ᐅ Terrassenmauer zum Nachbar - Was sollen wir beachten?
Erstellt am: 10.07.25 18:48
Bauherrin12320.07.25 15:19
Mir fällt noch was ein: Ist denn der Nachbar Links auch zur Einfriedung verpflichtet? Da er nicht dort lebt, aber der Inhaber vom Grundstück ist? Links ist nänlich das Leere Grundstück. Also einen gewissen Betrag müsste er ja dann auch zahlen für zumindest eine einfach Einfriedung oder? Ich bin am überlegen ihn zu fragen, aber bin mir nicht sicher ob es richtig wäre. Ist ein sehr netter Mann, bei der Auswahl und Höhe wird er keine Probleme machen, allerdings weis ich nicht, ob er sich finanziell beteiligt. Dann ist mein Garten höher als das Nachbargrundstück, ich will einen Streifen auffüllen. Lieber frag ich danach und mach es, als wenn die nächsten irgendwann Probleme machen. Probleme im Sinne von: Ich hab aufgefüllt, die lassen tiefer, und ich muss dann was abstützen sonst was. Wobei die müssen auch auffüllen um Häuser auf Straßenniveau zu haben.
nordanney20.07.25 15:31
Bauherrin123 schrieb:
Mir fällt noch was ein: Ist denn der Nachbar Links auch zur Einfriedung verpflichtet? Da er nicht dort lebt, aber der Inhaber vom Grundstück ist? Links ist nänlich das Leere Grundstück.Ja natürlich seid Ihr alle gleichermaßen verpflichtet (wenn es einer wünscht). Wurde aber auch schon geschrieben, warum Du nicht längst mit allen gesprochen hast...Bauherrin12320.07.25 19:38
nordanney schrieb:
Ja natürlich seid Ihr alle gleichermaßen verpflichtet (wenn es einer wünscht). Wurde aber auch schon geschrieben, warum Du nicht längst mit allen gesprochen hast...Weil wir erstmal mit Hausbau und 100 anderen Sachen beschäftigt waren und der Nachbar Links nicht hier wohnt, nur Eigentümer ist vom Grundstück..Es ist unbebaut. Ich schreib ihn mal an.
Der Maurer hat auf den Steinen so ein rotes Netz gelegt und dann gespachtelt. Es ist noch nicht weis verputzt. Samstag mittag war es. Heute abend hat es jetzt angefangen zu regnen. Ist es arg schlimm? Ich habe auf den Mauer Folie drauf gemacht, sie schützt aber nur von oben, nicht so sehr die Seiten.
Bauherrin12320.07.25 19:57
Also er wollte morgen verputzen, laut Internet muss aber erstmal die Schicht ich glaube Mörtel ist das, 10 Tage trocknen?!
wiltshire21.07.25 09:33
nordanney schrieb:
Ja, die wächst aber zu langsamDafür kann man unterschiedliche Baumgrößen kaufen.Gedanken zu Heckenpflanzen:
Du kannst unterschiedliche Prioritäten bei den Heckenpflanzen setzen: Sichtschutz, Optik, Nützlichkeit fürs Mikroklima (es ist in Heckennähe im heißen Sommer einfach deutlich angenehmer), Nützlichkeit für Fauna (Schutz für Schmetterlinge, Bienen...) Ertrag (Früchte, Essbares), benötigte Breite, Pflegeaufwand, Trockenresistenz...
Die Arten, die ich nenne können alle einigermaßen schmal angelegt werden, die Rotbuche ist zwar am schönsten, braucht aber 1-1,2m Breite auch doppelt so viel Platz wie die am Schmalsten zu schneidenden Varianten
Die ganzjährig blickdichten Heckenpflanzen, die hier gedeihen haben wenig bis keinen Mehrwert für die Natur. Kirschlorbeer ist aus der Sicht von heimischen Arten einer Wüste gleichzusetzen. Die Glanzmispel ist nur wenig besser. Die Eibe schneidet noch am besten ab, bietet einen nur geringen Pollenwert und kaum Nahrung, bietet aber Schutz zum Nisten und Überwindern. Viele scheuen die Eibe, da die Bestandteile (bis auf den roten Beerenmantel) sind und Eltern Angst haben, dass ihre Kinder diese essen könnten. Die Eibe lässt sich gut schmal halten. Liguster ginge auch, ist aber nicht sehr durchsetzungsstark gegen andere Arten und erfordert daher gerade über die Anfangszeit etwas mehr Pflegeaufwand. Dafür kann man Liguster sehr gut mit heckentauglichen Zierpflanzen kombinieren, die farbig blühen wie etwa Weigelie, Forsythie oder Schmetterlingsflieder.
Neben der Rotbuche (mein Favorit) ist auch der Trockenahorn eine perfekte Wahl für Menschen, die den Sichtschutz mit einer schönen Optik und einem Beitrag zur Naturerhaltung und Mikroklimaschutz haben wollen. Schmaler als 80cm würde ich den nicht schneiden. Einziger Nachteil: Wenn man nicht regelmäßig schneidet, werden die Pflanzen zu baumartig. Auch die Hainbuche ist eine gute Wahl, lässt sich schmaler schneiden als die Rotbuche, hat aber nicht deren tolles Farbkleid.
Wenn die Blickdichtheit nicht im Vordergrund steht, wohl aber eine gewisse Privatsphäre geschaffen werden soll und Optik und Nutzbarkeit zählen, dann ist die Kombination aus Heckenapfel im Spalier mit Johannisbeere eine wunderbare Kombination, die man häufiger in den Gärten unserer Benelux Nachbarn vorfindet.
Dazu: Kirschlorbeer hat "technisch" die besten Voraussetzungen, wächst schnell, bleibt dicht, ist trockenresistent - aber derart nutzlos für die Natur, dass er als invasive Art eingestuft ist. Die Schweiz hat das Pflanzen Kirschlorbeer 2024 untersagt und in Gemeindeordnungen wir Kirschlorbeer zunehmend verboten. Ich rate davon ab.
nordanney21.07.25 10:08
Ich stimme Dir bei allem zu (habe selbst vor 2 Jahren 40m Rotbuche gepflanzt). ABER: Du hast den Thread verfolgt und es geht um Sichtschutz und Abschottung gegenüber Müller. Bestenfalls sofort und dauerhaft. So traurig es ist, bleibt m.E. nur die Lorbeerkirsche über, da sie alle Anforderungen am besten erfüllt - und dabei leider auch die schlechteste Wahl ist.
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