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ᐅ Sanierung Zweifamilienhaus 1936 Erfahrungen?


Erstellt am: 30.08.22 17:38

leschaf31.08.22 09:11
WilderSueden schrieb:

Als ich den zum ersten Mal gesehen habe, stand noch was mit Tagebuch 😉

Mir war auch so, dass ich den Titel entsprechend gewählt hatte 🙂
SaniererNRW123 schrieb:

OK, dann werfe ich die Wohnung meiner Mieterin in den Raum. Dieselben Voraussetzungen, aber (33er) Heizkörper. Etwas höhere Vorlauftemperatur, ansonsten dasselbe Ergebnis.

Der Heizungsbauer meinte auch, dass er schätzen würde, dass das mit etwas vergrößerten Heizkörpern gut klappen kann. Aber dafür brauchen wir erstmal den Wärmeschutznachweis. Ich bin mir nur unsicher, weil z.B. 150kwh/m2 das absolute Maximum ist, was man einstellen kann, wir damit bei Jahresarbeitszahl 2.8 für Luift-Luftwärmepumpe ca 10.000 kwh reinen Heizkosten landen (ohne Photovoltaik), was jetzt nicht wirklich wirtschaftlicher ist als ne Gasheizung... klar, eine 10kWp Photovoltaikanlage würde einiges davon wieder reinholen, aber vermutlich halt eher zur falschen Zeit?

Übrigens, falls jemand Ideen zum geplanten Grundriss hat, gerne her damit. Vor allem alles, was ohne weitere Änderung der Statik passieren kann. Womit ich z.B. nicht ganz zufrieden bin ist, dass es keinen wirklich guten Platz für die Garderobe gibt.
- Direkt hinter der Haustür geht nicht, weil man dann direkt auf der Treppe ins EG (rechts) oder KG (links) steht.
- Oben auf dem Treppensockel wären die Sachen im Weg, wenn man nach oben möchte
- Im Flur EG wäre wohl am meisten Platz, aber auch da sind die Sachen irgendwie immer im Weg.

Am ehesten würde mir noch einfallen, vom Arbeitszimmer 1qm oben rechts wegzunehmen und da eine Garderobe hinzumachen. Dann wäre sie aus dem Weg bei allen Strecken außer direkt aus dem AZ, aber wie man das ohne Statikänderung machen könnte ist mir noch nicht klar.
leschaf14.09.22 14:44
Wie im Ausgangspost versprochen, hier jetzt mal ein paar Vorher-Bilder von innen:

EG:

Wohnzimmer Blickrichtung zukünftiges Esszimmer. Die Schiebetür zwischen beiden Zimmern bleibt erhalten, genau wie die Innentüren.


Helle leere Wohnräume mit Holzboden, offener Türrahmen und Fenster mit Gartenblick.


Aktuelles EG-Bad -> wird als Gäste-WC auf die andere Gebäudeseite verschoben.


Kleines Badezimmer mit Waschbecken, Toilette und Badewanne; braun gemusterte Fliesen.


Küche:


Leerer Raum mit beigem Teppich, weißem Schrank, Fenster und Tür zum Balkon, Axt auf Küchenschrank


OG:

Kinderzimmer mit Holzvertäfelung oben. Man sieht auch schon, dass es mehrere Schichten Boden gibt, allerdings mit ganz wenigen Ausnahmen alles nur übereinander gelegt und nicht geklebt.


Schmaler Dachbodenraum mit Holzdecke, weißen Wänden und braunem Teppich; Fenster mit Heizkörper.


Bad -> wird auf die andere Gebäudeseite verlegt.


Helles, leeres Dachgeschosszimmer mit Fenster, Heizung und braunem Teppich.


Treppenhaus - hier soll der Teppich entfernt, das Holz abgeschliffen und gestrichen werden:


Treppenhaus mit Holztreppe, Holzgeländer und Fenster am Landeplatz.



DG:

Die Zimmer sehen eigentlich alle so aus - sehr hoher Kniestock und auch Deckenhöhe (2,65m) - dadurch quasi vollwertige Wohnfläche. Unter dem "Boden" ist auch hier überall gut erhaltener Dielenboden. Dadurch, dass nichts festgeklebt ist, konnten wir schon unter vieles zusammen mit dem Bodenaufarbeiter drunterschauen - sieht soweit gut aus!


