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ᐅ Ölheizung tauschen in 60er Jahre Haus?


Erstellt am: 21.07.22 12:58

Tobibi21.07.22 12:58
Hallo,

Es geht um mein Elternhaus. Es ist aus den 60ern, sehr gepflegt. Meine Eltern haben vor paar Jahren zusätzliche Dichtugnen an den doppeltverglasten Fenstern anbringen lassen und die Rollladenkasten gedämmt. Am Dach hat mein Vater eine Schicht Steinwolle angebracht, ich denke noch ne Folie und dann Rigips, bin da über die Details nicht sicher. Es gibt im ganzen Haus Heizkörper, keine Fußbodenheizung. Das Haus ist in 2 Wohnungen aufgeteilt, das EG ist vermietet, im 1. OG wohnen meine Eltern.

Meine Vater liegt mir schon seit Jahren wegen der Heizung in den Ohren. Momentan heizen sie mit Öl. Ich schätze die Heizung ist ca 15 Jahre alt, vielleicht auch ein bisschen mehr. Funktioniert tadellos. Mein Vater redet immer davon, irgendwann würde die ja eh kommen und er weiß nicht, ob er das jetzt schon in Angriff nehmen soll, weil er jetzt ne gute Förderung bekommen würde. Wenn er wartet bis sie kaputt ist, weiß er nicht ob es dann auch ne Förderung gibt. Würdet ihr ein Heizung, die eigtl in Ordnung ist, jetzt schon tauschen? Ich bin da skeptisch. Jetzt mit der Energiekrise juckt es ihn noch mehr in den Fingern.
Die zweite Frage ist, was für eine Heizung jetzt oder später. Wärmepumpe funktioniert ja nicht so super mit Heizkörpern, oder? Ich habe gelesen, man kann auch eine Deckenheizung nachrüsten und die Decke dann mit Trockenbau abhängen. Kennt das jemand? Gas leigt nicht an, würde ich momentan aber auch zurückschrecken. Pellets, naja die werden auch teurer. Man muss noch dazu sagen, dass die Ausrichtung für Solarthermie oder Photovoltaik nicht ideal ist und zudem noch große Bäume Schatten auf das Dach werfen. Wäre bei einer neuen Heizung Solarthermie oder Photovoltaik Pflicht?

Viele Fragen, vielleicht kann jemand eine Einschätzung abgeben.

Gruß,
Tobi
alterego13421.07.22 15:47
Tobibi schrieb:

...
Wärmepumpe funktioniert ja nicht so super mit Heizkörpern, oder?
...

Kann man so pauschal nicht sagen. Da gibt es einen super Video-Beitrag vom Fraunhofer Institut dazu, findet man recht schnell.
guckuck221.07.22 21:34
Habe einen ähnlichen Fall in der Verwandtschaft. Gas würde gehen wär aber aktuell 40% teurer im Verbrauch. Pellets nur 10% günstiger.
Ergebnis: Gar nix machen, ggf Anlage optimieren. Bevor nicht ordentlich gedämmt wird, macht der Tausch der Heizung null Sinn. Ölbrenner von 2005, hat Bestandsschutz bis 2035.
Grundaus22.07.22 09:40
auch ich bin der Meinung nichts zu machen. Wenn der Brenner kaputt geht, ist der innerhalb von ein paar Tagen kostengünstig gewechselt. Die Zuschüsse decken eigentlich nur die Mehrkosten wegen Handwerker und Materialmangel und den oft sinnlosen Energieberater
Wärmepumpe funktioniert umso besser umso tiefer die Vorlauftemperaturen sind. d.h gut isoliertes Haus und große Heizflächen.
mayglow22.07.22 18:27
Meine Eltern sind aktuell auch am schauen (ihre Ölheizung hatte schon öfter mal kleinere Problemchen und sie rechnen, dass das nur ne Frage der Zeit ist, bis sie was neues brauchen). Manchmal gibt es so Empfehlungen wie, mit der aktuellen Heizung mal die Vorlauftemperatur runtersetzen nen Winter (und dafür die Heizkörper aufgedreht lassen) um zu schauen, ob Wärmepumpe nicht doch einigermaßen effizient ginge. (Haben wir noch nicht ausprobiert) Es gibt alternativ auch Hochtemperaturwärmepumpen, aber dazu findet man quasi null Erfahrungsberichte. Der Energieberater hatte meinen Eltern auch Pelletheizung empfohlen, aber sie sind da bisher nicht überzeugt.

Aktuell ist ihr Favorit Luftwasserwärmepumpe und ggf schauen, ob man 1-2 weitere Maßnahmen, die der Energiemensch vorgeschlagen hat, noch umsetzen kann. (Einiges wurde schon über die Jahrzehnte gemacht, e.g. Fassade gedämmt und verklinkert, 2-fach verglaste Fenster (von mehr wurde ihnen abgeraten), Keller wurde irwann noch trockengelegt und isoliert, usw) vorgeschlagene Maßnahmen betrafen wohl weiterhin vorwiegend Keller und Dach, aber mal gucken.

Bin en bisschen skeptisch gegenüber ihrem aktuellen Berater, aber mal schauen. Bisher gab's soweit ich das sehe (aus zweiter Hand auf Entfernung) sehr wenig Aussagen zur Heizung selbst und ggf Herausforderung damit sondern erstmal nur allgemeiner Energieeffizienzkram und Maßnahmen. Was für Förderung nötig ist und allgemein auch sinnvoll sein kann aber bezüglich Heizung und Umsetzbarkeit dieser fehlt mir da doch irgendwie noch einiges. Ist aber allgemein noch Work in Progress
guckuck222.07.22 18:39
55 Grad Vorlauf können die eigentlichalle, ist halt nur weniger effizient.

Pellets ist so ne Sache. Wie gesagt, im Verbrauch aktuell nur 10% günstiger als Öl. Ökologisch natürlich besser als Öl, aber nicht so gut wie Wärmepumpe. Dazu sehr hoher Investment und ein Heizungssystem mit viel Mechanik, somit störungsanfällig.

Dämmen was geht und dann Wärmepumpe.
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