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ᐅ Neubau Einfamilienhaus KfW55 Standard - Wie heizen?


Erstellt am: 19.07.2020 12:19

Pinkiponk 23.07.2020 08:19
DaSch17 schrieb:

Bin ich total bei Dir. Gas wäre mir persönlich auch am liebsten. In den meisten Neubaugebieten - so wie bei uns - werden jedoch leider keine Leitungen mehr gelegt.

Bleibt also nur noch die Luftwärmepumpe, Luft-Wasser-Wärmepumpe oder die Sole-Wasser-Wärmepumpe...
Evtl. wäre es interessant, sich mit dem Thema Flüssiggas zu beschäftigen. Bei uns (Lücke in älterem Baugebiet) wird Erdgas angeboten, aber wenn genug Platz ist, würde ich auch bei einem Neubau Flüssiggas in Erwägung ziehen.

Joedreck 23.07.2020 08:56
hat (leider) in der Praxis recht. Vor allem, wenn man sich nicht rechtzeitig kümmert..

Für eine gut und effizient laufende Wärmepumpe braucht es, aufgrund mangelnder Lust und Kenntnis der meisten Heizungsbauer, Eigeninitiative.

Dh:
Vernünftige Heizlastberechnung durchführen lassen.
Die Fußbodenheizung nach der Heizlastberechnung auslegen lassen mit einer maximalen Vorlauftemperatur von 32 Grad Celsius.
Wahrscheinlich Wandheizung in den Bädern.
Gleichklang Heizkreise mit ca 80 Meter/Heizkreis.
Weglassen von Pufferspeicher und Überströmventil.
Einstellung und Abgleich der Anlage im ersten Winter.

Oft scheitert es schon an der Heizlastberechnung, da der versierte Heizungsbauer immer noch schätzt. So kommen massiv zu leistungsstarke Geräte ins Haus.
Berechnung der Fußbodenheizung ebenso. Keiner will da Zeit investieren.
Zudem schlagen die Heizungsbauer beim Verkauf der Wärmepumpe oft viel Geld auf den Preis rauf. Was die Wärmepumpe dann eben besonders unattraktiv macht.

Beachtet man die obigen Punkte, kommt ein Heizsystem raus, bei dem man nach dem ersten Winter nie wieder etwas einstellen muss und welches extrem Wartungsarm ist. Das macht die Folgekosten sehr überschaubar. Sofern man keinen Kamin hat, sieht man nie wieder den Schornsteinfeger, kann die Grundgebühr für Gas sparen und den Anschluss ebenso.
Ein Wechsel der Wärmepumpe in vielen Jahren ist auch sehr einfach zu bewerkstelligen. Ein paar Kabel und zwei Rohre.

Die Anlage von schrint aber trotz aller Optimierung nicht wirklich gut zu laufen. Abgesehen davon ist die Bereitstellung von Warmwasser über solar eben Nicht umsonst, weil die Solarthermie-Anlage gekauft und installiert werden musste.

Fazit: Ich bin interessierter Laie und würde auf die o.g. Voraussetzungen sowieso achten um flexibel zu bleiben in Zukunft. Es käme für mich ausschließlich eine Wärmepumpe im Neubau in Betracht.
Gas ist aber einfacher. Da macht die Fehlplanung vom Heizungsbauer auf der Betriebskostenseite nicht so viel aus.

Bookstar 23.07.2020 09:01
Flüssiggas bin ich kein Freund von. Du hast die Tank Thematik, den höheren Brennstoffpreis ggü Erdgas und dann muss es noch mit Schiff und LKW zu dir gefahren werden. Alles in Summe nicht schön, dann lieber regional und Pelletheizung.

Ich finde meine Heizung läuft mittlerweile nicht so schlecht. 60 Euro im Schnitt ist wohl Durchschnitt, es geht natürlich noch besser. Bin aber zufrieden, kommt ja auch viel auf Nutzungsverhalten an. Wir haben es schon gerne warm und der Neubau braucht ein paar Jahre bis er trocken ist. Geht also sicherlich noch etwas runter.

tomtom79 23.07.2020 09:23
bringt es voll auf den Punkt, was ich ergänzend dazu sagen will. Wenn der Heizbedarf ermittelt wird, dann bitte nicht selbst belügen. Schwörerhaus hat Normwerte genommen das heißt Wohnzimmer 21grad Schlafzimmer glaube 19usw. Das aber ist mir ehrlich gesagt auch zu kalt. Ich sitze Zuhause im Winter immer in Shorts und T-Shirt ich habe keine Lust auf Decken. So ist unserer Verbrauch vermutlich 20-30% höher als vergleichbare Häuser "Raumtemperatur 23grad" Mir war die Auswirkungen nicht bewusst, ich kannte zu dem Zeitpunkt Niemand der eine Luft-Wasser-Wärmepumpe verbaut hat. Nur vom hören sagen und den Verkäufer. Hätte ich damals das Forum gekannt, würde es Gas werden obwohl ich da persönlich bisschen abgeneigt bin. Mich ärgert es auch ein bisschen da ich eigentlich seit 1996 im Internet unterwegs bin und auch vorher in diversen Foren angemeldet war und man wirklich sehr informative Beiträge direkt von den User bekommt und nicht von Verkäufer.

DaSch17 23.07.2020 09:31
Was verbraucht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eigentlich so im Jahr im Durchschnitt?

Würden wir' mit 3.000 kWh p. a. hinkommen? Wie kann man sowas ausrechnen?

*Kfw 40-Plus, 180 m² Wohnfläche., Kamin, Fußbodenheizung, Kontrollierte-Wohnraumlüftung, 21-22 Grad durchgängig in allen Räumen bzw. Badezimmer (insgesamt 21 m²) 23-24 Grad

Schon klar, dass das u.a. abhängig von Hersteller/Modell ist. Aber es müsste doch irgendwie eine "Faustformel" dafür geben, oder?

Scout 23.07.2020 09:36
Pi mal Daumen: im Energieausweis nachschlagen, unter "Endenergiebedarf". Grob 20 bis 30 % drauf rechnen (nutzerabhängig) und durch die Jahresarbeitszahl der Luft-Wasser-Wärmepumpe teilen und mit der beheizten Fläche multiplizieren.
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