Hallo zusammen,
ich möchte in unserer Doppelhaushälfte eine dezentrale Lüftung im Schlafzimmer nachrüsten und hoffe auf eure Einschätzung.
Das Haus ist Baujahr 2004 und verfügt über ein WDVS (falls relevant).
Hintergrund ist, dass ich insbesondere im Sommer gerne die Möglichkeit hätte, das Schlafzimmerfenster geschlossen zu halten, um unerwünschte Außengeräusche zu reduzieren und dennoch ausreichend zu lüften.
Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass ein bidirektionales Gerät mit nur einem Kanal, also einer einzelnen Kernbohrung, ausreichend sein könnte. Ich hatte dazu bereits zwei Handwerker vor Ort.
Der eine verbaut ausschließlich Lunos und hat mir den Lunos ego vorgeschlagen.
Der andere hat mir den Blauberg Vento Expert Duo angeboten, würde aber grundsätzlich auch andere Fabrikate verbauen.
Meine größte Sorge bei dieser Lösung – unabhängig vom Hersteller – ist die mögliche Lautstärke im Schlafzimmer.
Für die Geräte ist jeweils eine Normschallpegeldifferenz von etwa 45 dB angegeben. Ich kann allerdings nur schwer einschätzen, ob dieser Wert in der Praxis ausreichend ist. Entsprechend habe ich die Sorge, dass es im Schlafzimmer am Ende trotz geschlossener Fenster lauter sein könnte als ohne Lüftungsgerät.
Der Schallleistungspegel hängt stark vom Volumenstrom ab. Das Schlafzimmer hat ein Volumen von ca. 40 m³ und wird von zwei Personen genutzt. Der Lunos ego verfügt offenbar über einen Flüstermodus, allerdings stellt sich mir die Frage, ob ein Volumenstrom von etwa 5 m³/h überhaupt ansatzweise ausreichend ist. Falls relevant: Das Bett steht ca. 2 m von der geplanten Position der Lüftung entfernt.
Mir ist bewusst, dass Geräusche und Lautstärke sehr subjektiv wahrgenommen werden. Dennoch würde ich mich über eine Einschätzung von Personen mit mehr Erfahrung und Fachwissen freuen.
Falls sich herausstellt, dass die oben genannten Lösungen aus akustischen Gründen nicht sinnvoll sind, habe ich alternativ auch über eine Lösung mit getrennten Zu- und Abluftgeräten in unterschiedlichen Räumen nachgedacht. Soweit ich das beurteilen kann, sind diese unidirektionalen Geräte häufig leiser und weisen zudem eine höhere Normschallpegeldifferenz auf.

(Möbelplatzierung im Grundriss entspricht nicht der Realität :-) )
Wäre ein solches Setup in einem typischen Doppelhaus-Grundriss überhaupt praktikabel? Und könnte in diesem Fall die Schlafzimmertür dauerhaft geschlossen bleiben?
Vielen Dank im Voraus für eure Meinungen und Erfahrungen.
ich möchte in unserer Doppelhaushälfte eine dezentrale Lüftung im Schlafzimmer nachrüsten und hoffe auf eure Einschätzung.
Das Haus ist Baujahr 2004 und verfügt über ein WDVS (falls relevant).
Hintergrund ist, dass ich insbesondere im Sommer gerne die Möglichkeit hätte, das Schlafzimmerfenster geschlossen zu halten, um unerwünschte Außengeräusche zu reduzieren und dennoch ausreichend zu lüften.
Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass ein bidirektionales Gerät mit nur einem Kanal, also einer einzelnen Kernbohrung, ausreichend sein könnte. Ich hatte dazu bereits zwei Handwerker vor Ort.
Der eine verbaut ausschließlich Lunos und hat mir den Lunos ego vorgeschlagen.
Der andere hat mir den Blauberg Vento Expert Duo angeboten, würde aber grundsätzlich auch andere Fabrikate verbauen.
Meine größte Sorge bei dieser Lösung – unabhängig vom Hersteller – ist die mögliche Lautstärke im Schlafzimmer.
Für die Geräte ist jeweils eine Normschallpegeldifferenz von etwa 45 dB angegeben. Ich kann allerdings nur schwer einschätzen, ob dieser Wert in der Praxis ausreichend ist. Entsprechend habe ich die Sorge, dass es im Schlafzimmer am Ende trotz geschlossener Fenster lauter sein könnte als ohne Lüftungsgerät.
Der Schallleistungspegel hängt stark vom Volumenstrom ab. Das Schlafzimmer hat ein Volumen von ca. 40 m³ und wird von zwei Personen genutzt. Der Lunos ego verfügt offenbar über einen Flüstermodus, allerdings stellt sich mir die Frage, ob ein Volumenstrom von etwa 5 m³/h überhaupt ansatzweise ausreichend ist. Falls relevant: Das Bett steht ca. 2 m von der geplanten Position der Lüftung entfernt.
Mir ist bewusst, dass Geräusche und Lautstärke sehr subjektiv wahrgenommen werden. Dennoch würde ich mich über eine Einschätzung von Personen mit mehr Erfahrung und Fachwissen freuen.
Falls sich herausstellt, dass die oben genannten Lösungen aus akustischen Gründen nicht sinnvoll sind, habe ich alternativ auch über eine Lösung mit getrennten Zu- und Abluftgeräten in unterschiedlichen Räumen nachgedacht. Soweit ich das beurteilen kann, sind diese unidirektionalen Geräte häufig leiser und weisen zudem eine höhere Normschallpegeldifferenz auf.
(Möbelplatzierung im Grundriss entspricht nicht der Realität :-) )
Wäre ein solches Setup in einem typischen Doppelhaus-Grundriss überhaupt praktikabel? Und könnte in diesem Fall die Schlafzimmertür dauerhaft geschlossen bleiben?
Vielen Dank im Voraus für eure Meinungen und Erfahrungen.
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Hallo Flipp147,
schau mal hier: Nachrüstung dezentrale Lüftung im Schlafzimmer. Da wird jeder fündig!
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