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ᐅ zu wenig Baunebenkosten oder ist die Kostenaufstellung okay?


Erstellt am: 13.06.2013 23:03

Bauqualle 15.06.2013 13:42
namia schrieb:

Ist die HOAI also kein Richtwert für die Kosten?
... da würde ich mir aber mal überlegen mit einem Fertighausbauer ins Gespräch zu kommen .... denn diese 53.ooo € zusätzlich die Kosten für Finanzierung und Rückzahlung wären mir persönlich zu viel , weil sie in einem vernünftigen Verhältnis zu den Hauskosten stehen .... außerdem stehen die 54.ooo € für Haustechnik zur Diskussion ... bitte wozu ? warum ? weshalb ?

Bauqualle 15.06.2013 17:33
Bauqualle schrieb:
... weil sie in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Hauskosten stehen
.. da fehlte das "k"

namia 16.06.2013 00:34
die bisherigen Fertighausangebote lagen leider bei Kfw 70 schon deutlich über dem Angebot des Architekten (trotz der hohen Architektenkosten!) und hatten noch keine Garage mit drin... 🙁

@ Bauqualle: welchen Wert würde man für die technischen Anlagen normalerweise ansetzen? es sind Wasser, Abwasser, evt. Gas, Heizung, Lüftung und Elektroinstallationen mit eingerechnet

Bauexperte 17.06.2013 09:03
Hallo,
namia schrieb:

ich sehe schon... ich muss die einzelnen Posten aus unserem Angebot mal genauer aufschlüsseln:
Das macht die Bewertung nicht wirklich einfacher, weil Du oder Dein Architekt eine - zumindest für mich - gewöhnungsbedürftige Zusammenstellung der Kosten pflegt.
namia schrieb:

Aktuell sind wir noch in der Vorplanung, daher ist vieles pauschalisiert. Eigenleistungen sind noch nicht raus genommen und die Architektenkosten sind dass Komplettpaket wird sich also auch noch reduzieren.
Von dieser Annahme, die Architekturkosten würden sinken, weil Du EL einbringst, darfst Du Dich befreien. Ob Herstellung einzelner Gewerke über Vergabe oder EL ändert nichts an den anrechenbaren Kosten als Grundlage der HOAI.
namia schrieb:

Der Architekt baut seit über 20 Jahren schwerpunktmäßig Passivhäuser und meint die Werte wären Erfahrungswerte aus seinen Projekten.
Vlt. kannst Du im ersten Schritt zunächst einmal die Begrifflichkeiten für uns klären. Was genau, versteht Dein Architekt bzw. Du unter einem "Passivhaus"?
Und dann im Weiteren die Grundrisse des geplanten Neubaus hier einstellen. Vlt. kommen wir der Sache so näher ...
namia schrieb:
@ Bauexperte: Außenwände werden übrigens zumindest im EG Holzständerbauweise mit einer Wandstärke von 50 cm
Das ist mir bewußt, bzw. habe ich gelesen. Ich wollte Dir damit verdeutlichen, wo die Kosten für ein massiv errichtetes Einfamilienhaus der Kategorie KfW 70 liegen. Fertighäuser sind in aller Regel - jedenfalls dann, wenn es sich nicht um Billiganbieter handelt - wesentlich teurer 😉

Im Übrigen ist es bei Deinem Architektenangebot so, daß sich die Kosten - wie Du richtig bemerkt hast - noch konkretisieren werden. Nach aller Erfahrung aber eher nach oben als nach unten ... was auch in der Natur der Sache an sich liegt.


Grüße, Bauexperte

Bauqualle 17.06.2013 12:06
namia schrieb:
die bisherigen Fertighausangebote lagen leider bei KFW 70 schon deutlich über dem Angebot des Architekten (trotz der hohen Architektenkosten!) und hatten noch keine Garage mit drin... 🙁
.. kann ich mir nicht vorstellen , denn Fertighausbauer sind meistens billiger ... garantiert der Architekt für die gesamten Herstellungskosten ?

Der Da 17.06.2013 12:21
Bauqualle schrieb:
.. kann ich mir nicht vorstellen , denn Fertighausbauer sind meistens billiger ... garantiert der Architekt für die gesamten Herstellungskosten ?

Wenn man es ordentlich machen lässt, und nicht nur schichtpappe, wirds teurer 🙂 Wir haben uns beides Anbieten lassen, und uns dann für die teurere variante entschieden, da es für uns mehr Vorteile hatte.
architektfertighausbauer