ᐅ Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaikanlage
Erstellt am: 14.03.25 10:07
Musketier14.03.25 10:07
Hi,
wir haben letzten Monat eine Photovoltaikanlage ohne Speicher in Betrieb genommen.
Aktuell bekommen wir noch keine Vergütung, da noch kein 2 Richtungszähler eingebaut ist. Der aktuelle Zähler hat eine Rücklaufsperre, so dass wir überschüssigen Strom komplett verschenken.
Ich hatte unsere Wärmepumpe die ersten 2-3 Jahre nach Einzug so eingestellt, dass sie ohne ERR funktioniert hat und sich nur an der Außentemperatur orientiert hat. Unterschiede zwischen Tag und Nachbetrieb waren nicht eingestellt. Das läuft seit 7-8 Jahren mehr oder weniger ohne Anpassungen.
Um aktuell keinen Strom zu verschenken, hab ich die letzten beiden Wochen etwas an der Wärmepumpe rumgespielt - Warmwassererzeugung eher auf Tag gelegt und auch über Parallelverschiebung die Heizkurve am Tag nach oben und über Nacht nach unten verschoben. Das führte erstmal dazu, dass es in Kombination mit der Sonne die letzte Woche abends deutlich zu warm war. Also hab ich die Kurve tagsüber wieder etwas runtergenommen. Heute früh wars dafür etwas zu kalt. Alles nicht dramatisch, aber nicht so gleichmäßig wie früher.
Wie handhabt ihr das?
wir haben letzten Monat eine Photovoltaikanlage ohne Speicher in Betrieb genommen.
Aktuell bekommen wir noch keine Vergütung, da noch kein 2 Richtungszähler eingebaut ist. Der aktuelle Zähler hat eine Rücklaufsperre, so dass wir überschüssigen Strom komplett verschenken.
Ich hatte unsere Wärmepumpe die ersten 2-3 Jahre nach Einzug so eingestellt, dass sie ohne ERR funktioniert hat und sich nur an der Außentemperatur orientiert hat. Unterschiede zwischen Tag und Nachbetrieb waren nicht eingestellt. Das läuft seit 7-8 Jahren mehr oder weniger ohne Anpassungen.
Um aktuell keinen Strom zu verschenken, hab ich die letzten beiden Wochen etwas an der Wärmepumpe rumgespielt - Warmwassererzeugung eher auf Tag gelegt und auch über Parallelverschiebung die Heizkurve am Tag nach oben und über Nacht nach unten verschoben. Das führte erstmal dazu, dass es in Kombination mit der Sonne die letzte Woche abends deutlich zu warm war. Also hab ich die Kurve tagsüber wieder etwas runtergenommen. Heute früh wars dafür etwas zu kalt. Alles nicht dramatisch, aber nicht so gleichmäßig wie früher.
Wie handhabt ihr das?
nordanney14.03.25 10:31
Musketier schrieb:
Wie handhabt ihr das?Musketier schrieb:
so eingestellt, dass sie ohne ERR funktioniert hat und sich nur an der Außentemperatur orientiert hat.Das ist für den Heizbetrieb völlig in Ordnung. Ein "Wohlfühlen" im Haus ist mir wichtiger, als ein paar Cent (mehr sind es ja nicht) zu sparen.Musketier schrieb:
Warmwassererzeugung eher auf Tag gelegtSo kannst Du die Sonne wirklich gut nutzen. Ich mache dank Homeoffice Warmwasser fast immer manuell, wenn es die Sonne hergibt (da kann man dann schön "spielen", wann und bei welcher Warmwasser-Temperatur die Bereitung angestellt wird.). Falls automatisch wegen Terminen/Geschäftsreisen, dann tagsüber.Musketier14.03.25 11:00
Also machst du gar keinen Unterschied zwischen Tag und Nachbetrieb?
Tendenziell wird ja Nachts bei kälteren Temperaturen deutlich mehr geheizt werden, als tagsüber, wenn die sich die SOLL-Temperatur an der Außentemperatur orientiert. Das wollte ich mit der Parallelverschiebung zumindest etwas ausgleichen. Vermutlich habe ich in beide Richtungen etwas zu viel verschoben.
