Einfamilienhaus ~200m² Grundrissplanung mit leichter Hanglage

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Y

ypg

Zwar könnten wir mit dem schnellen Verfahren in etwa Anfang Februar eine Baugenehmigung haben,
Eile und Ungeduld war noch nie ein guter Berater.
wie geschrieben, hätten wir gerne 2 Plätze die vor Schnee, Frost und Sonne geschützt sind.
Das kann ein Carport auch ganz gut. Ein Carport hat gegenüber einer Garage den Vorteil, dass nichts schnell rostet, weil Windzug alles schnell trocknen lässt. Bei den alten Häusern aus den 60ern, die ihre Garagen im Keller haben, baut man diese Garagen heutzutage gern zu, weil sie Energiefresser sind. Allerdings hat man sie auch nicht vom restlichen Haus entkoppelt, sondern integriert.

Nun ist es aber auch so, dass Ihr den Hang habt. Damit muss man das Beste aus der Situation machen. In die Breite geht es nicht, also nutzt den Keller bestens: Bei drei Kindern habt ihr einen geräumigen Raum nötig, der von außen zugänglich ist, und zwar für den Fuhrpark der Kinder. Auch Eure Zweiräder wären da gut aufgehoben. Ihr solltet mehr an Alltagsgebräuchlichkeiten durchspielen. Das gilt fürs Heimkommen, Losgehen, Mahlzeiten, Schlaf und Krankheit, sowie Abendleben und Gartenarbeit.
Ich würde außerdem den Keller etwas nach innen verschieben, damit man automatisch eine Eingangsüberdachung bekommt und die Fassade strukturiert wird.
Kann es mir aber auch ganz schön vorstellen von unten hochzukommen und nicht in einem Flur zu stehen sondern direkt mitten im Lebensraum.
Sicher, dann sollten aber die Schuhe nicht mehr an den Füßen sein und alle Jacken verstaut.

