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ᐅ Schwierigkeiten TGA Planer, Vorlauftemperatur Fußbodenheizung + Abwasserentlüftung


Erstellt am: 15.07.22 10:22

Pacmansh15.07.22 10:22
Moin Moin,
wir sind am Anfang der Bauphase bei unserem Bauträgerprojekt und ich gerate etwas mit dem TGA-Planer aneinander. Um etwas besser vorbereitet in die Diskussion zu gehen, wäre ich über eure Einschätzung sehr dankbar.

Punkt 1) Vorlauftemperatur Fußbodenheizung, Neubau, KfW55, Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung (Reihenendhaus in beiden Stockwerken) wurde mir nach Rückfrage mit 40°C angegeben. Das erscheint mir absurd hoch. Zudem habe ich mir noch bestätigen lassen, dass die Oberflächentemperatur auf maximal 27° (wegen der Bodenbeläge) ausgelegt ist. Das passt für mich irgendwie nicht zusammen. Auf die Rückfrage nach einer Absenkung der Vorlauftemperatur wurde geantwortet "Eine generelle Absenkung ist mit der Fußbodenheizung nicht machbar, ohne den Verlegeabstand der Heizleitungen auf ein unzulässiges Maß zu verringern.".

Habt ihr eine Idee wie ich hierauf einigermaßen fachlich fundiert reagieren kann? Gibt es irgendwelche Dokumente/Quellen, die ich anführen kann, irgendwelche Informationen, die ich Anfordern sollte?

Punkt 2) Schmutzwasserentlüftung
Diese wurde entgegen der vorherigen Absprachen an eine ziemlich ungünstige Stelle geplant. Begründet wird es mit "weil die Schmutzwasser-Belüftung und die Wohnraumlüftung (Abluft) mit Abstand gemäß Flachdachrichtlinie über Dach geführt werden müssen." Wie groß ist so ein Abstand zu wählen? Bei einer kurzen Google Suche habe ich nur den Abstand von 30cm zu anderen Bauteilen gefunden. Im Prinzip geht es doch einfach um die Dachdurchdringungen und deren Abstand zueinander, oder?
Axolotl-neu15.07.22 11:00
Pacmansh schrieb:

Punkt 1) Vorlauftemperatur Fußbodenheizung, Neubau, KfW55, Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung (Reihenendhaus in beiden Stockwerken) wurde mir nach Rückfrage mit 40°C angegeben. Das erscheint mir absurd hoch. Zudem habe ich mir noch bestätigen lassen, dass die Oberflächentemperatur auf maximal 27° (wegen der Bodenbeläge) ausgelegt ist. Das passt für mich irgendwie nicht zusammen. Auf die Rückfrage nach einer Absenkung der Vorlauftemperatur wurde geantwortet "Eine generelle Absenkung ist mit der Fußbodenheizung nicht machbar, ohne den Verlegeabstand der Heizleitungen auf ein unzulässiges Maß zu verringern.".

Habt ihr eine Idee wie ich hierauf einigermaßen fachlich fundiert reagieren kann? Gibt es irgendwelche Dokumente/Quellen, die ich anführen kann, irgendwelche Informationen, die ich Anfordern sollte?
Wie sieht die raumweise Heizlasteberechnung und die jetzige Heizungsauslegung aus? 40 Grad ist nicht zeitgemäß.
Die Verlegeabstände werden eigentlich passend geplant. 5cm ist Minimum. Insofern ist die Aussage des Bauträgers totaler Unsinn.
Richtig argumentieren kannst Du erst, wenn Du die genaue Planung kennst.
Pacmansh15.07.22 11:17
Das schlimme ist, dass es noch nichtmal die Aussage des Bauträgers ist sondern von seinem beauftragten TGA-Planer.

Zur Heizlastberechnung und Heizungsauslegung liegen mir derzeit keine Informationen vor. Das muss ich nochmal anfragen. Ich habe nur die vertraglichen Unterlagen "Die Heizungsanlage wird für den nach Norm kältesten Tag ausgelegt und auf folgende Innentemperaturen der Räume" (Bad 24°, sonstige Räume 20°).

Ich würde dann mal versuchen weitere Informationen einzuholen.
Neubau202215.07.22 11:23
Pacmansh schrieb:

Moin Moin,
wir sind am Anfang der Bauphase bei unserem Bauträgerprojekt und ich gerate etwas mit dem TGA-Planer aneinander. Um etwas besser vorbereitet in die Diskussion zu gehen, wäre ich über eure Einschätzung sehr dankbar.

Punkt 1) Vorlauftemperatur Fußbodenheizung, Neubau, KfW55, Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung (Reihenendhaus in beiden Stockwerken) wurde mir nach Rückfrage mit 40°C angegeben. Das erscheint mir absurd hoch. Zudem habe ich mir noch bestätigen lassen, dass die Oberflächentemperatur auf maximal 27° (wegen der Bodenbeläge) ausgelegt ist. Das passt für mich irgendwie nicht zusammen. Auf die Rückfrage nach einer Absenkung der Vorlauftemperatur wurde geantwortet "Eine generelle Absenkung ist mit der Fußbodenheizung nicht machbar, ohne den Verlegeabstand der Heizleitungen auf ein unzulässiges Maß zu verringern.".

Habt ihr eine Idee wie ich hierauf einigermaßen fachlich fundiert reagieren kann? Gibt es irgendwelche Dokumente/Quellen, die ich anführen kann, irgendwelche Informationen, die ich Anfordern sollte?

Ich kann nur zu Punkt 1 aus eigener Erfahrung berichten. Erstmal solltest Du schauen wie die Planung der Fußbodenheizung ist. Denn es bringt das neueste Gerät nichts, wenn die Verlegung für den A.... ist. Wichtig hierbei zu beachten sind die Abstände max. 10 cm sind und die Länge von max. 80m haben. Auch sollte es genügend Heizkreise geben. Wir haben 27 Heizkreise. Abstände sind bei uns 6,5 cm und 13 cm. Wir werden vermutlich auf eine Vorlauftemperatur (Sole-Wasser-Wärmepumpe) von ca. 28-30 Grad kommen. Hier unser Verlegeplan.


Grundriss Erdgeschoss mit Raumnummern, farbigen Leitungen und Legende.
Tolentino15.07.22 11:32
Nützt nur wahrscheinlich alles nichts, beim Bauträger, wird sein Einfluss auf die Ausführung begrenzt sein.
Er kann höchstens jetzt versuchen seinem Bauträger die Aufmusterungswilligkeit mitzuteilen und darüber dem TGA-Planer Vorgaben machen lassen. Aber diese müssen halt vom Bauträger kommen.
Pacmansh15.07.22 11:42
Danke für den Plan und die zusätzlichen Infos.

Es ist schon richtig, dass ich da selbst keinen großen direkten Einfluss habe. Da aber der Bauträger und der TGA-Planer zwei unabhängige Unternehmen sind, wirkte es bisher nicht so, dass sinnvolle Änderungen abgewiesen wurden.

Und wenn ich dem Bauträger erklären kann, dass der TGA-Planer Schwachsinn macht (oder sagt), dann habe ich da schon gewisse Hoffnungen. Die Aussagen "Wir müssen 40° Vorlauftemperatur fahren weil wir ansonsten den zulässigen Verlegungsabstand unterschreiten" ist ja wohl völliger Humbug, oder?
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