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ᐅ Poroton T14 oder Porenbeton Klimanorm PP2


Erstellt am: 21.05.10 08:09

eliot39821.05.10 19:54
Hallo,
mit den 4! kann ich als Antwort nichts anfangen?! Ist hier vielleicht Text verloren gegangen?
V.G.
€uro21.05.10 20:21
eliot398 schrieb:
Hallo,
mit den 4! kann ich als Antwort nichts anfangen?! Ist hier vielleicht Text verloren gegangen?
V.G.
Nein, aber hervorgehoben. Nochmal: Es sind nach meiner Auffassung keine Steine im ureigensten Sinn mehr. Einfach ein Baustoff! Genauso wie heute nicht mehr gemauert, sondern überwiegend geklebt wird. Vielleicht wird es jetzt ein wenig deutlicher.

v.g.
Bulla200018.10.10 09:49
Schließe mich mal diesem Thread an.

Bei mir stellt sich ein ähnliches Problem. Der Bauträger D bietet mir in seinem Paket ein Mauerwerk mittels Wienerberger Poroton T10 in 36,5cm an. Der verbleibende Mitbewerber stattdessen den Ytong Porenbeton W in gleicher Stärke. Die Wärmeleitfähigkeit liegt beim Ytong bei 0,09, beim T10 bei 0,1. Beide würden auch mit dem jeweils anderen Stein bauen, weil beide Vor- und Nachteile haben.

Nur, mit welchem Stein kann ich den besten Kompromiss schließen?
Vorteil Poroton: Schallschutz, schnelle Trocknung
Nachteil Poroton: durch die vielen Kammern ggf. Probleme bei Lastaufhängung (Bild, Regal, Schrank etc.) und bei E-Installation (Löcher der Unterputzdosen zerstören Kammerstruktur, müssen vergibst werden).
Nachteil Ytong (Porenbeton): Nässeempfindlichkeit, Schallschutz.

Laut Bauträger P aus Weimar ist der T10 auch rißempfindlich, so dass ein besonderer Gewebeputz aufgebracht werden muss und dennoch auch das Risiko kleinerer Rißbildungen besteht, was anschließend übermalt oder ausgefugt werden muss. Laut meinen fav. Bauträger D aus Sondershausen/Erfurt gäbe es keine Probleme damit, wenn es fachmännisch verputzt werden würde.

Was ist mit der Nässeempfindlichkeit des PB? Ich meine, beide Steine müssen gleichermaßen während der Bauphase horizontal abgedeckt sein. Seitlich auftreffender Regen ist nicht das Problem. Zudem ist der Außenputz ja wasserdicht, so dass das Problem nur während der Bauphase bestehen dürfte oder?

Probleme mit Lautstärke sind bei uns eher weniger zu erwarten, kann aber dennoch sein, je nachdem, wer noch neben uns baut.

Welcher Stein ist also unter dem Strich besser??? Selbst die Beraterin vom Bauherren-Schutzbund e.V. sagte, beide Steine hätten die o.g. Vor- und Nachteile und keiner würde "besser" als der Andere sein.

Bitte helft mir.
Bauexperte18.10.10 15:38
Hallo,
Bulla2000 schrieb:
Nur, mit welchem Stein kann ich den besten Kompromiss schließen? Vorteil Poroton: Schallschutz, schnelle Trocknung.Nachteil Poroton: durch die vielen Kammern ggf. Probleme bei Lastaufhängung (Bild, Regal, Schrank etc.) und bei E-Installation (Löcher der Unterputzdosen zerstören Kammerstruktur, müssen vergibst werden).Nachteil Ytong (Porenbeton): Nässeempfindlichkeit, Schallschutz.
Für Poroton gibt es bestimmte Dübel, das ist – auf den ersten Blick – auch schon der einzige „Nachteil“. Bei „36,5“-Ytong® spielt Schallschutz nicht mehr wirklich eine Rolle, sofern die übrigen Bauteile zum Gesamtgewerk passen. Und was die „Wasseraufnahme“ betrifft – ich empfehle den Kauf eines Ytong®-Steines und anschließend jenen über Nacht im Wasser liegen zu lassen. Dann hat sich das ganz schnell mit den vermeintlichen Argumenten des Wettbewerbs – Learning by doing.

Der hauptsächliche Unterschied liegt im unterschiedlichen Wärmedämmwert. Bei Poroton muß WDVS davor, bei Porenbeton ist das nicht zwingend notwendig. Wenn die Wahl auf Poroton mit WDVS fällt, sollte nicht an kontrollierter Be-/Entlüftung gespart werden, da ansonsten die Gefahr der Schimmelbildung gegeben ist. Bei Porenbeton kann auf eine Lüftungsanlage verzichtet werden – insgesamt ist das Raumklima besser. Füttere Tante Google mit „Baubiologie“ und Du wirst ausreichend Infos zu beiden Systemen finden.
Bulla2000 schrieb:
Welcher Stein ist also unter dem Strich besser???
Wenn beide Steine gem. den gültigen Vorschriften/DIN-Normen verbaut werden, kann nur Dein Bauch diese Frage beantworten

Freundliche Grüße
Bauexperte19.10.10 13:04
Hallo Bulla,
Bulla2000 schrieb:
Ich kann Deine Aussage, bei einem Poroton Mauerwerk muss ein WDVS immer mit verbaut werden, nicht folgen. Warum sollte das gemacht werden? Um Energieeinsparverordnung/KfW zu erfüllen? Davon haben mir diverse Bauträger, und zwar seriöse, nichts gesagt. Der T10 in 36,5 hat auch nur einen minimalst schlechteren y-Wert im Vergleich zum Porenbeton Ytong W. Wir werden eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung einbauen lassen. Ohne WDVS, da ich zwingend einschalig bauen will und "ne echte Mauer" haben möchte.
Entscheidend ist doch der U-Wert oder nicht?

Wände aus Hochlochziegeln ohne Füllung haben in vertikaler Richtung eine höhere Wärmeleitfähigkeit, insbesondere wenn sie mit herkömmlichem Dünnbettmörtel vermauert wurden, der die Löcher nicht zuverlässig verschließt => Konvektion. Und - ungefüllte Hochlochziegel mit niedriger Wärmeleitfähigkeit bieten nur einen eingeschränkten Brandschutz; seit einigen Jahren sind allerdings Poroton Ziegel mit Perlitfüllung auf dem Markt. Im Vergleich zu herkömmlichen Hochlochziegeln bieten diese eine bessere Wärmedämmung sowie einen höheren Brandschutz => höhere Kosten für Mauerwerk. Überdies ist die Hochlochziegel so oder so für jeden Elektriker eine Herausforderung

Diese „Problematik“ stellt sich beim Porenbeton nicht und die letzten 2 Db beim Schallschutz im Vergleich Poroton ./. Porenbeton spielt bei einer 36,5er Wand nun wirklich eine marginale Rolle.

Freundliche Grüße
huyeron19.10.10 13:10
ich habe mit Poroton 30 cm gebaut und davor ne Klinkerwand gesetzt.
super Raumklima
Poroton hält auch die wärme im Haus
du bekommst ein Bild und anderes an der wand fest
und wenn dein Haus noch nicht fertig ist sagt Poroton den regen nicht auf und es dauert auch nicht lange mit der Austrocknung.
für mich nur Poroton
porotonytongporenbetonsteineschallschutzbauträgert10wärmeleitfähigkeitmauerwerknässeempfindlichkeit