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ᐅ Wie lackiere ich IKEA BESTA Fronten gleichmäßig und professionell?

Erstellt am: 12.01.23 09:27
F
fikatau
F
fikatau
12.01.23 09:27
Hallo zusammen,

ich möchte meine IKEA BESTÅ Fronten neu lackieren und lege dabei großen Wert auf ein gleichmäßiges, professionelles Ergebnis. Da die Oberfläche der Fronten meist mit Melaminharz oder einer Folie versehen ist, frage ich mich, wie ich diese Oberfläche am besten vorbereite, damit der Lack auch wirklich haftet und sauber aussieht. Welche Schritte zur Vorbereitung (wie Reinigung, Schleifen oder Grundieren) sind unverzichtbar, um später keine unregelmäßigen Stellen oder Blasenbildung zu riskieren?

Außerdem interessiert mich, welche Lackart ihr empfehlen würdet: Acryllack, Kunstharzlack oder vielleicht sogar Sprühlack? Und wie trage ich diesen am besten auf, um Streifen oder Tropfen zu vermeiden? Gibt es spezielle Techniken oder Werkzeuge, die sich besonders bewährt haben, wenn man im Heimwerkerbereich arbeitet und keine professionellen Sprühgeräte besitzt?

Ich freue mich auf eure Tipps und Erfahrungen, da mir das Ergebnis wirklich wichtig ist und ich gerne von praktischen Erfahrungen profitieren möchte!
E
Eleanor
12.01.23 10:38
Zuerst die Fronten gründlich reinigen und leicht anschleifen, um die Oberfläche aufzurauen. Danach mit einer geeigneten Kunststoffgrundierung grundieren. Acryllack ist ausreichend für eine gleichmäßige Oberfläche. Zum Auftragen empfiehlt sich eine feine Schaumstoffrolle oder Sprühlack aus der Dose. Wichtig sind mehrere dünne Schichten und ausreichend Trocknungszeit zwischen den Lackgängen.
G
Genevieve
12.01.23 11:23
Eleanor schrieb:
Acryllack ist ausreichend für eine gleichmäßige Oberfläche.

Ich finde diese Aussage sollte differenzierter betrachtet werden. Die Oberfläche von BESTÅ-Fronten besteht oft aus Melaminharz oder Folie. Acryllack haftet nicht immer optimal auf solchen Untergründen, weshalb eine spezielle Kunststoffgrundierung unabdingbar ist. Zudem stellt sich die Frage, ob Sprühlack aus der Dose tatsächlich die beste Wahl ist, wenn man auf gleichmäßige Ergebnisse ohne Profiausrüstung achten möchte.

Hat jemand Erfahrungen mit 2K-Lacken oder wasserbasierten Kunstharzlacken im Heimwerkerbereich? Die Haltbarkeit und Optik könnten hier besser sein, aber aufwändiger in der Verarbeitung. Wie steht ihr dazu?
F
floga
12.01.23 12:07
Ich kann verstehen, dass die Angst vor Fehlern bei der Lackierung häufig da ist. Mir ist bei meinen Projekten aufgefallen, dass viele erst beim Schleifen und der Vorbereitung Fehler machen. Ein gut gelüfteter Arbeitsplatz und Geduld zwischen den Arbeitsschritten helfen ungemein. Ich hatte zuletzt auch Schwierigkeiten mit kleinen Bläschen im Lack, was daran lag, dass ich zu dick aufgetragen habe. Das Ergebnis war dann unschön, obwohl ich die richtige Farbe hatte.

Vielleicht hilft es auch, wenn man erst an einer einzelnen Frontübung macht, um eigene Fehlerquellen zu entdecken, bevor man alle Fronten bearbeitet?
B
Blavin
13.01.23 09:16
Fakt ist, dass die Vorbereitung der Klappen die entscheidende Rolle für ein dauerhaft gleichmäßiges Ergebnis spielt. Empfehlung:
- Gründliche Reinigung mit einem fettlösenden Mittel
- Anschleifen mit sehr feinem Schleifpapier (Körnung 220 bis 320), um die Oberfläche anzurauen
- Verwendung einer hochwertigen Kunststoffgrundierung, speziell für schwierige Untergründe

Zum Lackieren empfehle ich wasserbasierte Acryllacke, da diese weniger Geruch und Schwund haben. Die Lackierung mit einer hochwertigen Schaumstoffrolle ist praktikabel, wenn kein Sprühsystem vorhanden ist. Achte unbedingt auf mehrere dünne Schichten und eine gleichmäßige Verteilung, um Tropfen oder Läufer zu vermeiden. Zwischen den Schichten mit sehr feinem Schleifpapier leicht anschleifen, um die Haftung zu verbessern.
F
fikatau
13.01.23 13:42
Blavin schrieb:
Zwischen den Schichten mit sehr feinem Schleifpapier leicht anschleifen, um die Haftung zu verbessern.

Das klingt logisch, würde die Vorbereitung also so strukturieren: gründliche Reinigung, feines Schleifen, Kunststoffgrundierung, dann erste Lackschicht, wieder leichtes Anschleifen und weitere dünne Lackschichten. Wie lange sollte ich die Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Schichten mindestens einplanen, um wirklich zu vermeiden, dass der Lack klebrig wird oder die Schichten nicht richtig aushärten?

Und noch eine ganz praktische Frage: Hat jemand Erfahrung, ob es besser ist, die Fronten auf einer Werkbank liegend zu lackieren oder vertikal hängend? Ich befürchte, dass liegend eher Pfützen entstehen könnten, aber vielleicht kontrolliert man die Oberfläche besser so?
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