ᐅ Lichtplanung - Position, Anzahl Einbaustrahler, Ideen
Erstellt am: 03.05.2019 11:41
ypg 03.05.2019 14:15
Zur Küche: Du hast planlinks und planrechts Hochschränke und in der Mitte eine Insel.
Nun schau Dir mal Deine Spots an: die gehen überhaupt nicht mit den hochschränken, sondern sind versetzt davor angeordnet. Sie bilden somit zu der Küche bzw zu den Schränken gar keine Einheit. Das sieht nicht gut aus.
Zur Insel passen sie wohl auch nicht. Zeichne mal die möblierung in den Plan ein - dann siehst Du, was ich meine.
Nun schau Dir mal Deine Spots an: die gehen überhaupt nicht mit den hochschränken, sondern sind versetzt davor angeordnet. Sie bilden somit zu der Küche bzw zu den Schränken gar keine Einheit. Das sieht nicht gut aus.
Zur Insel passen sie wohl auch nicht. Zeichne mal die möblierung in den Plan ein - dann siehst Du, was ich meine.
opalau 03.05.2019 14:21
ypg schrieb:
Aber die Optik einer Linie, die einen Bruch macht, sieht eben nicht aus - wie bei Dir im Knoten WZ/Ess/Flur.
Und das gilt auch gerade, wenn zwischen Flur und Windfang ein Bruch ist, also ein merkwürdiger WinkelZwischen Wohnen und Flur gebe ich dir Recht, da schaue ich noch mal darauf.
Aber im Windfang sind keine Spots, dort ist ein Deckenauslass geplant. Dort auf eine Linie mit den im Flur folgenden Spots zu achten sehe ich nicht als sinnvoll an.
ypg schrieb:
Sichtbar ist bei Dir eine Decke, die hat mehr Löcher als ein Käse.
Statt eines Deckenauslasses planst Du 20?/30? im Wohnbereich... irgendwo hakt Dein Argument. Einfach mal darüber sinnieren Ich weiß was du meinst, bewerte Raumgefühl einfach anders. Mir geht's darum, dass etwas (bzw. nichts) von der Decke runter hängt. Dir darum, dass die Decke löchrig ist
ypg schrieb:
Zur Küche: Du hast planlinks und planrechts Hochschränke und in der Mitte eine Insel.
Nun schau Dir mal Deine Spots an: die gehen überhaupt nicht mit den Hochschränken, sondern sind versetzt davor angeordnet. Sie bilden somit zu der Küche bzw zu den Schränken gar keine Einheit. Das sieht nicht gut aus.
Zur Insel passen sie wohl auch nicht. Zeichne mal die Möblierung in den Plan ein - dann siehst Du, was ich meine.Schau gerne noch mal darauf, ich hänge den Plan mal mit skizzierten Küchenmöbeln noch mal an. Mir ist nicht ganz klar, was du mit "gehen überhaupt nicht mit den Hochschränken, sondern sind versetzt davor angeordnet" meinst. Magst du das erklären?
Crossy 07.05.2019 13:42
Ich denke, dass es hilfreich wäre die geplante Möblierung einzuzeichnen. So kann ich die Decken- und Wandauslässe schlecht beurteilen.
Aber insgesamt wäre es mir auch zu viel des Guten.
Aber insgesamt wäre es mir auch zu viel des Guten.
kbt09 07.05.2019 19:35
Ist nur die Insel Arbeitsfläche in der Küche? Das wäre aber wenig Platz.
opalau 07.05.2019 20:28
Wird das jetzt eine Küchenplanung? Die Insel ist 2,4x1m und dazu kommt noch eine >2m breite Nische mit dem Kochfeld.
Möbelplanung reiche ich noch nach!
Möbelplanung reiche ich noch nach!
fach1werk 10.05.2019 08:18
Lichtplanung: Meine persönliche Erfahrung ist, dass Elektriker glauben, das können sie so nebenbei von allein und dem ist ganz und gar nicht so. Dieser Plan schreit mich förmlich an, ich bin vom Elektriker.
Es gibt ein paar Grundregeln:
- Wenn Du älter wirst, brauchst Du mehr Helligkeit. Wie viel mehr, das muss der Lichtplaner wissen und richtig machen.
- Ecken ausleuchten, der Mensch nimmt das wahr, was hell ist, den Rest vom Raum streicht das Gehirn quasi ab. Es gibt Untersuchungen mit einem Esstisch in einem Raum und Gästen daran. Man erfasste die Laufmuster. Waren die Ecken ausgeleuchtet, z. B. mit einer Stehlampe oder einem Up/Downlight, dann wurden sie betreten und genutzt. Mit Lichtleiste über dem Esstisch blieben die Leute immer sozusagen im Lichtkegel.
- Situatuionsbezogene Beleuchtungen, wenn mehr als eine Situation, dann mehr als eine Beleuchtung.
- Dezentral, angepasst an Lebensgewohnheiten. Wurden die abgefragt?
- Blendfrei.
Bei Berücksichtigung kann man übrigens viel Strom und Leuchten sparen. Ich sah Beispiele, bei denen sich die Beleuchtungskosten halbierten ohne dass Nutzer Helligkeit vermissten.
Obwohl ich beruflich schon Fortbildungen zur Lichtplanung besucht habe, beauftragten wir am Ende ein Lichthaus. Das war lohnend! Selbstverständlich glaubte der halb eingeschnappte Elektriker, das hätten wir locker auch von ihm haben können. Früher hatte man eine zentrale Glühbirne in der Mitte, nun macht der Elektriker praktisch die modernisierte Form davon, schön symmetrisch gezogene Bänder. Das fällt nicht unter Lichtplanung!
Viele Grüße Gabriele
Es gibt ein paar Grundregeln:
- Wenn Du älter wirst, brauchst Du mehr Helligkeit. Wie viel mehr, das muss der Lichtplaner wissen und richtig machen.
- Ecken ausleuchten, der Mensch nimmt das wahr, was hell ist, den Rest vom Raum streicht das Gehirn quasi ab. Es gibt Untersuchungen mit einem Esstisch in einem Raum und Gästen daran. Man erfasste die Laufmuster. Waren die Ecken ausgeleuchtet, z. B. mit einer Stehlampe oder einem Up/Downlight, dann wurden sie betreten und genutzt. Mit Lichtleiste über dem Esstisch blieben die Leute immer sozusagen im Lichtkegel.
- Situatuionsbezogene Beleuchtungen, wenn mehr als eine Situation, dann mehr als eine Beleuchtung.
- Dezentral, angepasst an Lebensgewohnheiten. Wurden die abgefragt?
- Blendfrei.
Bei Berücksichtigung kann man übrigens viel Strom und Leuchten sparen. Ich sah Beispiele, bei denen sich die Beleuchtungskosten halbierten ohne dass Nutzer Helligkeit vermissten.
Obwohl ich beruflich schon Fortbildungen zur Lichtplanung besucht habe, beauftragten wir am Ende ein Lichthaus. Das war lohnend! Selbstverständlich glaubte der halb eingeschnappte Elektriker, das hätten wir locker auch von ihm haben können. Früher hatte man eine zentrale Glühbirne in der Mitte, nun macht der Elektriker praktisch die modernisierte Form davon, schön symmetrisch gezogene Bänder. Das fällt nicht unter Lichtplanung!
Viele Grüße Gabriele
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