ᐅ Verschiedene Heizkonzepte im Vergleich
Erstellt am: 03.08.2023 22:25
Nutshell 11.08.2023 10:00
Unter optimalen Bedingungen … können sich die Legionellen ca. alle 3 Stunden verdoppeln. Das bedeutet, aus einer Legionelle kann innerhalb von 48h eine Kolonie von 65.000 Legionellen entstehen….
Nun ja, wenn ich in den Urlaub fahre möchte ich da lieber 60 grad halten.
Mit ein paar Litern laufen lassen bei einem 300, oder mehr, Liter Wasserspeicher im Keller ist das bei weitem nicht ausreichend als Maßnahme.
Man kann es sich halt schön reden… ich bin kein Fan von diesen lauwarmspeichern, aufgrund dieser Thematik.
Bei Nutzung des Heizstabes für das Legionellenprogramm sind immer 60 Grad drin.
Also hunderte Euro pro Jahr extra
Nun ja, wenn ich in den Urlaub fahre möchte ich da lieber 60 grad halten.
Mit ein paar Litern laufen lassen bei einem 300, oder mehr, Liter Wasserspeicher im Keller ist das bei weitem nicht ausreichend als Maßnahme.
Man kann es sich halt schön reden… ich bin kein Fan von diesen lauwarmspeichern, aufgrund dieser Thematik.
Bei Nutzung des Heizstabes für das Legionellenprogramm sind immer 60 Grad drin.
Also hunderte Euro pro Jahr extra
KarstenausNRW 11.08.2023 10:30
Nutshell schrieb:
Unter optimalen Bedingungen … können sich die Legionellen ca. alle 3 Stunden verdoppeln. Das bedeutet, aus einer Legionelle kann innerhalb von 48h eine Kolonie von 65.000 Legionellen entstehen….Jep. Dann aber stehendes Wasser mit 35 Grad. Im Einfamilienhaus mit +/- 50 Grad im Warmwasser-Speicher und täglicher Nutzung besteht also praktisch keine Gefahr.Nutshell schrieb:
Nun ja, wenn ich in den Urlaub fahre möchte ich da lieber 60 grad halten.
Mit ein paar Litern laufen lassen bei einem 300, oder mehr, Liter Wasserspeicher im Keller ist das bei weitem nicht ausreichend als Maßnahme.Im Urlaub ändert sich auch die Temperatur im Warmwasser-Speicher nicht und das Legionellenprogramm läuft auch. Wo ist das Problem?Nutshell schrieb:
Man kann es sich halt schön reden… ich bin kein Fan von diesen lauwarmspeichern, aufgrund dieser Thematik.Du bist also kein Fan der Normalität und täglichen Praxis (hunderttausendfach jedes Jahr so verbaut) bzw. der Zukunft, wenn sowieso nur noch WPs am Start sind. Kann man so sehen, aber Du wirst mit doppeltem Fallschirm und Hosenträgern zu einer aussterbenden Spezies.Und wissenschaftliche Facts wie vom Robert Koch Institut oder Studien zu Legionellenerkrankungen im Einfamilienhaus (unter 100 im Jahr bei einer Durchschnittsalter der Bewohner von über 60 Jahren und somit wahrscheinlich auch nicht unbedingt Wärmepumpe-Nutzer) traust Du auch nicht? Dann leg die Heizung so aus und gib zusätzliches Geld für eine Hochtemperatur-Warmwasser-Bereitung aus. Ich will Dich davon nicht abbringen, aber andere Leser interessieren sich bestimmt für diesen Thread und können sich dann ein Bild machen.
Nutshell schrieb:
Bei Nutzung des Heizstabes für das Legionellenprogramm sind immer 60 Grad drin.
Also hunderte Euro pro Jahr extraWie rechnest Du für hunderte € extra?Ich würde so rechnen:
- in fast allen Regionen in D ist von März bist November kein tiefster Winter, also per se kein Heizstab nötig
- dann bleiben einige Wochen (in bei weitem nicht ganz D), wo es tagsüber durchschnittlich -10 bis -20 Grad hat
- und abschließend reden wir über eine Temperaturerhöhung fürs Legionellenprogramm von 50 Grad (normale Warmwasser-Temperatur) auf 60 Grad.