Ich hatte ja erwähnt: Dusch-WC und Gästezimmer/Büro in den Keller. Ich gehe da noch weiter: Speis auch nicht weit von dem Treppenantritt entfernt! Denn irgendwohin wollen ja die Getränkekisten und Dosenfutter, wenn man sie nicht in Gänze gleich nach oben schleppen will. Wenn Ihr Euch mit den drei Kindern viel Zeit lasst, also Geburtsabstände, dann habt ihr auch jahrelang besseres zu tun, als die Einkäufe gleich nach oben zu schleppen.
Und wenn die Teenager-Kinder abends mit ihren Freunden nach Hause kommen, dann bitte noch ordentlich angezogen sein, denn das ist der Preis für eine Treppe, die im Wohnbereich endet.
Die Kinderzimmer könnten am Ende auch 1m² kleiner sein, aber wenn wir schon neu bauen, wollen wir da nicht allzu sehr mit der größe sparen.
Gutes Argument. Gilt aber weniger für Kinderzimmer. Denn ob 15 oder 16, es ist schlicht egal. Das Kind wettert eher über Lehrer, Taschengeld oder Erziehungsmethoden als über einen oder zwei Qm zu debattieren.
Und ja, das Bad oben ist sehr groß, sollte aber auch genug Platz für Badschränke und mehrere bis zu 5 Personen gleichzeitig sein
Kinder brauchen keine Badschränke. Sie brauchen Stellfläche für ihre Zahnbürste. Handtuchbesitz oder Cremetiegel hat eine Familie erst einmal alles gemeinsam. Und für die Pickelcreme oder die OBs in Größe S braucht es keine SchränkE, sondern etwas Platz im Schrank. Wenn man also jedem Kind eine Schublade zuteilt, ist das schon sehr großzügig. Ich halte persönlich Abstellfläche im Bad neben dem Waschtisch als sehr komfortabel.
Ich bin gespannt was das Studio zu der Größe sagt. die Frage wäre halt, wie viel ist die Küche zu klein?
Pauschal nicht zu beantworten.
Ja, meine erste schnelle Zeichnung war etwas kontraproduktiv. Hier ist es jetzt genauer gemalt. Und wir werden genau die Sachen dann im Küchenstudio durchsprechen.
Aber auch im Küchenstudio wird man Dir nur perfekt die Küche planen, wie sie auch im Raum passt. Ich komme wieder zu Deiner Argumentation, „wenn man schon mal neu baut“. Dann sollte sie dem Gebrauch gut dienen können, wie man sie auch möchte.
Eine Speis dient zur Vorratshaltung, aber auch zur Lagerung von Geräten, die man nicht oft braucht.
Pauschal in der Küche: Ein 60er Hochschrank für Keramik, einer für Ofen und Kochequipment, einer für Kühlschrank. Pauschal 120 Länge für Spüle, Müll und Geschirrspüler.
Hängeschrank für Gläser und Becher. Was braucht es noch: plusminus in Größe eines 60er Unterschrankes: erreichbare Stell- und Lagerfläche von Gewürzen und Essig/Öl, einmal Schubladen für Besteck, Folie und co, einen für Handgeräte, einen für Aufbewahrungsdosen, einen für Mixbehälter aller Art. Einen für Kochbücher und Gedöns (Sets, Servietten und co) Aber ich kann Dir versichern: das sind nur Mindest- bzw Grobangaben. Wir zb brauchen zu zweit schon mehr für Töpfe, da der Hochschrank zwei Geräte beinhaltet, Töpfe und Pfannen aber mehr sind. Auch Keramik brauchen wir mehr, da ich ein Geschirr-Freund bin. Es gilt: alles, was Du täglich im Gebrauch hast, sollte in der Küche Platz finden. Es gibt ja Menschen, die brauchen ihren Thermomix (oder vergleichbares) immer griffbereit. Mag sein, dass da mittlerweile auch der Airfryer zugehört. Ansprüche an die Küche und das Kochverhalten ändern sich.
Arbeitsfläche: Deine gedoppelte Arbeitsfläche in der Insel sollte hinsichtlich Eures Gebrauches geprüft werden. Wir haben zwar nur 95 Tiefe, allerdings ist es für mich ein Nogo, dort quasi im Essbereich das Meterbrot (wegen der Krümel) zu schneiden. Auch Schnibbelei fernab der Spüle sollte man für sich überprüfen. Willst Du einen 90er Herd und stehst auf Symmetrie, dann hast Du gerade mal 45cm links und rechts des Herdes. Reicht das, um zu schnibbeln und ein Backblech zu bestücken? Wenn neben der Spüle, KVM, Wasserkocher und Babybreimaker stehen, dann wird das dort schon eng für eine Klappstulle. Brot: haben wir erreichbar in unserem Lebensmittelhochschrank. Bei 5 Personen lagert man das Brot auch nicht mehr in der Speis, Obstkorb auch nicht.
Und @Arauki11 scheint das gleiche Problem wie ich zu haben: Individualisierung von Lebensmitteln: Lactoseintoleranz, andere Unverträglichkeiten, das eine Pubertier will Eiweiß shaken, der andere macht auf vegan, der Hausherr darf nur noch ohne Zucker. Möglich, dass sich dann die Hausfrau gern in der Speis versteckt, um ihre Diät unkontrolliert vom Rest zu genießen, weil die restliche Arbeitsplatte von Shaker, Protein, Nahrungsergänzungsmitteln und Allerlei vollsteht ;) Wie schon gesagt: Alltagsdinge in die Küche, Vorräte in die Speis.
Wenn später ein Hund einzieht, dann kann man weitere 40 an Unterschrank für Leckerlis, Schalen usw. einplanen. Die 10 Kilosäcke können in der Speis gelagert werden. Ich möchte jetzt auch nicht übertrieben daherkommen. Doch bei uns war es tatsächlich das Problem, dass ich nach Einzug meine erste Küchenmaschine gekauft habe, und die Ernährung wie auch die Gebräuchlichkeiten sich in 10 Jahren gänzlich verändert haben, so dass der Platz eng wurde. Und das liegt nicht an mir persönlich, sondern an dem Lauf der Zeit, der jeder unterliegt und dass die Küche die Zentrale des Hauses ist..

Also, prüft selbst, was in Gebrauch ist und noch Einzug halten könnte. Eine Leichtbauwand zw Küche und Speis erleichtert später das Öffnen des Raumes.
Speis und Hauswirtschaftsraum zusammen halte ich auch für eine gute Lösung, würde ich aber ohne Toilettengebrauch machen - Gäste können auch eine Etage tiefer oder Eure Toilette nutzen.
 
Papierturm

Papierturm

Bezüglich Budget:

Welche Posten würden denn hier mutmaßlich um so viel höher ausfallen? Die Kosten für das Haus haben wir mit einem Bauunternehmen kalkuliert, die uns das Haus als Festpreis inkl. Erdarbeiten exkl. Erdaushub anbieten würde und wir haben dann entsprechend noch 60.000€ für Erdaushub, Anschlüsse, Bauantrag, Baustrom/Bauwasser, Absperrungen, Kran, Bauzaun geplant. Und dann noch die Kosten für die Einfahrt, Photovoltaikanlage, Küche sowie Materialien bzw. Fundamente für den Gartenaußenbereich, wo wir dann die Leistung selbst erbringen.

