ᐅ Zusatzkosten für Wohneinheiten
Erstellt am: 03.07.21 19:31
Felix8505.07.21 18:58
Ich bin erstmal einigermaßen beruhigt, dass meine DG-Berechnungen so ungefähr passen und ich da nicht völligen Quark gemacht habe. Hatte da nach gestern schon so meine Zweifel 😀
Im Grunde ist die Version mit dem Kniestock wie er jetzt ist die, die ich vorher auch schon geplant hatte. Deswegen war ich immer so verblüfft, dass ihr mich alle für blöd erklärt habt, was den potenziellen Wohnraum angeht. Ich wusste eben nicht, dass das ein Kniestock ist, weil ich mir die ganze Dachkonstruktion anders vorgestellt habe. Sonst hätte ich mich gleich verständlicher ausdrücken können. Da habe ich in den letzten 24 Stunden einiges gelernt. Dafür danke ich euch schon mal.
Von der Gaube haben mich bisher zwei Dinge abgehalten:
1.) Ich habe Sorge, dass es dann mit der Dämmung des Daches noch viel schwieriger/teurer wird.
2.) Die Dachkonstruktion wird dadurch ja noch mal komplexer. Ein Zeltdach ist, nach allem was ich gelesen habe, sowieso schon der Alptraum eines jeden Zimmermanns/Dachdeckers. Ich wollte da nicht noch voreilig einen draufsetzen. Mein Architekt kann mich zwar nur einmal aufknüpfen, aber ich mag ihn sehr, also wollte ich seinen Puls schonen 😉
Ich muss aber ehrlich sagen: Von einer vollwertigen Wohneinheit im DG war ich gestern Nacht schon wieder ein gutes Stück weggekommen. Ich habe Sorge, dass mir die Anforderungen zu Stellplätzen je Wohneinheit oder eine generelle Beschränkung der Wohneinheit mir da sowieso einen Strich durch die Rechnung machen, selbst wenn ich das mit dem zweiten Rettungsweg hinbekomme. Von daher will ich mich da nicht schon zu sehr drauf freuen. Wenn es nur 2 Wohneinheiten werden können, ist es so. Juniora kann da oben so oder so wohnen. Oder eben das Patenkind, das wäre auch eine Kandidatin für eine Mieterin in 10+ Jahren.
Wie findet ihr denn den Grundriss insgesamt? Ist das mit den 2/3-Wohneinheiten und diesem Modularprinzip irgendwie transparenter/überzeugender geworden?
Ich habe mir halt gedacht, dass durchaus drei Parteien dort wohnen könnten (sofern wir eine davon sind, kann ich mir das aber nur mit Familie oder eben Quasi-Familie vorstellen). Theoretisch könnte man aber auch die Tür zu Wohneinheit 2 aushängen und dann auf EG und OG wohnen. Oder alternativ die Tür zu Wohneinheit 2 und 3 aushängen und dann etwas im Zugang zum OG anbringen, um dann in OG und DG zu wohnen.
Das System ist sicher noch nicht ausgereift und bestimmt kann man da noch etwas verbessern, aber zumindest wollte ich das mal planen/ausloten, bevor ich sowas gleich von vornherein ausschließe.
Im Grunde ist die Version mit dem Kniestock wie er jetzt ist die, die ich vorher auch schon geplant hatte. Deswegen war ich immer so verblüfft, dass ihr mich alle für blöd erklärt habt, was den potenziellen Wohnraum angeht. Ich wusste eben nicht, dass das ein Kniestock ist, weil ich mir die ganze Dachkonstruktion anders vorgestellt habe. Sonst hätte ich mich gleich verständlicher ausdrücken können. Da habe ich in den letzten 24 Stunden einiges gelernt. Dafür danke ich euch schon mal.
hanghaus2000 schrieb:Die Idee hat sich so ähnlich in meinem Kopf entwickelt, als gestern das mit den Rettungswegen aufkam und klar wurde, dass ich hier etwas tun müsste, wenn das eine vollwertige Wohneinheit werden soll. Mein erster Impuls war aber sowas wie ein kleiner Dachbalkon nach Süden (also oben), um von da eben einen Rettungsweg zu haben, einen schönen Ausblick und viel Licht für das Dachgeschoss. Würde natürlich für die Wohnfläche wenig bringen, wäre eher ein "Luxusaccessoire". Eine normale Gaube hingegen würde noch ein paar Quadratmeter mehr "richtig" nutzbare Wohnfläche bieten.
Eine grosse Gaube ist das Mindeste.
