ᐅ Teil 2: Schnuckline baut ein schnuckeliges Haus
Erstellt am: 07.04.2017 14:56
Schnuckline 07.04.2017 19:09
Danke auch dir 🙂 welchen ursprünglichen Entwurf meinst du? Ich gab doch nie einen ohne Ankleide. Oder bin ich jetzt Gaga?
Vielleicht plane ich die Schamwand raus. Habt ihr eine Idee wie man das WC sonst noch verstecken könnte?
Vielleicht plane ich die Schamwand raus. Habt ihr eine Idee wie man das WC sonst noch verstecken könnte?
jaeger 07.04.2017 19:14
Also mir persönlich wären das deutlich zu wenig bzw. zu kleine Fenster. Garderobe und Ankleide deutlich zu klein und zu eng. Auch der Durchgang von der Küche zum Esszimmer zu eng, hier würde ich niemals unter 1,20 gehen. Die Kücheninsel finde ich irgendwie sinnlos. Könntest du z.B. weglassen und die Küche leicht verkleinern. Dann wird auch die Garderobe nutzbar.
Wie schon oft erwähnt das Schlafzimmerfenster größer machen. Sieht so auch von der Außenansicht nicht toll aus.
Wie schon oft erwähnt das Schlafzimmerfenster größer machen. Sieht so auch von der Außenansicht nicht toll aus.
11ant 07.04.2017 19:23
Deckenbalken)
der hat keine für die Kopfhöhe bedenklichen Ausmaße, sondern rein optisch sitzt man damit auf dem Sofa hinter einer Demarkationslinie. Ganz schlechtes Feng Shui, technisch schränkt es die Raumnutzung nicht ein. Google mal Unterzug, das male ich Dir jetzt nicht auch noch auf.
abgetreppte Zwischenwand)
na, ganz einfach so:
hinter dem Schrank (S) ist die Trennwand raumhoch; hinter der kommode (K) ist sie nur so hoch, daß die Kommode gerade so dahinter verschwindet. Das TV steht auf der Kommode (so wolltest Du es doch haben ?), man sieht vom Bett über die "Brüstung" auf den Fernsehbildschirm. Nun hat man nicht gleich eine Raumhöhe Trennwand vor der Stirn, wenn man hereinkommt; und der Schwenkarmkram wird nicht gebraucht. Oberes Bild: Grundriss, unteres Bild: Ansicht von der Ankleide aus zum Bett geblickt, in der Breite 1:1 daruntergestellt.
der hat keine für die Kopfhöhe bedenklichen Ausmaße, sondern rein optisch sitzt man damit auf dem Sofa hinter einer Demarkationslinie. Ganz schlechtes Feng Shui, technisch schränkt es die Raumnutzung nicht ein. Google mal Unterzug, das male ich Dir jetzt nicht auch noch auf.
abgetreppte Zwischenwand)
na, ganz einfach so:
hinter dem Schrank (S) ist die Trennwand raumhoch; hinter der kommode (K) ist sie nur so hoch, daß die Kommode gerade so dahinter verschwindet. Das TV steht auf der Kommode (so wolltest Du es doch haben ?), man sieht vom Bett über die "Brüstung" auf den Fernsehbildschirm. Nun hat man nicht gleich eine Raumhöhe Trennwand vor der Stirn, wenn man hereinkommt; und der Schwenkarmkram wird nicht gebraucht. Oberes Bild: Grundriss, unteres Bild: Ansicht von der Ankleide aus zum Bett geblickt, in der Breite 1:1 daruntergestellt.
Schnuckline 07.04.2017 19:40
du sprichst genau die Problemchen an, die ich bei der Planung hatte. Die Küche kleiner zu machen wäre denkbar (dann ggf.ne U Form). Das wiederum verkleinert ja auch das Zimmer im OG. Dh das Schlafzimmer wird NOCH schmaler bzw. Jegliches andere Zimmer was da rein soll.
Schlafzimmerfenster größer habe ich mir schon hinter die Ohren geschrieben 🙂 merci
danke für die Beschreibung, für Menschen die schwer von Begriff sind 😀
Das ist gar nicht mal so übel. Musst ich dem Herrn im Haus mal zeigen 🙂 schöner Tipp!
Schlafzimmerfenster größer habe ich mir schon hinter die Ohren geschrieben 🙂 merci
danke für die Beschreibung, für Menschen die schwer von Begriff sind 😀
Das ist gar nicht mal so übel. Musst ich dem Herrn im Haus mal zeigen 🙂 schöner Tipp!
11ant 07.04.2017 19:53
So, und nun zu "meinem" Celebration 125, frei nach Clayderman "Celebration pour Schnuckline":
Man nehme ein Untergeschoss vom V1 und ein Dachgeschoss vom V2 (ohne Carport und Balkon), das sieht dann so aus:

Im linken Teil baue man den Wandverlauf Küche / Essen nach Deinen Wünschen um. Deine geänderte Treppe spiegele man allerdings (damit der Austritt für den Standardgrundriss V2 OG paßt), das beeinflußt wohl wegen der Treppenhausbreite dann auch den Verlauf der Wand im OG wo hier das Bett von "Kind 2" in Eurem Schlafzimmer steht.
