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ᐅ Neuanbau durch Nachbarn an Grundstücksgrenze


Erstellt am: 30.03.25 20:51

MachsSelbst25.04.25 18:13
Wir fassen das mal zusammen.
Die Nachbarin plant einen Anbau und fragt euch, ob das ok ist. Ihr sagt ja. Dann wird gebaut und ihr denkt euch "Ui ui ui, das wird aber groß, will ich doch nicht mehr!" So läufts schonmal nicht, eine Zustimmung kann man einer gewissen Widerrufsfrist nicht mehr einfach so entziehen.

Nebenbei wird aber auch gleich gesagt, dass die neue Lösung besser ist als die Alte, weil der alte Schuppen gar keine Dachrinne hatte. Das ist ne ziemlich gefährliche Aussage, wenn das vor Gericht gehen sollte. Denn beim alten Schuppen hat das mit dem Regenwasser offenbar über Jahrzehnte niemanden gestört und für vermehrten Starkregen kann die Nachbarin nix.

Jetzt wart ihr beim Anwalt, der sagt "Ja gut, passt alles so, ich sehe keine Handhabe, bis auf einen Trick."

Und den Trick wollt ihr jetzt anwenden, in der Hoffnung dass die Nachbarin ihren teuren erbauten Anbau wieder abreißt und den alten Holzschuppen ohne Rinne wieder hinbaut? Denn der war ja offenbar all die Jahre in Ordnung.

Ich vermute auch ein Gericht wird in so einem Fall erstmal mit der breiteren Dachrinne kommen, ob das nix hilft.
Und letztlich ist ja auch die Frage, kam das Wasser nur vom Dach der Nachbarin? Warum läuft das bei euch nicht ab?
Usw.
Du stellst dir sowas, gerade vor Gericht, viel zu einfach vor... sowas kann sich Jahre ziehen und am Ende endet es fast immer mit einem Kompromiss. Verhindern kann man solche Anbauten nur, wenn man klagt, solange sie nicht erbaut sind.

PS:
Und weil es ein wenig verächtlich dargestellt wurde, dass er offenbar endlich seine Ruhe haben möchte. Ich denke er Besseres zu tun, als sich mit den Streitigkeiten alter Sturköpfe herumzuärgern.
ypg25.04.25 20:08
Ihr wollt jetzt nicht wirklich eine Erbsache daraus machen, nur damit Deine Mutter nicht so geknickt ist?
Das ist Kinderkram. Deine Mutter soll ihren Rücken gerade halten, die Krone zurechtrücken, ihr Gesicht wahren und mal die Befindlichkeiten sein lassen.
Ich habe ja für alles Verständnis, aber irgendwann muss man auch mal Haltung zeigen - schließlich will sie dort in ihrem Eigentum wohnen und nicht vererben. Das hat doch mit der ganzen Sache gar nichts mehr zu tun. Für mich wäre das auch ein völliger Rückschritt im Sinne des Nachbarschaftsstreits, das Eigentum herzugeben.
MachsSelbst25.04.25 20:45
Naja, der Fehler war tatsächlich dieser Regenrinne bzw. dem Überhang auf dem eigenen Grundstück zuzustimmen. Das kann im Starkregenfall, wenn die Kanalisation bzw. die Zisterne, Sickergrube, o.ä. überlastet werden, nur zu Problemen führen.
Da wird bei Extremwetter auch die größere Dachrinne nicht helfen, denn die "Verstopfung" bzw. Übersättigung liegt eben woanders.

Aber das hilft nun alles nix mehr, weil man den Fehler gemacht und mit dem Widerruf zu lange gewartet hat. Jetzt kann man nur noch vernünftig mit dem Nachbar reden, auf den Schaden hinweisen, der einem entstanden ist und versuchen eine Lösung zu finden, wenn mal wieder 50-100l/m² in wenigen Stunden runterkommen.

Und da könnte ein Teil der Lösung, neben der größeren Dachrinne, auch erstmal sein, das Brennholz erhöht zu lagern und nicht auf dem Boden, wo das Wasser im Zweifel einige Stunden steht, bevor es abgelaufen ist.