Von der Gaube haben mich bisher zwei Dinge abgehalten:
1.) Ich habe Sorge, dass es dann mit der Dämmung des Daches noch viel schwieriger/teurer wird.
2.) Die Dachkonstruktion wird dadurch ja noch mal komplexer. Ein Zeltdach ist, nach allem was ich gelesen habe, sowieso schon der Alptraum eines jeden Zimmermanns/Dachdeckers. Ich wollte da nicht noch voreilig einen draufsetzen. Mein Architekt kann mich zwar nur einmal aufknüpfen, aber ich mag ihn sehr, also wollte ich seinen Puls schonen 😉
ypg schrieb:
Warum planst Du nicht gleich einen Kniestock von 2 Meter für Dein Dachgeschoss ein, nimmst 22 Grad DN und reduzierst somit Dein Haus um ca. 50 cm Höhe, hättest dann aber einen Dreigeschosser mit vielen Rettungswegen? 😎
hanghaus2000 schrieb:Ja, die Idee mit dem hohen Kniestock ist sehr cool. Habe hier allerdings die Befürchtung, die Hanghaus schon anspricht, also dass ich die drei Geschosse nicht darf. Ich werde da mal versuchen, was herauszufinden. Das wäre natürlich wirklich komfortabel und eben auch ein wenig extravagant 😉 Wenn ich mir sonst schon optisch keine Schnörkel am Haus erlauben würde, wäre das dann das Fünkchen "Speziell", was ich gerne hätte. Dreigeschosser oder "Fast-Dreigeschosser" (ich vermute, dieser hohe Kniestock würde dann als 2,5 Stockwerke durchgehen?) gibt es hier eher selten. Ab wann ist denn eigentlich ein Geschoss ein "Vollgeschoss"? Gibt es da Normwerte, bis/ab wann man ein 2-Geschosser/2,5-Geschosser/3-Geschosser hat?
Um die 3 Vollgeschosse zu planen mueste man erstmal wissen ob ueberhaupt diese zulaessig sind?
Ich muss aber ehrlich sagen: Von einer vollwertigen Wohneinheit im DG war ich gestern Nacht schon wieder ein gutes Stück weggekommen. Ich habe Sorge, dass mir die Anforderungen zu Stellplätzen je Wohneinheit oder eine generelle Beschränkung der Wohneinheit mir da sowieso einen Strich durch die Rechnung machen, selbst wenn ich das mit dem zweiten Rettungsweg hinbekomme. Von daher will ich mich da nicht schon zu sehr drauf freuen. Wenn es nur 2 Wohneinheiten werden können, ist es so. Juniora kann da oben so oder so wohnen. Oder eben das Patenkind, das wäre auch eine Kandidatin für eine Mieterin in 10+ Jahren.
Wie findet ihr denn den Grundriss insgesamt? Ist das mit den 2/3-Wohneinheiten und diesem Modularprinzip irgendwie transparenter/überzeugender geworden?
Ich habe mir halt gedacht, dass durchaus drei Parteien dort wohnen könnten (sofern wir eine davon sind, kann ich mir das aber nur mit Familie oder eben Quasi-Familie vorstellen). Theoretisch könnte man aber auch die Tür zu Wohneinheit 2 aushängen und dann auf EG und OG wohnen. Oder alternativ die Tür zu Wohneinheit 2 und 3 aushängen und dann etwas im Zugang zum OG anbringen, um dann in OG und DG zu wohnen.
Das System ist sicher noch nicht ausgereift und bestimmt kann man da noch etwas verbessern, aber zumindest wollte ich das mal planen/ausloten, bevor ich sowas gleich von vornherein ausschließe.
kbt0905.07.21 19:02
Na ja, Grundrisse ohne ein paar Maßangaben zu beurteilen ist immer schwer. Schlafzimmer und Schrank fällt mir auf, das wird zu eng.
Generell sollte man Grundrisse durchaus Maßstabsgerecht möblieren, dann sieht man viele Engstellen gleich.