Kleines, leeres Zimmer mit gestreiften Wänden, Fenster über Heizkörper, Korblampe, roter Boden.
leschaf14.09.22 15:22
Ganz langsaaam geht es voran. Erster Schritt: Entkernung. Hier wollen wir noch ein wenig Geld durch Eigenleistung/Eigenentsorgung sparen. Wir konnten schon ca 30 120L Säcke Tapete entfernen. Wie zu erwarten: jede Wand ist anders :o

Hier mal im Flur, wo eine Glasfasertapete drauf war, die sich sehr einfach, aber dafür mit diversen oberflächlichen Schäden am Oberputz ablösen lies:


Treppenhaus mit abblätternder Wand, Treppenstufen und blauem Müllsack.


Im EG versteckte sich der Putz hinter zwei Raufaserschichten und 5mm Styropor Innendämmung, hier musste alles weggespachtelt werden (Beispiel Wohnzimmer). Die Wände sehen übel aus, aber das hier ist auch der mit Abstand schlimmste Raum, was läöcher im Oberputz angeht:


Raum mit abgeblätterter Wandtapete, Boden bedeckt mit Papierresten, Fenster mit Heizkörper darunter


Styropor gibt es auch im DG, aber dafür ist dort der Putz wesentlich besser in Schuss und es gibt quasi gar keine Schäden.

In der Küche im EG gab es diesen netten Vorratsschrank, der gemauert ist:


Weißer Zweitüriger Kleiderschrank steht in einem Zimmer mit beschädigter Wand und Fenster.


Man sieht auf dem Bild ja schon den Vorschlaghammer, damit ging es dann zur Sache:


Innenwand-Abbruch: freigelegte Ziegel, Putzreste und Schutt am Boden, offene Struktur


Problem: Hier wurde wohl damals absichtlich eine Wärmebrücke eingebaut. Während das Haus generell zweischalig gebaut ist, ist der Schrank nur einschalig, d.h. wir haben da jetzt aktuell ein kleines Loch in der Wand und können zwischen die beiden Ziegelreihen schauen. Hier muss also dann nochmal aufgebaut werden...


Vernagter Putz an einer Wand mit freigelegter Backsteinmauer und Staub.


Im OG haben auch die ersten Deckenverkleidungen dran glauben müssen:


Flur in Renovierung, Leiter steht in der Mitte, Wände abblätternd und Geröll auf dem Boden.


An der Handwerkerfront hat sich auch etwas getan: Wir warten auf Angebote vom Maler und vom Parkettleger, der den Boden aufarbeiten soll. Hier geht es aber - wie sollte es auch anders sein - eher langsam voran. Die Architektin hat z.B. niemanden unter den favorisierten Fensterbauern gefunden, der aktuell Angebote machen kann/möchte, weil die Gaspreise so stark fluktuieren. Daher wird sie das Gewerk jetzt ausschreiben. Naja...mal sehen.

Wir haben uns auch schonmal Gedanken zur Küche gemacht. Das mag jetzt noch nicht so sehr akut sein, aber da wir im Dezember ja noch Kind #2 erwarten, wollen wir möglichst viel jetzt schon regeln. Wir können die Geräte schon ordern und dann vom Verkäufer lagern lassen.

Das hier sind zwei Varianten schnell in 30 Minuten mit dem Ikea Planer zusammengeschustert. Die weiße Säule ist der Schornstein, der bestehen bleiben soll, um Heizungsrohre und Elektrik durchs Haus zu schleifen.


Moderne Küche mit dunkelblauen Schränken, Holzboden, Spüle und Kochinsel.



Küche mit L-förmigen Schränken, Spüle, Ofen, Holzboden, zentrale Insel mit Kochfeld, Glastüren.


