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ᐅ Wohnraum Bauen auf bestehenden Grundbesitz - Ideen gesucht


Erstellt am: 05.10.18 10:08

HausbauD05.10.18 10:08
Hallo zusammen,

eigentlich bin ich kein großer Fan vom Hausbau, da ich auch höhere Wohnkosten und Unflexibilität in einem Haus sehe. Jedoch ändert sich vor allem ersteres, wenn man in bestehenden Flächen bauen könnte. Dabei handelt es sich um einen Dreiseithof (Wohnhaus, Scheune, Garage) mit Grünfläche drumherum. Da die ausgedachten Möglichkeiten alles "Sonderlösungen" sind, wollte ich mich vorher erst mal informieren, ob und bei welcher Option es denn Sinn macht, sich genauer zu erkundigen.

Wunsch wäre möglichst ein einstöckiges Haus (da ich große Räume mag, aber keine 250m² brauche) ohne Keller und Platz für zwei (also keine Kinderzimmer etc). Dafür sollte es aber relativ modern und lichtdurchflutet sein, also sind wohl etwas höhere Kosten für die Fenster einzurechnen.
Die Optionen beruhen alle auf der benötigten Baugenehmigung, was sicherlich von Fall zu Fall anders ist, aber ggf. kann jemand schon eine Einschätzung geben.

Option 1: Neues Haus auf angrenzender Wiese:
Für den Eigenbedarf sieht man oft neue Häuser auf angrenzenden Wiesen (meist aber aus Bauernhöfen), obwohl in der Gegend kein Bebauungsplan der Gemeinde vorhanden ist. Der Dreiseithof ist kein Einsiedlerhaus, aber ein Bebauungsplan liegt eben auch nicht vor. Wie stehen die Chancen, dass die Gemeinde einen Neubau auf der angrenzenden Wiese zulässt (ohne "ich kenne ...")? In der Vergangenheit wurde bereits eine weitere angrenzende Wiese als Baugrund umgewidmet. Wie hoch liegen die Baukosten ohne Grundstück aber mit Erschließung? Erspart man sich dabei überhaupt einen merklichen Betrag?

Option 2: Anbau an bestehendes Gebäude. Auch hier ist es natürlich unklar, ob angebaut werden darf. Der Nachteil wäre, dass der Anbau auf westlicher Seite erfolgen müsste. Also gibt es keine südlichen Fenster (ausser man macht den Anbau mit x Metern Abstand zum Bestand). Der Vorteil ist aber wohl, dass, sofern die Anschlüsse ausreichend dimensioniert sind, keine Erschließung notwendig ist(?).

Option 3: Ausbau der Scheune. Diese Möglichkeit wäre natürlich bautechnisch die schönste oder individuellste Variante. Was man aber so ließt, muss man mit höheren Kosten als bei einem Neubau rechnen. Das Grundstück wäre aber vorhanden, neue Erschließung wäre ja ggf. auch nicht notwendig. Dann würde ja bereit ein riesiger Teil der Kosten eines Neubaus wegfallen?

Da ich Laie bin, ist das oft Wunschdenken und die Realität holt einen schnell ein (Baugenehmigung unmöglich / Kosten höher als Neubau + Grundstück). Welche Infos wären zur Beurteilung notwendig? Welche Option hätte eine Aussicht auf Erfolg?
nordanney05.10.18 10:36
HausbauD schrieb:
Option 1: Neues Haus auf angrenzender Wiese:
Für den Eigenbedarf sieht man oft neue Häuser auf angrenzenden Wiesen (meist aber aus Bauernhöfen), obwohl in der Gegend kein Bebauungsplan der Gemeinde vorhanden ist. Der Dreiseithof ist kein Einsiedlerhaus, aber ein Bebauungsplan liegt eben auch nicht vor. Wie stehen die Chancen, dass die Gemeinde einen Neubau auf der angrenzenden Wiese zulässt (ohne "ich kenne ...")? In der Vergangenheit wurde bereits eine weitere angrenzende Wiese als Baugrund umgewidmet. Wie hoch liegen die Baukosten ohne Grundstück aber mit Erschließung? Erspart man sich dabei überhaupt einen merklichen Betrag?

Option 2: Anbau an bestehendes Gebäude. Auch hier ist es natürlich unklar, ob angebaut werden darf. Der Nachteil wäre, dass der Anbau auf westlicher Seite erfolgen müsste. Also gibt es keine südlichen Fenster (ausser man macht den Anbau mit x Metern Abstand zum Bestand). Der Vorteil ist aber wohl, dass, sofern die Anschlüsse ausreichend dimensioniert sind, keine Erschließung notwendig ist(?).

Option 3: Ausbau der Scheune. Diese Möglichkeit wäre natürlich bautechnisch die schönste oder individuellste Variante. Was man aber so ließt, muss man mit höheren Kosten als bei einem Neubau rechnen. Das Grundstück wäre aber vorhanden, neue Erschließung wäre ja ggf. auch nicht notwendig. Dann würde ja bereit ein riesiger Teil der Kosten eines Neubaus wegfallen?

Da ich Laie bin, ist das oft Wunschdenken und die Realität holt einen schnell ein (Baugenehmigung unmöglich / Kosten höher als Neubau + Grundstück). Welche Infos wären zur Beurteilung notwendig? Welche Option hätte eine Aussicht auf Erfolg?

Wenn Ihr im Außenbereich liegt (davon kann man ja fast ausgehen, da alter Hof), ist die wahrscheinliche Antwort auf alle Optionen: Geht nicht, da nicht genehmigungsfähig.

Sicherheit bekommst Du mit einem Gespräch beim Amt oder einer Bauvoranfrage.

P.S. Warum siehst Du bei Deinen Optionen Einsparpotenzial - Kosten werden identisch sein? Wo ist der Unterschied in den laufenden Kosten? Hast Du jetzt eine höhere Flexibilität?
Matthew0305.10.18 10:45
...wobei hier im Ort genau sowas vor zwei Wochen genehmigt wurde: Außenbereich, zusätzliches Wohnhaus neben Bauernhof, im Gemeinderat durchgewunken.
nordanney05.10.18 10:52
Matthew03 schrieb:
...wobei hier im Ort genau sowas vor zwei Wochen genehmigt wurde: Außenbereich, zusätzliches Wohnhaus neben Bauernhof, im Gemeinderat durchgewunken.
Wer baut denn dort? Stichwort "Altenteiler"

Lies mal den §35 Baugesetzbuch, dann weißt, was zulässig ist und was nicht. Ist es denn auch einer 35er Gebiet oder eher ein 34er? Mit dem Bauamt schon gesprochen?
kaho67405.10.18 11:11
Was ist denn mit den anderen 2 Gebäudeteilen des Hofes (außer die Scheune)? Sind die bewohnt?
Matthew0305.10.18 11:15
nordanney schrieb:
Wer baut denn dort? Stichwort "Altenteiler"

Lies mal den §35 Baugesetzbuch, dann weißt, was zulässig ist und was nicht. Ist es denn auch einer 35er Gebiet oder eher ein 34er? Mit dem Bauamt schon gesprochen?

Bin nicht der TE 😉
Wollte nur sagen, dass es Ausnahmen geben kann. Im konkreten Fall sind mir Details nicht bekannt, nur dass ein Neubau auf der Wiese neben dem Gehöft genehmigt wurde, "Ausnahme" hieß es im Bericht der Gemeinderatssitzung...
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