ᐅ Wie baue ich eine Ikea Metod Küche mit viel Stauraum und wenig Platz?
Erstellt am: 16.11.20 08:17
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arvidleo32A
arvidleo3216.11.20 08:17Hallo zusammen, ich plane gerade meine neue Küche und habe mich für das Ikea Metod System entschieden. Nun stehe ich vor der Herausforderung, wie ich eine funktionale Metod Küche mit möglichst viel Stauraum plane, obwohl der Raum sehr begrenzt ist. Konkret geht es um eine kleine Küchenzeile von ca. 3 Metern Länge und 2 Metern Breite, wobei Ecken eigentlich recht knapp belegt sind. Ich möchte sowohl Oberschränke als auch Unterschränke optimal nutzen, um viel verstauen zu können, ohne dass es unübersichtlich wirkt. Hat hier jemand Erfahrungen, wie man den Stauraum bei so wenig Platz bestmöglich ausreizt? Gibt es bestimmte Module, Auszüge oder Kombinationen, die für so kleine Räume besonders empfehlenswert sind? Außerdem interessiert mich, ob es Tricks gibt, die den Einbau erleichtern oder optisch helfen, mehr Breite/ Tiefe zu suggerieren. Danke schon mal für hilfreiche Tipps und Hinweise!
Hey arvidleo32, super Projekt! 😍 Ich habe selbst vor einem Jahr eine sehr kleine Metod Küche aufgebaut und kann dir sagen: Nutze unbedingt Auszüge in den Unterschränken statt Türen, das spart enorm viel Platz und macht alles viel zugänglicher! 🙂 Außerdem sind Ecklösungen wie der "Magic Corner" absolute Empfehlung, da kannst du den sonst schwer erreichbaren Eckraum super ausnutzen. Bei den Oberschränken helfen hohe, schmale Schränke, die bis zur Decke gehen – da kannst du dann oben Dinge verstauen, die du selten brauchst. Leichtes Spiel bei der Optik bekommst du mit hellen Fronten und indirekter Beleuchtung unter den Hängeschränken. Viel Erfolg, du schaffst das! 👍
Hallo arvidleo32, um deine Frage detailliert zu beantworten, ist es wichtig zuerst den jeweiligen Raumzuschnitt genau zu kennen. Da du eine kleine Küchenzeile ansprichst (3m x 2m), empfehle ich zunächst eine präzise Vermessung inklusive aller Wandnischen durchzuführen. Bei Ikea Metod bieten sich insbesondere die folgenden Module zur maximierten Platzausnutzung an: - Unterschränke mit Vollauszügen und Innenauszügen, z.B. der VARIERA Korb in Kombination mit Legrabox Schubladen für optimierte Organisation - Eckschränke mit dem "Le-Mans" oder "Magic Corner" System, die jeder schmale Schrank mit Türen nicht leisten kann - Oberschränke in Höhen von 40 bis 80 cm, verbaut bis zur Decke, beispielsweise 80 cm hohe, um den vertikalen Stauraum auszunutzen Ein wichtiger Tipp: Bau eine schmale Backstein- oder Steinoptik Rückwand ein, um optisch etwas Tiefe zu erzeugen. Die Entscheidung für Fronten in glänzendem Weiß oder hellem Eiche bietet sich an, um kleinere Räume größer wirken zu lassen. Hast du bereits entschieden, welche Elektrogeräte (Herd, Kühlschrank, Spüle) eingebaut werden? Das beeinflusst die Schrankplanung stark.
glamo schrieb:
Ein wichtiger Tipp: Bau eine schmale Backstein- oder Steinoptik Rückwand ein, um optisch etwas Tiefe zu erzeugen.Das ist ein sehr guter visueller Trick! Zusätzlich empfehle ich dir, beim Ausbau auf flexible Stauraumteiler und herausnehmbare Einsatzkörbe in den Auszügen zu setzen. Ikea hat sehr gute modulare Innenausstattungen, die helfen, kleine Gegenstände sinnvoll zu organisieren und unnötige Zwischenräume zu vermeiden.
Wichtig auch: Plane an einer Wand statt Oberschränke mal offene Regale oder Hängevorrichtungen für Töpfe und Pfannen. Das kann den Raum optisch öffnen und ebenfalls Stauraum schaffen. Falls du mit der Küchenplanung bei Ikea noch nicht begonnen hast, lohnt sich die Nutzung des Ikea-Planers, der ermöglicht dir schon mal eine digitale Voransicht und zeigt dir mögliche Kombinationen. So vermeidest du Überraschungen bei der Montage.
Für kleine Küchen sind Schubladen fast immer besser als Türen. Eckschränke mit Le-Mans oder Magic Corner nutzen den Raum besser aus. Oberschränke bis zur Decke bauen, das verbessert Stauraum und Optik. Für mehr Licht sorgen helle Fronten und LED-Leisten unter den Hängeschränken.
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arvidleo3217.11.20 07:35Danke für die bisherigen Antworten! Um deine Frage glamo zu beantworten: Die Elektrogeräte sollen ein 60 cm breiter Herd mit Ceranfeld, ein 60 cm breiter Einbaukühlschrank und eine kleine Einbauspüle mit einfachem Becken werden. Mikrowelle und Geschirrspüler sind nicht vorgesehen, da der Platz zu eng wird. Die Geräte werden klassisch nebeneinander in der Küchenzeile eingebaut – eine Ecklösung ist nicht möglich, da der Raum sehr schmal ist. Das schränkt die Planung natürlich etwas ein.
Was genau meinst du mit "Vollauszügen und Innenauszügen"? Ich habe bei Metod teilweise einfache Schubladen gesehen, sind diese nicht ausreichend? Der "Magic Corner" klingt interessant, habe aber etwas Angst, dass der später bei täglicher Nutzung sperrig sein könnte. Wie sind da eure Erfahrungswerte? Und dann noch eine Frage zu den Oberschränken: Ist es sinnvoll, diese bis unter die Decke zu bauen, oder wird das schnell unpraktisch, was das erreichen der oberen Fächer angeht?
Was genau meinst du mit "Vollauszügen und Innenauszügen"? Ich habe bei Metod teilweise einfache Schubladen gesehen, sind diese nicht ausreichend? Der "Magic Corner" klingt interessant, habe aber etwas Angst, dass der später bei täglicher Nutzung sperrig sein könnte. Wie sind da eure Erfahrungswerte? Und dann noch eine Frage zu den Oberschränken: Ist es sinnvoll, diese bis unter die Decke zu bauen, oder wird das schnell unpraktisch, was das erreichen der oberen Fächer angeht?
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