Dann verändere man das EG im Quadranten planrechtsoben wie folgt:

Das linke Bild zeigt den Originalgrundriss. Daraus übertrage man den Raum "Heizung" 1:1 in den Keller. Im EG verlege man nun die Haustür und das WC. Das WC kann dabei größer werden, z.B. mit Urinal wo das Waschbecken eingezeichnet ist; das Waschbecken rückt dann unter das Fenster.
Die Zu- und Ablaufschächte werden dabei lediglich um eine Geschosshöhe verlängert und bleiben im Grundriss an unberührter Stelle !
Dein Kruschtkämmerle für den Staubsauger (die Kinder werden es liiieben, sich dort zu "verstecken" ;-) paßt also auch hin. und ein kleiner Schuhschrank neben die Haustür, so ein halbhoher mit Schälchen für die Schlüssel drauf.
(Wo da im Grundriss weiße Flächen sind, habe ich bloß ratzfatz wegradiert was im Original dort anders ist, sonst hätte ich Dich noch länger warten lassen müssen).
DAS geht in den Verhältnissen dieses Grundentwurfes zu ändern. Geschmacklich kannst Du es anders machen, aber vom Umfang her ist das das Maß dessen, was mit einem Grundtyp von Achtachtzig im Quadrat an Änderungswünschen geht.
Um wirklich jedes Schnickschnackschnuck am Grundtyp verändern zu können, müßte das Haus etwa so viel größer sein wie Dein Beitrag vom Jupiter (äh, Marc vom Mars) länger ist als Einssiebenundsechzig ;-)
Ein nur fünfundneunzigprozentig ideales Haus, aber dafür noch beide Nieren, ist doch auch schon etwas ;-)
Man nehme ein Untergeschoss vom V1 und ein Dachgeschoss vom V2 (ohne Carport und Balkon), das sieht dann so aus:
Im linken Teil baue man den Wandverlauf Küche / Essen nach Deinen Wünschen um. Deine geänderte Treppe spiegele man allerdings (damit der Austritt für den Standardgrundriss V2 OG paßt), das beeinflußt wohl wegen der Treppenhausbreite dann auch den Verlauf der Wand im OG wo hier das Bett von "Kind 2" in Eurem Schlafzimmer steht.
Dann verändere man das EG im Quadranten planrechtsoben wie folgt:
Das linke Bild zeigt den Originalgrundriss. Daraus übertrage man den Raum "Heizung" 1:1 in den Keller. Im EG verlege man nun die Haustür und das WC. Das WC kann dabei größer werden, z.B. mit Urinal wo das Waschbecken eingezeichnet ist; das Waschbecken rückt dann unter das Fenster.
Die Zu- und Ablaufschächte werden dabei lediglich um eine Geschosshöhe verlängert und bleiben im Grundriss an unberührter Stelle !
Dein Kruschtkämmerle für den Staubsauger (die Kinder werden es liiieben, sich dort zu "verstecken" ;-) paßt also auch hin. und ein kleiner Schuhschrank neben die Haustür, so ein halbhoher mit Schälchen für die Schlüssel drauf.
(Wo da im Grundriss weiße Flächen sind, habe ich bloß ratzfatz wegradiert was im Original dort anders ist, sonst hätte ich Dich noch länger warten lassen müssen).
DAS geht in den Verhältnissen dieses Grundentwurfes zu ändern. Geschmacklich kannst Du es anders machen, aber vom Umfang her ist das das Maß dessen, was mit einem Grundtyp von Achtachtzig im Quadrat an Änderungswünschen geht.
Um wirklich jedes Schnickschnackschnuck am Grundtyp verändern zu können, müßte das Haus etwa so viel größer sein wie Dein Beitrag vom Jupiter (äh, Marc vom Mars) länger ist als Einssiebenundsechzig ;-)
Ein nur fünfundneunzigprozentig ideales Haus, aber dafür noch beide Nieren, ist doch auch schon etwas ;-)
11ant 07.04.2017 20:21
11ant schrieb:
Die Zu- und Ablaufschächte werden dabei lediglich um eine Geschosshöhe verlängert und bleiben im Grundriss an unberührter Stelle !... muß natürlich heißen: "Zu- und Abluftschächte" :-)
Im übrigen, die abschließende Erkenntnis habe ich ja eigentlich nur nochmal aufgekocht, in Teil 1 #46 hatte es schon gesagt:
Nordlys schrieb:
Da die Architektin keine Wunder vollbringen kann, da die Grundflächenzahl ausgereizt ist, geht nichts an Überprüfung des Lastenheftes vorbei. Das Haus hat eben eine bestimmte Fläche. Und wer alles alles da in 125 reinquetschen will, was sonst in 160 er Häusern ist, kriegt irgendwo immer Puppenstube. Frage ernsthaft, was ist must, was ist nice to have. KarstenÄhnliche Themen