ᐅ Zu Trockene Luft! - alte Lüftung gegen Entahlpie-Lüftung austauschen?
Erstellt am: 12.10.25 21:10
nordanney13.10.25 15:02
wiltshire schrieb:
Das ist lustig. Fürs Wohlfühlen öffne ich jederzeit ein Fenster - egal was die Heizung gekostet hat.Ist ja jetzt kein Geheimnis, dass eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung die Luft trocken macht. Wenn alles richtig funktioniert (und passend geplant ist = EnthalpieWT), dann brauche ich keine Fenster auf machen. Wenn ich dann aber mit Fenstern lüften muss (aus welchem Grund auch immer), hätte ich die Kontrollierte-Wohnraumlüftung weglassen können.
Mir geht es nicht um 50€ Heizkosten, sondern um die technische Ausstattung.
Ich würde zunächst mal die Einstellungen der Kontrollierte-Wohnraumlüftung prüfen. Brauche ich überall Powerlüftung, oder reicht ein normales Maß? Also ggf. CO2 messen, reine Grundlüftung nutzen, Mengen insgesamt anpassen. 20-25% im Winter ist nicht ganz leicht zu erreichen. Sowohl mit zentral als auch dezentral hatte ich bisher Schwierigkeiten, unter 40% zu kommen (im Winter).
Tolentino13.10.25 15:47
Aber da liegt auch ein Denkfehler vor. Es macht ja nicht die Lüftungsanlage aufgrund irgendwelcher magischer Technik die schön feuchte Außenluft trocken, sondern im Winter ist die Außenluft schon trocken (kalte Luft nimmt weniger Wasser auf) und wird im Inneren aufgewärmt wodurch dort die relative Feuchte (innen) sinkt.
Im Normalfall lüftet man nur mit Fenster im Winter viel seltener und so kann die feuchte Atemluft die Luftfeuchtigkeit hoch halten.
Also mehr Fensterlüften wird nur bei entsprechend feuchtem und nicht so kaltem Wetter was bringen, aber genau dann wird auch mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung die Luft nicht so trocken werden.
Im Normalfall lüftet man nur mit Fenster im Winter viel seltener und so kann die feuchte Atemluft die Luftfeuchtigkeit hoch halten.
Also mehr Fensterlüften wird nur bei entsprechend feuchtem und nicht so kaltem Wetter was bringen, aber genau dann wird auch mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung die Luft nicht so trocken werden.
tomtom7913.10.25 17:24
Wir haben das Problem auch immer noch. Wir haben von Schwörerhaus eine wgt400, ist baugleich mit vallox oder maico. Ich wollte die ganze Zeit nachrüsten, aber Lüftung nachts auf Stufe 1 reduzieren hilft enorm, so komme ich gemessen auf 34-36% Luftfeuchtigkeit. Ab 7 Uhr geht's dann automatisch auf Stufe 2.
nordanney13.10.25 17:30
tomtom79 schrieb:
Ab 7 Uhr geht's dann automatisch auf Stufe 2.Je nach Lebenssituation - keine zuhause weil Arbeit / Schule - kann man natürlich auch den Zeitplan anpassenAllthewayup13.10.25 18:39
Wir kommen mit Enthalpietauscher im tiefsten Winter nicht unter 42%.
Der Trick ist, im Waschraum haben wir bewusst einen Wärmepumpentrockner gekauft der bei 2 Kindern recht häufig läuft. Im Waschraum ist eine Absaugung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Die sehr feuchte Luft gibt ausreichend Feuchtigkeit an die trockene Außenluft (Zuluft) ab. Natürlich drosseln wir die Leistung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung auf ca. 15%. Dafür läuft die Lüftung aber 24/7 durch. Wir haben nie das Gefühl, dass das nicht genügend Frischluft hereinlässt.
20% wären auf Dauer nicht angenehm für die Schleimhäute und co.
Der Trick ist, im Waschraum haben wir bewusst einen Wärmepumpentrockner gekauft der bei 2 Kindern recht häufig läuft. Im Waschraum ist eine Absaugung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Die sehr feuchte Luft gibt ausreichend Feuchtigkeit an die trockene Außenluft (Zuluft) ab. Natürlich drosseln wir die Leistung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung auf ca. 15%. Dafür läuft die Lüftung aber 24/7 durch. Wir haben nie das Gefühl, dass das nicht genügend Frischluft hereinlässt.
20% wären auf Dauer nicht angenehm für die Schleimhäute und co.
wiltshire13.10.25 20:04
Eine Feuchtigkeitsstabilisierende Wirkung wird übrigens auch mit Lehmputz erzielt. Mit einer nur 2,5-3mm Schicht erreicht man in "üblichen" Räumen eine Aufnahmekapazatität durch den Putz, die etwa dem maximalen Feuchtigkeitsaufnahmekapazität des Luftvolumens bei Zimmertemperatur entspricht - (in einem 25qm Raum sind das rund 800g Wasserdampf). Unter 50% gibt der Lehmputz Feuchtigkeit ab, über 55% nimmt er Feuchtigkeit auf. Je weiter die Relative Luftfeuchtigkeit von dem "neutralen Bereich" liegt, desto schneller ist dieser Prozess. Das ziemlich günstige Verhältnis von etwa 1:1 (Raumluft und Feuchtigkeitsspeicher) mag manchen verwundern, kann ma aber nachrechnen.
Das hilft natürlich nicht gegen völliges Austrocknen eines Raumes durch eine möglicherweise ungünstig eingestellte Kontrollierte-Wohnraumlüftung, dürfte aber in ausgesprochen angenehmer Weise ausgleichend wirken. Leider auch keine billige Aktion nachträglich.
Das hilft natürlich nicht gegen völliges Austrocknen eines Raumes durch eine möglicherweise ungünstig eingestellte Kontrollierte-Wohnraumlüftung, dürfte aber in ausgesprochen angenehmer Weise ausgleichend wirken. Leider auch keine billige Aktion nachträglich.
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