Generell sollte man Grundrisse durchaus Maßstabsgerecht möblieren, dann sieht man viele Engstellen gleich.
ypg05.07.21 21:19
Felix85 schrieb:
Würde natürlich für die Wohnfläche wenig bringen, wäre eher ein "Luxusaccessoire".Naja, Kniestock, Holzkonstruktion, feste Treppe, Haus-Flure, Dachflächenfenster mit Wärmevollschutz…das ist doch schon der Luxus pur, da fällt ne Dachterrasse auch nicht mehr ins Gewicht. Wäre allerdings auch nötig, um dem Raum unter dem Dach überhaupt mal etwas Ausguck zu bieten (RTweg mal abgesehen). Wertig ist nämlich was anderes. Aber Du willst ja auch gar nicht vermieten, sondern das Kind soll sich freuen über Küche und co . Dafür lebt ihr in einer nicht gerade adretten Wohnung im eigenen Haus. Aber gut: Opfer muss man bringen 😉Felix85 schrieb:
also dass ich die drei Geschosse nicht darf. Ich werde da mal versuchen, was herauszufinden.Vergiss es! Von mir aus nicht. Das war ein Scherz 😀Deine geplante Nutzung für den Teenie/Junior widerspricht schon jeglichem Aufwand und dem Argument: kostenoptimierte Wohnraum-Nutzung. Siehe oben. Ich gehe bei einem Neubaugebiet auch eh davon aus, dass nicht mehr als 2 Wohneinheiten erlaubt sind, aber das hatten wir schon, das Thema. Dachboden zu Wohnraum auszubauen, ist meist auch nur inoffiziell erlaubt.Felix85 schrieb:
ich vermute, dieser hohe Kniestock würde dann als 2,5 Stockwerke durchgehen?)Felix85 schrieb:
Ab wann ist denn eigentlich ein Geschoss ein "Vollgeschoss"? Gibt es da Normwerte, bis/ab wann man ein 2-Geschosser/2,5-Geschosser/3-Geschosser hat?ypg schrieb:
ein Mindestmaß an Raumhöhe, die aber abhängig der Landesbauordnung ist.ypg schrieb:
Aufenthaltsräume sind auch im Landesbauordnung definiert.Immer noch die Landesbauordnung, nimm die von Niedersachsen!Da steht auch drin:
4) In Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen oder auf dem Baugrundstück solcher Gebäude muss
1. leicht erreichbarer und gut zugänglicher Abstellraum für Rollatoren, Kinderwagen und Fahrräder sowie
2. Abstellraum für jede Wohnung
in ausreichender Größe zur Verfügung stehen.
kbt09 schrieb:
Na ja, Grundrisse ohne ein paar Maßangaben zu beurteilen ist immer schwer. Schlafzimmer und Schrank fällt mir auf, das wird zu eng.
Generell sollte man Grundrisse durchaus Maßstabsgerecht möblieren, dann sieht man viele Engstellen gleich.Ich finde, hier bringen Maße nicht viel Mehrwert, Kerstin.Edit: in der Landesbauordnung müsste auch drin stehen, dass Dachüberstände ab 50cm mit zur Grundfläche gezählt werden.
kbt0905.07.21 21:22
ypg schrieb:
Ich finde, hier bringen Maße nicht viel Mehrwert, Kerstin.Finde ich ja auch, weil ich im Grunde den Grundriss nicht diskutabel finde. Denn schon der erste Blick zeigt, dass es keine optimierten Räume sind 😉 😉.Tassimat05.07.21 21:43
Felix85 schrieb:
Mein erster Impuls war aber sowas wie ein kleiner Dachbalkon nach Süden (also oben)Wie meinst du das nach oben??? Soll die Feuerwehr mit dem Leiterwagen durch den Vorgarten, um das Haus drumherum fahren und im Garten anleitern?Die Gaube kommt nach vorne an die Straße, sonst kein Rettungsweg. Ganz einach.
Das wird doch alles nix... bau doch einfach eine normale, etwas größere Stadtvilla. Wenn die Familie eh zusammen auf der Wohnetage hocken soll kannst du dir den ganzen Einliegerwohnung und Wohneinheiten quatsch schenken. Schicke Stadtvilla mit ordentlich vielen Zimmern, dann hat das Ding auch einen guten Wiederverkaufswert und wird nicht so ein fürchterliches unverkäufliches Architektenhaus mit 30 Bausünden.
Tassimat05.07.21 21:58
Nachtrag:
Felix85 schrieb:Wenn du wirklich Autonomie des Kindes fördern willst, dann pack auf das Taschengeld 500€ oben drauf, damit es sich eine eigene Wohnung mieten kann. Wie lange dauert die Ausbildungs- bzw. Studienzeit? 5 Jahre vielleicht? Dein Dachausbau wird mehr kosten.
Das DG ist fürs Kind relevant, daher kommt auch die Idee, es als Wohneinheit zu planen (so denn letztlich möglich), damit in der Ausbildungs-/Studienzeit Privatsphäre und Autonomie gegeben ist (wenn auch auf kleiner Fläche).
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