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Erstellt am: 17.01.2020 18:03

OWLer 20.01.2021 12:41
Das Zauberwort ist "bauseits".

Ich verstehe deinen Unmut, verstehe aber die Zuständigkeiten noch nicht zu 100%. Bei uns war alles was Boden angeht, bauseits zu beauftragen. Mein GU hat nur koordiniert. Allerdings haben wir dann auch direkt abgerechnet mit dem Gartenlandschaftsbauer. Das hat für den GU den Charme, dass er mit eventuellen Bodenrisiken und dergleichen nichts am Hut hat, was ich auch sehr gut nachvollziehen kann.

Du hast die Erdarbeiten im Preis mit drin vom GU? Der wird dir ja ein schlüsselfertiges Angebot gemacht haben. Ich bin etwas irritiert von den Zuständigkeiten. Dass sich der Sub direkt bei dir meldet, finde ich ungewöhnlich. Ich hätte das Thema zumindest elegant versucht an den GU zu delegieren.

Tolentino 20.01.2021 13:19
Ach so ja, das kam nicht genug raus, obwohl es irgendwo oben auch steht.
Im Vertrag sind 30cm Bodenaustausch inkl. d.h. wenn es sich wirklich nur um eine ganz dünne Mutterbodenschicht und danach tragfähigen Boden gehandelt hätte, hätte ich gar nichts extra bezahlen müssen.
Im Bodengutachten (dass der GÜ als Inklusivleistung in Auftrag gegeben hatte und somit natürlich auch dessen Sub, dem Tiefbauer, vorlag) wurden 70 cm empfohlen und über diese 40cm (bzw. 56m³/90t) mehr gab es dann ein Nachtragsangebot. Aber es wurde ja fürs Gutachten nur an zwei Stellen gebohrt.
Der Tiefbauer hat dann beim Aushub des nichttragfähigen Bodens festgestellt, dass die nichttragfähige Schicht im Baufeld schief noch tiefer verläuft. Da man aber nicht schief austauschen kann (oder es nicht macht?!), musste übers gesamte Baufeld noch tiefer abgetragen werden und zwar eben insgesamt 1m, bzw. für mich eben 70cm statt 40cm.
am Ende waren es aber insgesamt 120cm Material also für mich 90cm, da das Planum über die Geländehöhe angehoben werden musste um der Baugenehmigung zu entsprechen.
Beim Abriss wurden anscheinend schon 20cm Mutterboden zusammen mit dem Pflanzenbewuchs mit abgetragen, das ist offensichtlich niemandem aufgefallen.

Tolentino 20.01.2021 13:52
Ach so Das ganze ist nach der Erläuterung schon plausibel und durch Fotos nachvollziehbar. Ich wollte halt nur wissen warum, bzw. kam selbst nicht ohne drauf aufmerksam gemacht worden zu sein, dass das Planum ja über das umliegende Gelände herausragt und somit auch mehr Material eingebracht wurde als ausgehoben.
Mir stank nur die Art der Kommuniktion.

Das der Tiefbauer sich direkt an mich wandte ist dem Umstand geschuldet, dass ich für noch weitere Arbeiten (nun wirklich bauseits) schon Angebote einhole und den Kontakt vom GÜ besorgt hatte.
Das rein fachliche haben die nämlich gut gemacht (von meinem Sachverständigen bestätigt).

Tolentino 29.01.2021 12:52
So, leider für mich negatives negatives Update. Ich hatte ja jetzt probiert den Wasseranschluss doch ohne Schacht zu beantragen. Eben angerufen worden von dem Antragsbearbeiter, mit dem ich auch im Vorfeld immer Kontakt hatte.
Der pocht leider auf die Standardvertragbedingungen der BWB über 15m Leitungslänge auf privatem Grund sei ein Zählerschacht zu setzen.
Anscheinend ist Berlin in verschiedene Rohrnetze aufgeteilt und dass sie bei @Nida35 weit über 15m Leitung direkt in den HAR akzeptiert haben, bedeute nicht, dass sie das bei mir auch machten.
Denn auch wenn die Leitung bis zum Zähler mein Eigentum ist, sind wohl die BWB für die Instandhaltung verantwortlich und zwar auch, wenn ich selbst verlegt hab. Und da gibt's wohl soviel Ärger, wenn sie mal doch ne Leitung austauschen müssen (spätere Absackungen, who knows what), dass sie die Verantwortung nicht mehr haben wollen.

Tja, jetzt muss ich gucken, was am günstigsten ist. Großer Schacht für beide in die Zufahrt oder zwei kleine einer für den Hinterlieger in die Zufahrt (überfahrbar) und einer irgendwo an die Grenze für mich.

Beim Hausbau sind Sie immer noch am EG des Nachbarn dran. Mit kalten Fingern lässt sich eben nicht schnell mauern.

Nida35a 29.01.2021 13:27
so ein Mis....., da werden dir ja € aus der Tasche gezogen die du später noch brauchst

Tolentino 29.01.2021 14:09
Ja, sehr ärgerlich das ganze. An anderer Front habe ich mich jetzt endlich für einen HSL-Betrieb entschieden - ich hoffe damit die richtige Wahl getroffen zu haben, er hat aber im Gespräch immer einen sehr guten Eindruck hinterlassen und sein Angebot ( ) war immer sehr umfassend und relativ transparent. Schließlich ist es noch ein zukünftiger Nachbar (ca 800m weg), wenn das mal kein gutes Omen ist.
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