Vielen Dank nochmal für die ganzen tollen Beiträge!
Nur kurz weil Handy:

Es kommt extrem drauf an, wie der Vertrag verfasst ist.

Oft werden bestimmte Massen, Arbeitszeiten und Bodeneigenheiten (u.a. bestimmte Bodenklassen, Wasserstand und Co) voraus gesetzt.

Wenn es da Abweichungen gibt, wird es teurer. Grund ist (nahezu immer) immer Bauherrenrisiko!

Daher am besten so schnell wie möglich Bodengutachten machen lassen. Allein schon um später sagen zu können "war bekannt".

Aber auch das schützt nicht vor im Vertrag zu klein berechneten Massen.
 
Papierturm

Papierturm

Und PS, da man Beiträge nicht editieren kann:
Entsorgung der Erde mit einkalkulieren (lassen)!

Kann man sich ja mal spaßeshalber selbst ausrechnen. Ohne Hang (der macht es günstiger) bei den Entsorgungskosten hier (eher mittlerer Bereich) und bei angenommen Z0 (bestmögliche Entsorgungsklasse) käme ich auf etwa 35 000€ allein für die Erdentsorgung. Der Hang macht es dann aber deutlich günstiger. Evtl so zwischen 20 bis 25tsd? Müsste man mit den Höhenmaßen ausrechnen.

Falls es aber nicht Z0 sein sollte, kann das auch wiederum steigen. Hier in der Gegend: Z1 ca 30% mehr. Z1,2 ca 50% mehr. Z2 ca 150% mehr.
Auch hier: Bodengutachten!

(Etwaige Abwasserleitungen, Zuwegung, Zisterne und Co bei Erdaushub nicht mit berechnet, nur der Aushub vom Haus.)
 
J

Joedreck

Ich möchte wirklich nochmal die Treppe aufgreifen. Sämtlicher Publikumsverkehr geht dann immer durch das Wohnzimmer. Immer. Jederzeit. Und jeder. Das kann echt doof und unangenehm werden. Da geht die gesamte Familie einen Kompromiss für einen Einzelwunsch ein.
 
Y

ypg

Ich möchte wirklich nochmal die Treppe aufgreifen. Sämtlicher Publikumsverkehr geht dann immer durch das Wohnzimmer. Immer. Jederzeit. Und jeder. Das kann echt doof und unangenehm werden. Da geht die gesamte Familie einen Kompromiss für einen Einzelwunsch ein.
Immer
Durch
Jederzeit
Jeder

Nein, es geht nicht jeder jederzeit und immer durch das Wohnzimmer.

Jeder kann man auf Besuch oder Dienstleistung beschränken.
Immer/Jederzeit: 24/7 wohl auch nicht, sondern dann, wenn man Gäste oder Dienstleister ins Haus hereinlässt.
Und das „Durch“ sehe ich hier auch nicht - man kommt ja im Essbereich raus.

Ich bin übrigens in einem Haus mit offener Treppe im Essbereich aufgewachsen, hatten ein Reihenhaus mit offener Treppe, und wir haben jetzt ohne Kinder ein Haus mit offener Treppe zw Ess und Chill gebaut. So ganz schädlich ist es also nicht.

Ich gebe Dir aber recht, dass man es überlegen und überdenken sollte.
 
H

huhxkux

Bei drei Kindern habt ihr einen geräumigen Raum nötig, der von außen zugänglich ist, und zwar für den Fuhrpark der Kinder. Auch Eure Zweiräder wären da gut aufgehoben. Ihr solltet mehr an Alltagsgebräuchlichkeiten durchspielen. Das gilt fürs Heimkommen, Losgehen, Mahlzeiten, Schlaf und Krankheit, sowie Abendleben und Gartenarbeit.

