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ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?


Erstellt am: 15.05.2023 08:17

thangorodrim 08.12.2023 19:42
xMisterDx schrieb:

Dann sinken die Baupreise real erheblich. Die Baupreise wohl gemerkt, nicht die gesamte Belastung. Aber für die Zinsen können die Bauunternehmen nichts.

Na ja, man schaltet halt jetzt um von real auf nominelle Baukostensteigerung. Für 20% Steigerung bei 10% Inflation war man da dann doch wohl nicht mutig genug. Aber warum? Bei dem Mangel an Wettbewerb, was will der Kunde schon machen? Nicht bauen? ;-)

Zuerst sind Zinsen und Inflation niedrig, Baukosten steigen exorbitant (ich hab neulich wieder ein paar Forenbeiträge aus dem Jahr 2019 und vorher gelesen, wo sich die Leute bei den damaligen 2500 eur/qm beschweren, wie teuer das Bauen doch geworden ist). Dann sind Zinsen und Inflation hoch, Baukosten steigen exorbitant. Material wird teurer, Baukosten steigen. Material wird günstiger, aber Arbeit wird teurer, Baukosten steigen.

Jetzt wird die Lkw-Maut erhöht oder umgestaltet, dann werden wir erfahren, welchen immensen Impact das Herumfahren von Hausbauteilen auf die Kosten hat, denn die werden natürlich exorbitant steigen (wurde hier in dem Forum auch schon als Grund für weitere Kostensteigerungen angeführt).

Eine aktuelle Studie von Roland Berger geht von Erholung der Bauwirtschaft ab 2025 aus, wahrscheinlich wird man erst dann wieder die Baukosten real erhöhen können.

Wahrscheinlich für die Baukosten relevanter als die Polemik oben: Im Dez 2022 wurde eine Erholung ab 2024 in einer Studie von einem EY Parthenon Partner namens Reineke prognostiziert. Der Autor verwies auf "lückenlose Digitalisierung über alle Gewerke hinweg", die die Produktivität am meisten steigern könne und am ehesten dabei helfen solle, "die aktuellen Kostensteigerungen abzufedern." Weiß jemand, ob sich da aktiv was tut oder fokussiert man sich in der Baubranche aktuell nur auf Forderungen nach "Sondervermögen" als mögliche Auswege aus der Krise?

In die gleiche Kerbe schlägt ein Kommentar eines Herrn Hundertmark (der hat auch noch nicht auf Euro umgestellt), der den etwas hinkenden Vergleich bringt, dass rein produktivitätstechnisch ein hypothetischer Bauarbeiter der 1991 in einer gewisser Zeit ein Haus bauen konnte, jetzt die doppelte Zeit dafür braucht, während ein Autoproduzier-Arbeiter in der gleichen Zeit (also seit 1991) nicht ein Auto, sondern jetzt zwei Autos baut. Okay, das Haus als Produkt ist komplexer geworden, aber das gilt auch für das Auto. Ich nehme an, Digitalisierung ist in niemandens Interesse, da es den Weg zu einem transparenteren und weniger trägen Markt ebnen würde.

xMisterDx 08.12.2023 20:56
Ja im Moment baut der Kunde im Zweifel nicht.
Mehr braucht man dazu glaube ich nicht mehr sagen.

WilderSueden 08.12.2023 21:55
thangorodrim schrieb:

Der Autor verwies auf "lückenlose Digitalisierung über alle Gewerke hinweg", die die Produktivität am meisten steigern könne und am ehesten dabei helfen solle, "die aktuellen Kostensteigerungen abzufedern." Weiß jemand, ob sich da aktiv was tut
Wir reden von Deutschand. Digitalisierung bedeutet hier, dass man Tablets an Schüler verteilt (das passende Unterrichtskonzept müssen sich dann die Lehrer ausdenken) und Antragsformulare als pdf herunterladen kann. 😉
thangorodrim schrieb:

In die gleiche Kerbe schlägt ein Kommentar eines Herrn Hundertmark (der hat auch noch nicht auf Euro umgestellt), der den etwas hinkenden Vergleich bringt, dass rein produktivitätstechnisch ein hypothetischer Bauarbeiter der 1991 in einer gewisser Zeit ein Haus bauen konnte, jetzt die doppelte Zeit dafür braucht, während ein Autoproduzier-Arbeiter in der gleichen Zeit (also seit 1991) nicht ein Auto, sondern jetzt zwei Autos baut. Okay, das Haus als Produkt ist komplexer geworden, aber das gilt auch für das Auto.
Ist relativ klar. In der Autofabrik stehen heute hauptsächlich Roboter, deshalb kann man sich auch die Fließbandarbeiter bei 35 Stunden und 14 Gehältern noch leisten. Zumindest bis die Chinesen hier richtig auf den Markt drängen. Auf der Baustelle wird zum größten Teil noch gearbeitet wie vor 50 Jahren. Stein auf Stein, für Installationen wird geschlitzt, Putz ist größtenteils Handarbeit, Fliesenlegen ohnehin. Der Zimmerer ist mit seiner Abbundmaschine deutlich schneller als früher und die ganzen Ingenieure haben heute Software, die viele Berechnung übernimmt. Aber letztendlich spielen die im Gesamtaufwand nur eine kleinere Rolle. Und Firmen, die sich an größerer Automatisierung und Vorfertigung versucht haben, haben in der Praxis offenbar nicht den notwendigen Preisvorteil...Geschwindigkeit war bei den langen Wartezeiten der jüngeren Vergangenheit ohnehin irrelevant

se_na_23 09.12.2023 12:13
Frage zu Toleranzen bei der Mauer.
Laut Plan sollte eine Wand Rohlänge 4,075m haben. Wir haben mit 4,01m geplant (Putz + Puffer).
Die Wand ist nun nur 3,98... Ich hab im Internet eine Tabelle gefunden bei 3-6m Mauerlänge +-16mm Toleranz.
Meiner Meinung nach ist die Wand dann ausser der Toleranz -> liege ich da richtig oder muss noch weiteres beachtet werden?

Danke

Nida35a 09.12.2023 14:05
Die Mauer steht und keiner wird sie wegen einer cm/mm Planung wegreissen .

se_na_23 09.12.2023 14:53
Nida35a schrieb:

Die Mauer steht und keiner wird sie wegen einer cm/mm Planung wegreissen .

Die Küche passt halt nicht mehr...
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