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ᐅ Material Außenwände und Innenwände (KfW 55 Standard)


Erstellt am: 13.08.21 14:16

Nida35a13.08.21 21:07
Baumeister86 schrieb:

Dort steht als Baumaterial Liaplan (also Blähton
Oh, du hast Recht 🙄,
es lebt sich seit 2 Jahren gut drinnen
erazorlll13.08.21 21:33
Baumeister86 schrieb:

Ab 36,5er Wandstärke dürfte Porenbeton die Anforderungen an den KfW-Standard erfüllen (U-Wert <0,2), während Poroton zusätzliche Füllung mit Perlit benötigt.
Dafür ist die Schallisolierung von Poroton besser als von Porenbeton, wenn ich richtig recherchiert habe (zumindest auf dem Papier). Wie verhält sich das in der Praxis?


Ich habe mir die gleiche Frage bei unserer Anbieterauswahl auch lange gestellt, Materialien und Steine verglichen, hier im Forum gefragt, etc., weil uns Schallschutz wichtig war.

Schau dir mal die Schallwerte von Porenbeton (irgendwo im oberen 40er db Bereich) und von Fenstern (meist irgendwo im mittleren/oberen 30er db Bereich) an, dann weißt du wo das Problem liegt. Und wenn dann noch mit viel Fensterfläche geplant wird, dann würde ich mir um die Steine weniger Sorgen machen.
Stephan—13.08.21 22:14
Wir standen vor gleicher Wahl.
Erkenntnis 1
Berlin und Umland wird hauptsächlich weiß verbaut. Meist Ytong, seltener Kalksandstein
Komme aus dem Harz und da gibt es fast ausschließlich rot (Poroton), denke ist stark regional.

Ytong ist meiner Meinung nach einfacher zu verarbeiten für den Rohbauer, ein Massenprodukt und es lässt sich schnell schnell bauen. (Diese „gute“ Restfeuchte nach Einzug).
Wir haben uns mehr oder weniger durch den Architekt zu Kalksandstein und WDVS überreden lassen, obwohl wir in der Pampa (Nähe Tesla) noch nicht so viel Krach erwarten.

Hatten preislich mal Ytong und Kalksandstein+WDVS anbieten lassen und Ytong war ca. 10-15% günstiger im Rohbau.

Fazit. Wir machen Kalksandstein 🙂
Acof197813.08.21 22:23
Stephan— schrieb:

Wir standen vor gleicher Wahl.
Erkenntnis 1
Berlin und Umland wird hauptsächlich weiß verbaut. Meist Ytong, seltener Kalksandstein
Komme aus dem Harz und da gibt es fast ausschließlich rot (Poroton), denke ist stark regional.

Ytong ist meiner Meinung nach einfacher zu verarbeiten für den Rohbauer, ein Massenprodukt und es lässt sich schnell schnell bauen. (Diese „gute“ Restfeuchte nach Einzug).
Wir haben uns mehr oder weniger durch den Architekt zu Kalksandstein und WDVS überreden lassen, obwohl wir in der Pampa (Nähe Tesla) noch nicht so viel Krach erwarten.

Hatten preislich mal Ytong und Kalksandstein+WDVS anbieten lassen und Ytong war ca. 10-15% günstiger im Rohbau.

Fazit. Wir machen Kalksandstein 🙂

Wurde Euch nie der Ziegel und atmende Wände präsentiert? Ich komme übrigens auch aus dem Harz, besser gesagt dem Herzen vom Harz (13 Jahre in Goslar gelebt) :-)

Wir werden in Brandenburg mit Poroton bauen. 36,5 cm Ziegel ohne WDVS, aber immer noch KFW 55.
Berlinho13.08.21 23:09
Guten Abend,
ich stelle mir die gleiche Frage wie der Threadersteller. Danke , super Timing um das hier mal zu fragen!
Ist das Fazit also am Ende "Geschmack" ob gefüllter Poroton oder Kalksandstein + WDVS.
Beides schafft KFW55 Standard und beides isoliert so gut, dass am Ende die Fenster das schwächste Glied in der Kette sind.
  • Ist es denn auch preislich ähnlich?
  • Wie schaut es mit Langlebigkeit aus, im Sinne von "den Enkeln was hinterlassen" (falls es mal welche geben sollte)?
  • Bonusfrage: Welche stärke sollten die Innenwände bei Kalksandstein mindestens haben um gute Schallisolation zum Nebenraum zu liefern?
Ich stell mir das sehr schwierig vor bei einer Musterhausbegehung sowas zu testen und hoffe hier auf echte Erfahrungswerte, auch wenn diese natürlich subjektiv sind.

Entschuldigung, dass ich mich hier so reinmogel. Wenn es gegen die Etikette verstößt, bitte ich um einen kurzen Hinweis.
Viel Glück
motorradsilke13.08.21 23:10
Baumeister86 schrieb:


P.S.: Sind wir wirklich bei "normalem Standard" Haus inzwischen auch in Brandenburg bei 2100-2500€/qm? Oder waren wir bei den falschen GUs?

Wir bauen auch gerade in Brandenburg und das kommt gut hin. Wir werden nach Bemusterung und der ersten moderaten Preiserhöhung auf reichlich 2200 €/qm kommen, ohne Baunebenkosten und Außenanlagen, aber Kfw55.
ytongporotonwdvskfw55harzziegel