Symmetrischer von der Optik ist natürlich die obere, aber wahrscheinlich praktischer ist die untere (mehr Licht - über der Tür ist ja auch noch ein Balkon, der Licht wegnimmt, weniger Behinderung durch die Tür nach draußen). Die Insel ist hier 1,2x2,1m (Minus 80cm Kochfeldbreite auf der Seite ohne Schornstein), die Arbeitsfläche auf der Wandseite ist ca 2,1m lang (Minus Spüle). Wir haben allerdings relativ viele Geräte, die irgendwo hin müssen (große Kenwood Küchenmaschine (50x35cm), Sodastream, Kaffeemaschine (klein), Wasserkocher, großer Brotkasten (40x40cm), Brotschneidemaschine). Die Brotschneidemaschine soll in einer Schublade verschwinden, den Wasserkocher könnte man ggf durch Induktion ersetzen? Ansonsten müsste der Platz eigentlich gut reichen, um die Geräte vernünftig platzieren zu können?

Was meint ihr - macht das so Sinn? 🙂

Offene Wandnische mit Bruchziegeln, Schutt am Boden; Heizkörper rechts sichtbar.
11ant14.09.22 17:00
leschaf schrieb:

Problem: Hier wurde wohl damals absichtlich eine Wärmebrücke eingebaut. Während das Haus generell zweischalig gebaut ist, ist der Schrank nur einschalig, d.h. wir haben da jetzt aktuell ein kleines Loch in der Wand und können zwischen die beiden Ziegelreihen schauen. Hier muss also dann nochmal aufgebaut werden...
Ein typischer Fall von ungenauer Aufklärung, würde ich sagen. Die Anlage als "stromloser Halbkühlschrank" ;-) war allerdings grundsätzlich schon so beabsichtigt.
Tolentino14.09.22 17:22
Interessantes Projekt. Mir fällt shconmal auf, dass es für ein so altes Haus relativ hell dort ist. Finde ich gut.
leschaf20.10.22 10:37
Tolentino schrieb:

Interessantes Projekt. Mir fällt shconmal auf, dass es für ein so altes Haus relativ hell dort ist. Finde ich gut.

Ja - und es wird auch noch etwas heller werden. Die neuen Fenster werden (wenn das vom Preis her einigermaßen geht) etwas größer (nach Unten, also mit niedrigerer aber noch gesetzeskonformer Brüstung).

Aktuell passiert nicht so wirklich viel. Der Statiker war vor 2 Wochen da und hat prinzipiell grünes Licht gegeben, hat aber erst im November Zeit, die Statik zu rechnen (Preis passt in die Kalkulation). Unsere Architektin muss dafür auch nochmal ins Archiv der Stadt (Termin nächste Woche), um die fehlenden Unterlagen zu besorgen. Die alte Statik haben wir schonmal (Zitat: Das ist die kürzeste Statik, die ich je gesehen habe), aber es gibt wohl noch mehr. Von den Vor-Eigentümern haben wir nicht viel bekommen. Erst wenn wir die Statikanforderungen kennen können wir mit dem Rohbauer sprechen (welche Stahlträger wo etc.)

Dann waren wir nochmal mit einem zweiten Heizungsbauer da, der das wohl auch machen würde. Für ein Angebot brauchen wir aber erstmal noch den Wärmeschutznachweis, der soll die nächste Woche erstellt werden.

Das erste Malerangebot hat uns ziemlich umgehauen: für alle Stockwerke (inkl Keller und Türenaufarbeitung) will er Brutto 36.000€ haben, das ist fast doppelt so viel wie veranschlagt. Architektin meint es sei eher ein Abwehrangebot, bei einem vorigen Bauherren hätte das Spachteln z.B. noch die Hälfte kosten sollen. Naja, beim Maler bin ich recht entspannt, da haben wir gute Kontakte. Hoffentlich wird das Angebot für Heizung und Co nicht genauso von der Kostenschätzung abweichen.

Habt ihr zu den folgenden Preisen (pro QM) Einschätzungen?

Spachtelarbeiten: glatt spachteln, schleifen und grundieren -> 15€
Spachtelarbeiten: grob nachspachteln, schleifen und grundieren -> 11€
Tapezieren mit Glattvlies: 9€
Streichen: 7€
Türen anschleifen, grundieren und weiß lackieren: 36€

Angebot für die Bodenaufbereitung ist auch noch nicht da...hat aber natürlich auch noch Zeit.
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