FRAFO schrieb:
Im Wohnzimmer möchte ich eher gedeckte, aber nicht langweilige Farben, die sich gut mit einem Holzboden und hellen Wänden vertragen. Im Arbeitszimmer kann es gerne etwas kontrastreicher sein, vielleicht auch etwas 'mutiger'. Hättest du dazu auch nochmal eine nochmal speziellere Empfehlung der Farbtöne oder Produktarten?Für das Wohnzimmer empfehle ich warmes Grau oder Sandtöne, zum Beispiel ein "greige" (eine Mischung aus Grau und Beige) – das ergänzt Holzboden und helle Wände harmonisch. Ebenfalls sehr spannend sind matten Salbeigrün- oder ein gedämpftes Petrolblau, die für dezente Akzente sorgen, ohne zu aufdringlich zu wirken.
Im Arbeitszimmer würde ich zu einem dunkleren Anthrazit oder sogar einem tiefen Tannengrün raten, das die Konzentration fördert und gleichzeitig modisch wirkt. Dazu kannst du die Fronten glatt lackieren und mit einem matten Klarlack versiegeln, damit du keine störenden Reflexionen bei Kunstlicht hast.
Produktseitig achte darauf, dass die Lacke eine gute Chemikalien- und Kratzbeständigkeit haben, denn im Arbeitszimmer ist die Belastung doch höher (z. B. durch Tastaturen, Ordner).
Wenn du möchtest, kann ich dir gerne noch ein paar Produktempfehlungen raus suchen.
Wow, hier gibt es ja richtig viel Input! Ich habe meine BESTÅ Möbel mit einem satten Dunkelblau lackiert und bin total happy mit dem Ergebnis! Besonders schöne Wirkung bekommt man, wenn man die Innenflächen weiß lässt, das macht den Kontrast richtig spannend. Wichtig ist wirklich das Gefühl für den Raum und das passende Finish – ich habe matt gewählt, damit es alles ruhig und edel wirkt. Lasst euch nicht davon abbringen, mal etwas kräftigere Farben auszuprobieren, damit bekommt ihr nämlich ganz viele Wow-Momente!!
Zum Thema Lackqualität möchte ich noch ausführlich ergänzen:
Die beste Haltbarkeit für BESTÅ Möbel erzielt man mit Zweikomponenten-Lacksystemen (2K-Lacke), die nach dem Aushärten eine sehr harte Oberfläche bilden. Diese lacke trocknen zwar langsamer und sind etwas anspruchsvoller in der Verarbeitung (Sicherheits- und Lüftungsaspekte!), aber sie bieten den besten Schutz gegen mechanische Beschädigungen, Flüssigkeiten und UV-Einfluss. Ideal für stark beanspruchte Möbel.
Alternativ sind hochwertige Acryllacke auf Wasserbasis immer noch ein guter Kompromiss für Heimwerker. Hier auf gute Deckkraft und Flexibilität achten, um Abplatzungen oder Risse zu vermeiden.
Farben, die sich seit Jahren bewährt haben, sind zum Beispiel: rauchige Blautöne (Slate Blue), sanftes Moosgrün, warme Erdtöne wie Ton oder Terrakotta und verschiedene Grautöne von hell bis dunkel.
Zudem empfehle ich dringend, alle lackierten Flächen vor Feuchtigkeit zu schützen – eventuell mit einem wasserabweisenden Klarlack oder Möbelöl als Finish.
Die beste Haltbarkeit für BESTÅ Möbel erzielt man mit Zweikomponenten-Lacksystemen (2K-Lacke), die nach dem Aushärten eine sehr harte Oberfläche bilden. Diese lacke trocknen zwar langsamer und sind etwas anspruchsvoller in der Verarbeitung (Sicherheits- und Lüftungsaspekte!), aber sie bieten den besten Schutz gegen mechanische Beschädigungen, Flüssigkeiten und UV-Einfluss. Ideal für stark beanspruchte Möbel.
Alternativ sind hochwertige Acryllacke auf Wasserbasis immer noch ein guter Kompromiss für Heimwerker. Hier auf gute Deckkraft und Flexibilität achten, um Abplatzungen oder Risse zu vermeiden.
Farben, die sich seit Jahren bewährt haben, sind zum Beispiel: rauchige Blautöne (Slate Blue), sanftes Moosgrün, warme Erdtöne wie Ton oder Terrakotta und verschiedene Grautöne von hell bis dunkel.
Zudem empfehle ich dringend, alle lackierten Flächen vor Feuchtigkeit zu schützen – eventuell mit einem wasserabweisenden Klarlack oder Möbelöl als Finish.
Nabla64 schrieb:
Mein Tipp: Achtet darauf, keine zu dunklen Töne zu verwenden, wenn euer Raum wenig Licht hat, sonst wirkt alles schnell erdrückend.Das kann ich nur bestätigen. Ich habe selbst einmal BESTÅ-Fronten in zu dunklem Anthrazit lackiert und bei schlechtem Licht wirkte der Raum viel kleiner und ungemütlich. Wenn euer Raum nicht so viel Tageslicht bekommt, lieber auf etwas hellere Farben und matte Oberflächen setzen.
FAVALERIE9 schrieb:
Ich habe beste Erfahrungen mit Mattweiß, Hellgrau und Petrol gemacht.Diese Farben sind wirklich Klassiker, die man fast immer guten Gewissens empfehlen kann. Ergänzend möchte ich noch sagen, dass für Mattweiß unbedingt ein Lack mit vernünftiger Deckkraft und guter Widerstandsfähigkeit zum Einsatz kommen sollte, um nicht schnell Kratzer sichtbar werden zu lassen. Dickere Lackschichten können optisch zwar intensiver wirken, bergen aber auch die Gefahr von Rissen oder Bläschenbildung, wenn nicht richtig gearbeitet wird.
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