Ich hab hier auch nen Nachbar, der seine Einfahrt lange vor mir fertig haben wollte und daher den Betonkeil auf mein Grundstück gesetzt hat. Nun verstehen wir uns noch gut, aber damit muss ich jetzt auch irgendwie umgehen. Denn wegmachen kann er den nicht mehr so einfach, dann kippen seine Randsteine um und das Pflaster "fließt" davon.
Ich könnte ihn nun täglich einen Idioten schimpfen, aber das hilft ja nix.
Und auch ein Gericht wird in dem Fall wiederum einen Kompromiss anstreben und nicht den Rückbau der kompletten Einfahrt verlangen. So ist es halt. Stumpf ist (oft) Trumpf.
Pumbaa25.04.25 21:09
Viel interessanter finde ich ja die Tatsache, dass es die gleiche Geschichte mit vertauschten Rollen im Blauen gibt. Da hat der TE an der Grenze gebaut und die Nachbarin beschwert sich und will das Haus an die Tochter abgeben. Sehr dubios!
just425.04.25 21:48
Das leugne ich gar nicht und habe dadurch auch verstanden, wie sich beide Seiten aktuell fühlen müssen. Beim doubleposten hatte ich auch wirklich keine bösen Absichten und wollte nur schneller Informationen sammeln, um die grobe Faktenlage besser zu verstehen, für beide Parteien, ohne dass man dafür zum Anwalt latschen musste oder gar ein Gericht riskiert. Aber sie ist so derart stur, weil Stier vermutlich, und lässt sich einfach nicht beschwichtigen. Ich muss den Anwalt einfach nochmal anrufen, hoffe, dass er auch in Bezug auf das Erbe und den von ihr durch mich anschließend geforderten und scheinbar auch mit dem neu einhergehenden Eigentumsrecht, wegen dem dann wohl auch fertig gestellten Dachrinnenüberhang mitsamt gefundenen und mündlich geschlossenen Kompromiss, leider zum unserem Nachteil irgendwie ausreden kann, weil es wohl in der Sache keine zwei Gewinner gibt, wie von mir mal ursprünglich angestrebt, weil ich ja einerseits voll zur Mutter stehe, aber andererseits auch die jetzt wohl vergeigte Freundschaft mit denen nicht riskieren wollte. Man sehen wie es ausgeht, wer verliert und wer auf ewig sauer auf mich sein wird. Danke für alles und schönes Wochenende.
Arauki1125.04.25 22:11
just4 schrieb:

Ich muss den Anwalt einfach nochmal anrufen,
Das verstehe ich von Anfang an nicht, dass Du da so drin rumwühlst.
Deine Mutter ist doch offenbar fit genug im Kopf und will nun irgendetwas ändern, was sie sich zuvor selbst so hingestellt hat. Wenn sie einen solchen Streit möchte, dann kann sie das doch auch alleine umsetzen und Du sie höchstens zum Anwalt hinfahren.
Man kann loyal sein zu seiner Mutter ohne gleichzeitig jeglichen Quatsch mitzutragen. Hier kann auch einmal ein Nein des erwachsenen Sohnes gegenüber der ebenso erwachsenen Mutter hilfreich sein. Du bist doch kein beliebiger Verrichtungsgehilfe der Wünsche Deiner Mutter es sei denn, Du möchtest es sein.
Jetzt warst Du dabei beim Anwalt und am Ende wisst ihr beide nicht Bescheid, offenbar bist Du da nicht der geeignete Mensch an ihrer Seite und das meine ich keinesfalls böse, denn solche Konflikte sind eben nicht Jedermanns Sache.
Warum kann ein Sohn nicht einfach Nein sagen?
just4 schrieb:

weil ich ja einerseits voll zur Mutter stehe, aber andererseits auch die jetzt wohl vergeigte Freundschaft mit denen nicht riskieren wollte
Dann bleib doch außen vor.
just4 schrieb:

Man sehen wie es ausgeht, wer verliert und wer auf ewig sauer auf mich sein wird.
Lehn Dich zurück und das Problem löst sich von ganz alleine für Dich, es ist nämlich nicht Deines.
Hältst Du Dich raus gibt es keinen Grund, auf Dich sauer zu sein, von keiner der älteren Damen. Es sei denn, Du musst Deiner Mutter endlich mal verdeutlichen, dass Du das so nicht haben möchtest bzw. kein Teil sein willst eines solchen Streites.
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