Tendenziell wird ja Nachts bei kälteren Temperaturen deutlich mehr geheizt werden, als tagsüber, wenn die sich die SOLL-Temperatur an der Außentemperatur orientiert. Das wollte ich mit der Parallelverschiebung zumindest etwas ausgleichen. Vermutlich habe ich in beide Richtungen etwas zu viel verschoben.
nordanney14.03.25 11:36
Musketier schrieb:
Also machst du gar keinen Unterschied zwischen Tag und Nachbetrieb?Natürlich nicht.Musketier schrieb:
Tendenziell wird ja Nachts bei kälteren Temperaturen deutlich mehr geheizt werden,Das macht im neuen Haus nur marginal etwas aus. Tatsächlich fängt die Wärmepumpe z.B. aktuell erst in den späten Nachtstunden/frühen Morgenstunden an, etwas mehr Leistung abzurufen (Leistungsaufnahme steigt dann um 100-150 Watt). Daher lohnt es sich (bei mir) nicht wirklich, eine Nachtabsenkung reinzumachen. Und morgens reicht die Sonne bei mir (10kWp) Anlage noch nicht aus. Insbesondere im Winter nicht, da meistens ganztägig nicht.Also reden wir über Herbst und Frühjahr, wo z.B. heute bei schönem Sonnenschein ab ca. 09:30 Uhr der Bedarf des Hauses und der Wärmepumpe erst gedeckt sind. Bei Wolken noch viel später.
Und bevor ich an der Anlage rumspiele, um am Tag (Herbst/Frühling) 500 Watt oder 1 kWh Strom zu sparen (= 15Cent "Gewinn", Mehrverbrauch der Heizung durch Nachtabsenkung unberücksichtigt), was in der Saison dann 7,86€ ausmacht, habe ich lieber ein auf den Punkt passend beheiztes Haus.
Musketier14.03.25 12:09
Du hast sicher eine aktuelle und modulierende Wärmepumpe und hast auch einen extrem niedrigen Verbrauch, wenn ich mich recht entsinne.
Ich hatte bisher nur einen normalen Zwischenzähler. Jetzt mit Smartmeter sieht man halt relativ gut, dass die Wärmepumpe hauptsächlich nachts arbeitet.
Davon wollte ich schon einen Teil durch die Photovoltaik abdecken.
Die Technik hat sich da in den letzten 12 Jahren seit wir die haben ein ganzes Stück weiterentwickelt.
Meine gönnt sich beim einschalten immer 2000W. Da die Wärmepumpe ein Direktverdampfer mit Flächenkollektor ist, muss die zwischendurch wohl ab und zur Regeneration auch ausschalten und kann nicht komplett durchlaufen.
Ich hatte bisher nur einen normalen Zwischenzähler. Jetzt mit Smartmeter sieht man halt relativ gut, dass die Wärmepumpe hauptsächlich nachts arbeitet.
Davon wollte ich schon einen Teil durch die Photovoltaik abdecken.
Die Technik hat sich da in den letzten 12 Jahren seit wir die haben ein ganzes Stück weiterentwickelt.
Meine gönnt sich beim einschalten immer 2000W. Da die Wärmepumpe ein Direktverdampfer mit Flächenkollektor ist, muss die zwischendurch wohl ab und zur Regeneration auch ausschalten und kann nicht komplett durchlaufen.
nordanney14.03.25 12:40
Musketier schrieb:
Du hast sicher eine aktuelle und modulierende Wärmepumpe und hast auch einen extrem niedrigen Verbrauch, wenn ich mich recht entsinne.
Ich hatte bisher nur einen normalen Zwischenzähler. Jetzt mit Smartmeter sieht man halt relativ gut, dass die Wärmepumpe hauptsächlich nachts arbeitet.
Davon wollte ich schon einen Teil durch die Photovoltaik abdecken.
Die Technik hat sich da in den letzten 12 Jahren seit wir die haben ein ganzes Stück weiterentwickelt.
Meine gönnt sich beim einschalten immer 2000W. Da die Wärmepumpe ein Direktverdampfer mit Flächenkollektor ist, muss die zwischendurch wohl ab und zur Regeneration auch ausschalten und kann nicht komplett durchlaufen.Alles klar. Das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Bei mir laufen nachts so um 500 Watt für die Heizung bei aktuell um den Gefrierpunkt.Ähnliche Themen