Ich hatte ja erwähnt: Dusch-WC und Gästezimmer/Büro in den Keller. Ich gehe da noch weiter: Speis auch nicht weit von dem Treppenantritt entfernt! Denn irgendwohin wollen ja die Getränkekisten und Dosenfutter, wenn man sie nicht in Gänze gleich nach oben schleppen will. Wenn Ihr Euch mit den drei Kindern viel Zeit lasst, also Geburtsabstände, dann habt ihr auch jahrelang besseres zu tun, als die Einkäufe gleich nach oben zu schleppen.
Valider Punkt und auch tatsächlich der Hauptgrund wieso wir zu beginn ohne Keller bauen wollten, um nicht immer alles hochschleppen zu müssen. Trotzdem würde ich aktuell eher nicht einen von den vorderen Räumen, die man auch gut bewohnen kann als Abstellraum/Keller verwenden sondern eher die, die hinten im Hang liegen. Nur dann kann man die Sachen natürlich auch direkt hochtragen.
Und wenn die Teenager-Kinder abends mit ihren Freunden nach Hause kommen, dann bitte noch ordentlich angezogen sein, denn das ist der Preis für eine Treppe, die im Wohnbereich endet.
Ja das ist der Preis, auf der anderen Seite sind wir so mit Einkäufen etc. immer direkt am richtigen Ort. Oder wenn man nachhause kommt, kann man direkt in der Küche kurz etwas trinken oder sich beim vorbeigehen noch einen Apfel schnappen.
Kinder brauchen keine Badschränke. Sie brauchen Stellfläche für ihre Zahnbürste. Handtuchbesitz oder Cremetiegel hat eine Familie erst einmal alles gemeinsam. Und für die Pickelcreme oder die OBs in Größe S braucht es keine SchränkE, sondern etwas Platz im Schrank. Wenn man also jedem Kind eine Schublade zuteilt, ist das schon sehr großzügig. Ich halte persönlich Abstellfläche im Bad neben dem Waschtisch als sehr komfortabel.
Bei uns lagert aktuell im Bad alles an Handtüchern, Vorrat an Hygiene Produkten, Bad Putzmittel, Klopapier usw im Bad. Also entweder müssten wir die Sachen dann woanders hin verlagern oder aber wir brauchen auf jeden Fall irgendeine Art von Badschrank.
Aber auch im Küchenstudio wird man Dir nur perfekt die Küche planen, wie sie auch im Raum passt. Ich komme wieder zu Deiner Argumentation, „wenn man schon mal neu baut“. Dann sollte sie dem Gebrauch gut dienen können, wie man sie auch möchte.
Das ist auch ein bisschen die Angst, oder das die von vornherein sagen, nein auf jeden Fall größer machen, da die dann natürlich auch mehr Umsatz generieren können. Also es ist auf jeden Fall etwas vorsicht geboten.
Eine Speis dient zur Vorratshaltung, aber auch zur Lagerung von Geräten, die man nicht oft braucht.
Pauschal in der Küche: Ein 60er Hochschrank für Keramik, einer für Ofen und Kochequipment, einer für Kühlschrank. Pauschal 120 Länge für Spüle, Müll und Geschirrspüler.
Hängeschrank für Gläser und Becher. Was braucht es noch: plusminus in Größe eines 60er Unterschrankes: erreichbare Stell- und Lagerfläche von Gewürzen und Essig/Öl, einmal Schubladen für Besteck, Folie und co, einen für Handgeräte, einen für Aufbewahrungsdosen, einen für Mixbehälter aller Art. Einen für Kochbücher und Gedöns (Sets, Servietten und co) Aber ich kann Dir versichern: das sind nur Mindest- bzw Grobangaben. Wir zb brauchen zu zweit schon mehr für Töpfe, da der Hochschrank zwei Geräte beinhaltet, Töpfe und Pfannen aber mehr sind. Auch Keramik brauchen wir mehr, da ich ein Geschirr-Freund bin. Es gilt: alles, was Du täglich im Gebrauch hast, sollte in der Küche Platz finden. Es gibt ja Menschen, die brauchen ihren Thermomix (oder vergleichbares) immer griffbereit. Mag sein, dass da mittlerweile auch der Airfryer zugehört. Ansprüche an die Küche und das Kochverhalten ändern sich.
Arbeitsfläche: Deine gedoppelte Arbeitsfläche in der Insel sollte hinsichtlich Eures Gebrauches geprüft werden. Wir haben zwar nur 95 Tiefe, allerdings ist es für mich ein Nogo, dort quasi im Essbereich das Meterbrot (wegen der Krümel) zu schneiden. Auch Schnibbelei fernab der Spüle sollte man für sich überprüfen. Willst Du einen 90er Herd und stehst auf Symmetrie, dann hast Du gerade mal 45cm links und rechts des Herdes. Reicht das, um zu schnibbeln und ein Backblech zu bestücken? Wenn neben der Spüle, KVM, Wasserkocher und Babybreimaker stehen, dann wird das dort schon eng für eine Klappstulle. Brot: haben wir erreichbar in unserem Lebensmittelhochschrank. Bei 5 Personen lagert man das Brot auch nicht mehr in der Speis, Obstkorb auch nicht.