Das bedeutet, das 1x in der Woche das Wasser um 10 Grad erhöht werden muss. Bei einem üblichen 3kW Heizstab reden wir somit über wöchentliche Kosten
von 50 Cent
- eigene Wärmepumpe-Erfahrung: noch nie den Heizstab im Winter benutzt (außer fürs Abtauen der Anlage, aber das ist leider bei meiner Wärmepumpe herstellerspezifisch)
Man kann natürlich alles madig reden. Aber dann verlässt man einen sachlichen Pfad. Und das tust Du gerade. Wie gesagt, mach was Du für Dich als richtig erachtest. Machst damit ja nichts kaputt oder falsch. Es ist nur nicht zwingend nötig.
kati1337 11.08.2023 10:39
Du könntest ja auch wenn du aus dem Sommerurlaub - meist in Ländern bei denen sich ein Kopfzerbrechen über die Wasserqualität viel mehr lohnen würde - nach Hause kommst, das Legionellenprogramm laufen lassen und deinen neu gezüchteten Stamm samt seiner amtierenden Königin sadistisch abkochen und auslöschen.
Und danach, mit dem üblichen Alltagswasserverbrauch, weitermachen als sei nichts gewesen. Das kostet keine hunderte Euro.
Und danach, mit dem üblichen Alltagswasserverbrauch, weitermachen als sei nichts gewesen. Das kostet keine hunderte Euro.
RotorMotor 11.08.2023 10:44
Wenn Legionellen wirklich sein einziges Problem sind, könnte er einfach einen Hygienespeicher oder eine Trinkwasserstation verbauen.
Die kosten nur wenige prozente Effizienz und haben keine Probleme mit Legionellen.
Die kosten nur wenige prozente Effizienz und haben keine Probleme mit Legionellen.
DeepRed 11.08.2023 12:06
Man könnte auch einfach eine Umwälzpumpe täglich paar Stunden laufen lassen (meine hat 7 Watt Leistung) und kann über die Luft-Wasser-Wärmepumpe zeitgesteuert werden. Richtig ist, das Legionellen sich nur im stehenden Wasser vermehren. Wenn sich die Brühe ständig bewegt, bildet sich auch nix. Da brauch es auch keine 60 Grad.
Nach unseren letzten Analysen (ich hab beruflich mit Wasserkreisläufen zu tun) dazu ist auch eine Vermehrung über 50°C nicht mehr nachweisbar.
Für rund 50€ kann man beim regionalem Labor seine Probe als Privatperson testen lassen, falls man auf Nummer sicher gehen will. Ich mach das jährlich und hab beste Wasserqualität.
Nach unseren letzten Analysen (ich hab beruflich mit Wasserkreisläufen zu tun) dazu ist auch eine Vermehrung über 50°C nicht mehr nachweisbar.
Für rund 50€ kann man beim regionalem Labor seine Probe als Privatperson testen lassen, falls man auf Nummer sicher gehen will. Ich mach das jährlich und hab beste Wasserqualität.
sysrun80 11.08.2023 12:12
Diese Legionellendiskussion erinnert mich irgendwie an die Asbest-Panik. Abstrakt, aufgebauscht, meist nicht wirklich relevant und wenn im Privatumfeld recht leicht zu beherrschen.
Am besten kommt jetzt, da ja Wärmepumpe keine Schornsteine haben, der "Glücksbringer in Schwarz" nun einmal im Jahr in die Einfamilienhaus und macht staatlich verordnete Legionnellenkontrolle für 75 Euro plus Labor und Anfahrt.
Am besten kommt jetzt, da ja Wärmepumpe keine Schornsteine haben, der "Glücksbringer in Schwarz" nun einmal im Jahr in die Einfamilienhaus und macht staatlich verordnete Legionnellenkontrolle für 75 Euro plus Labor und Anfahrt.
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