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ᐅ ungedämmter Keller = nasser Keller?


Erstellt am: 05.12.15 10:13

wpic08.12.15 09:30
Ohne Angaben zu den Mengen/Massen bleiben die Preisschätzungen reine Spekulation. Zugelassene 100mm Perimeterdämmplatten kosten im Einkauf für den privaten Bauherren mind. ca. € 15-20/m2: Dazu kommen noch der Kleber und eventuell Dübel. Eine Perimeterdämmung hat eine Bauwerksabdichtung zur Voraussetzung, die entweder der Bauträger ausführt oder vom Bauherren selbst erbracht wird. Diese Kosten sind dann noch hinzuzurechnen. Alle Maßnahmen, die den Wärme- und Feuchteschutz im erdberührten Bereich betreffen, müssen sehr sorgfältig und mit Kenntnis der baukonstruktiven Zusammenhänge vorgenommen werden.

Die partielle Dämmung von Bauteilen führt, wie bereits schon einmal erklärt, zu einem erhöhten Risiko von Kondensatbildung in den ungedämmten Bereichen. Ohne das Wissen um die die räumlichen Zusammenhänge und die vorhandenen Konstruktionen lässt sich zu dem Thema im Grunde nichts wirklich brauchbares sagen. Die Details müssen bekannt sein.
Sebastian7908.12.15 09:35
Komisch, ich hab für den Einkauf 10 Euro/m² bezahlt - der Kleber hat mich 140 Euro gekostet. Dübel habe ich - obwohl ja bei normalen WU-Betonkeller erlaubt, vermieden.

Und ganz ehrlich: Die Platten ohne Kreuzfugen anbringen kann wirklich jeder Depp - was ich von der Herstellung der Bauwerksabdichtung ganz sicher nicht behaupten wurde (von der Sauerei mal ganz abgesehen).

Wir haben ein 11,50*9,50m-Haus und da es sich ja hier um eine DH handelt, wird es wohl eher weniger als mehr sein, daher halte ich die Preisangaben schon für realistisch...
Ricard008.12.15 10:21
Bei der Doppelhaushälfte komme ich mit der einen langen und zwei kurzen Seiten auf ca. 60m² Kellerwand.
Wenn ich für die Dämmplatten 20€/m² annehme und noch 5% Verschnitt hinzurechne, komme ich auf 1260€.
Die Betonwand würde ich vor dem Aufbringen mit Bitumengrundierung (30€ inkl. Rolle) und einer Bitumendickschicht (noch keine Angaben an Bedarf pro m² gefunden) versehen.
Die Dickbeschichtung würde ich dann auch als Kleber für die Dämmung nutzen.

Zur Verhinderung von Kondenswasser erfrage ich die Dämmung zwischen Bodenplatte und Estrich in allen Kellerräumen.

Könnte es Probleme an der Häusertrennwad geben? Dort sind schließlich nur 5cm Minderaldämmwolle zwischen den Kellerwänden. Und der Nachbar wird seinen Keller vermutlich nicht dämmen.
Reicht es, die 5cm mit den Dämmplatten zu überbrücken und auf die minimale Dämmwirkung der Mineraldämmwolle zu vertrauen?

Gruß
Ricardo
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