Und @Arauki11 scheint das gleiche Problem wie ich zu haben: Individualisierung von Lebensmitteln: Lactoseintoleranz, andere Unverträglichkeiten, das eine Pubertier will Eiweiß shaken, der andere macht auf vegan, der Hausherr darf nur noch ohne Zucker. Möglich, dass sich dann die Hausfrau gern in der Speis versteckt, um ihre Diät unkontrolliert vom Rest zu genießen, weil die restliche Arbeitsplatte von Shaker, Protein, Nahrungsergänzungsmitteln und Allerlei vollsteht ;) Wie schon gesagt: Alltagsdinge in die Küche, Vorräte in die Speis.
Wenn später ein Hund einzieht, dann kann man weitere 40 an Unterschrank für Leckerlis, Schalen usw. einplanen. Die 10 Kilosäcke können in der Speis gelagert werden. Ich möchte jetzt auch nicht übertrieben daherkommen. Doch bei uns war es tatsächlich das Problem, dass ich nach Einzug meine erste Küchenmaschine gekauft habe, und die Ernährung wie auch die Gebräuchlichkeiten sich in 10 Jahren gänzlich verändert haben, so dass der Platz eng wurde. Und das liegt nicht an mir persönlich, sondern an dem Lauf der Zeit, der jeder unterliegt und dass die Küche die Zentrale des Hauses ist..
Also, prüft selbst, was in Gebrauch ist und noch Einzug halten könnte.
Danke für die Auflistung, das hilft auf jeden Fall den größenbedarf etwas besser einzuschätzen. Aktuell haben wir unserer Wohnung 1 freistehenden Kühlschrank, 1 Hochschrank und 2,8m Arbeitsfläche mit Spüle, Herd und Backofen sowieo Spülmaschine drunter. Dazu noch ein Hängeschrank für Gläser und keine Speisekammer und kommen damit noch ganz gut klar.
Mit der jetzigen Idee würden wir über 4m Arbeitsfläche + 3 Hochschränke (Wobei dort dann 1x der Backofen und 1x der Geschirrspüler integriert ist) + die Speisekammer + die sehr tiefe Insel erhalten. Für uns fühlt sich das daher eher groß an.
Das schwierige ist tatsächlich genau wie du sagst, den Bedarf in der Zukunft richtig abschätzen zu können.
Arbeitsfläche: Deine gedoppelte Arbeitsfläche in der Insel sollte hinsichtlich Eures Gebrauches geprüft werden. Wir haben zwar nur 95 Tiefe, allerdings ist es für mich ein Nogo, dort quasi im Essbereich das Meterbrot (wegen der Krümel) zu schneiden. Auch Schnibbelei fernab der Spüle sollte man für sich überprüfen. Willst Du einen 90er Herd und stehst auf Symmetrie, dann hast Du gerade mal 45cm links und rechts des Herdes.
Für uns ist es tatsächlich eher der Gedanke bei der doppelten Arbeitsfläche, dass man dort zuerst mal dierekt die Einkäufe abstellen kann, wenn man hochkommt und man den Bereich auch noch zusätzlich zum vorbereiten nutzen könnte, der Bereich weiter hinten kann aber auch von Sachen wie eine Obstschale dauerhaft belegt werden. Auch die 45 cm Breite haben wir etwas kritisch gesehen, aber ja zum einen sieht es von der Symmetrie her besser aus und zum anderen macht es auch Sinn, dass man auf der einen Seite Ablagefläche aus dem Kühlschrank heraus hat und auf der anderen Seite auch etwas ablagefläche hat um dort z.B. Teller abzustellen bevor sie in die Spülmaschine geräumt werden sollen.
Eine Leichtbauwand zw Küche und Speis erleichtert später das Öffnen des Raumes.
Ich denke, das ist tatsächlich die Idee des Tages. Wenn man später wirklich zu wenig Platz hat, kann man sich relativ leicht vergrößern.
Eine weitere Idee wäre aber natürlich direkt die Tiefe der Insel auf ca. 90 cm zu planen, dafür dann verlängern und die Speisekammer entsprechend zu verkleinern und die Wand zwischen Flur und Speisekammer entsprechend weiter unten erst anfangen zu lassen. Dann würden wir aber die Küche etwas in den Flur mit rein integrieren und man müsste etwas zickzack laufen wenn man hochkommt und in die Küche möchte.
 
Zuletzt aktualisiert 02.01.2026
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