen Stromkosten vs. Ölkosten ohne Sanierung?Ja, irgendwie ein Fehler im System :-O Aber welcher? Kann das sein, dass die Heizlast 11kw zu gering berechnet wurde?
Die Heizungsfirma meinte, dass mit der angebotenen LW-Wärmepumpe (zwei Außengeräte) die Heizleistung ausreicht, auch ohne Heizstäbe.
Und ich ca. 4000 - 5000 kwh Stromverbrauch haben werde.
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