ᐅ Photovoltaikanlage Vor- und Nachteile, Erfahrungen, Lohnenswert?
Erstellt am: 09.07.14 11:42
Bau_Bambi21.02.19 16:05
Bin ein Neuling in dem Bereich und die Fachbegriffe schmeiße ich noch durcheinander .
Was ich mit wirtschaftliche meinte ist eher, wie viel man durch eine Photovoltaikanlage an Strom sparen kann, da man weniger vom Versorger beziehen muss. Und nach wie vielen Jahren sich das gegenrechnet zum Anschaffungspreis.
Zum Thema Akku: Dieser würde ja als Puffer dienen, wenn zb tagsüber keiner im Haus ist und nur die Grundverbraucher (Wärmepumpe, Lüftungsanlage, Geräte im Standby) laufen, aber die Photovoltaik mehr Strom erzeugt als benötigt wird. Dadurch kann Strom für die Abendstunden bereitgestellt werden, wenn der Bedarf wieder ansteigt und somit wieder die Menge an zugekauftem Strom reduziert werden? Tut mir Leid, wenn das sehr Laienhaft klingt, mir fehlt da die Erfahrung - aber vielleicht kann man meiner Idee folgen.
Primär sollen Photovoltaik und Akku dazu dienen den Eigenverbrauch besser abzufangen und sich unabhängiger von Stoßzeiten (Sonnenzeiten) machen.
Was ich mit wirtschaftliche meinte ist eher, wie viel man durch eine Photovoltaikanlage an Strom sparen kann, da man weniger vom Versorger beziehen muss. Und nach wie vielen Jahren sich das gegenrechnet zum Anschaffungspreis.
Zum Thema Akku: Dieser würde ja als Puffer dienen, wenn zb tagsüber keiner im Haus ist und nur die Grundverbraucher (Wärmepumpe, Lüftungsanlage, Geräte im Standby) laufen, aber die Photovoltaik mehr Strom erzeugt als benötigt wird. Dadurch kann Strom für die Abendstunden bereitgestellt werden, wenn der Bedarf wieder ansteigt und somit wieder die Menge an zugekauftem Strom reduziert werden? Tut mir Leid, wenn das sehr Laienhaft klingt, mir fehlt da die Erfahrung - aber vielleicht kann man meiner Idee folgen.
Primär sollen Photovoltaik und Akku dazu dienen den Eigenverbrauch besser abzufangen und sich unabhängiger von Stoßzeiten (Sonnenzeiten) machen.
nordanney21.02.19 16:23
Bau_Bambi schrieb:
Primär sollen Photovoltaik und Akku dazu dienen den Eigenverbrauch besser abzufangen und sich unabhängiger von Stoßzeiten (Sonnenzeiten) machen.Nun ja, der Akku muss auch gut bezahlt werden. Dazu kommt, dass der Eigenverbrauch auch nicht kostenlos ist und versteuert werden muss. Überlege Dir gut, wie viel Strom Du in den sonnenreichen Zeiten (da ist es abends lange hell) wirklich in der Nacht benötigst. Welche Geräte sollen versorgt werden?Ich finde Akkus momentan noch zu teuer, um sie wirklich wirtschaftlich zu nutzen.
Lumpi_LE21.02.19 16:25
Ich versuche es noch mal einfach zu erklären.
Du baust dir eine Photovoltaikanlage aufs Dach, diese erzeugt im Jahr eine kalkulierbare Menge Strom.
In einem normalen Haushalt kannst du davon ca. 30% selbst direkt verbrauchen und 70% einspeisen.
Diese 30% können besser oder schlechter ausfallen, optimal wäre also z.B. tagsüber mit einer Wärmepumpe Warmwasser bereiten, Waschmaschine und Trockner laufen lassen oder iwe du schreibst mit der Wärmepumpe kühlen.
Die 70% bekommst du vergütet.
Je nach Anlagengröße bekommst du dann mehr oder weniger vergütet als du für den restlichen Strom den du zukaufst bezahlen musst.
Rum wie num hast du nach ca. 10-12 Jahren durch dieses Prinzip die Kosten für die Anlage wieder drin. Emotionslos betrachtet einfach eine Wertanlage mit ca. 3-4% Rendite p.a., was bei der aktuellen 0-Zinspolitik schon ganz gut ist.
Willst du möglichst viel Strom selber verbrauchen, also mehr als 30% ginge das mit einem Akku. Den kann man so auslegen, dass man April bis Oktober kaum Strom einkaufen muss. Das klingt erst mal toll, das Problem ist aber, dass ein Akku soviel kostet, wie du in 20-30 Jahren für diesen Strom bezahlen würdest, bei der Tatsache, dass der Akku mit Glück 15 Jahre hält - es ist also ein Minusgeschäft.
Wenn dir Geld nicht so wichtig ist und es dir nur darum geht einfach viel selbstproduzierten Strom zu nutzen ist es eine schöne Sache.
Du baust dir eine Photovoltaikanlage aufs Dach, diese erzeugt im Jahr eine kalkulierbare Menge Strom.
In einem normalen Haushalt kannst du davon ca. 30% selbst direkt verbrauchen und 70% einspeisen.
Diese 30% können besser oder schlechter ausfallen, optimal wäre also z.B. tagsüber mit einer Wärmepumpe Warmwasser bereiten, Waschmaschine und Trockner laufen lassen oder iwe du schreibst mit der Wärmepumpe kühlen.
Die 70% bekommst du vergütet.
Je nach Anlagengröße bekommst du dann mehr oder weniger vergütet als du für den restlichen Strom den du zukaufst bezahlen musst.
Rum wie num hast du nach ca. 10-12 Jahren durch dieses Prinzip die Kosten für die Anlage wieder drin. Emotionslos betrachtet einfach eine Wertanlage mit ca. 3-4% Rendite p.a., was bei der aktuellen 0-Zinspolitik schon ganz gut ist.
Willst du möglichst viel Strom selber verbrauchen, also mehr als 30% ginge das mit einem Akku. Den kann man so auslegen, dass man April bis Oktober kaum Strom einkaufen muss. Das klingt erst mal toll, das Problem ist aber, dass ein Akku soviel kostet, wie du in 20-30 Jahren für diesen Strom bezahlen würdest, bei der Tatsache, dass der Akku mit Glück 15 Jahre hält - es ist also ein Minusgeschäft.
Wenn dir Geld nicht so wichtig ist und es dir nur darum geht einfach viel selbstproduzierten Strom zu nutzen ist es eine schöne Sache.
Obstlerbaum21.02.19 16:30
nordanney schrieb:
Ich finde Akkus momentan noch zu teuer, um sie wirklich wirtschaftlich zu nutzen.Zum anderen holt man sich ein Brandrisiko ins Haus. Bewegt sich zwar im PPM-Bereich, aber wenn das Ding sich entzündet, kannst Du Dich von Deiner Hütte verabschieden. Mit Löschen ist da nichts...bortel22.02.19 06:01
ich würde meine Anlage immer wieder kaufen. 50% der benötigten Gesamtstrommenge erzeuge ich selbst, Rest geht weg...die Anlage hat sich bereits nach 7 Jahren amortisiert. ich bin sehr zufrieden.
Bookstar22.02.19 06:42
Echt 7 Jahre? Meine hatte sich schon nach 1 Jahr amortisiert. Ganz schön lange gedauert bei dir..
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