ᐅ Kostenschätzung vom Architekten realistisch?
Erstellt am: 12.06.2022 14:56
Tassimat 23.06.2022 00:56
Grisu112 schrieb:
wenn sich jedes Gewerk die Gesamtpläne vorab anschaut.Aber du hast bis Leistungsphase 4 keine Auführungspläne erhalten. Nur grobe Skizzen und einen Plan für die Genehmigung. Da fehlen etliche Details, von denen du als Laie keine Ahnung hast. Das gibt dann sehr viele Nacharbeiten, die extra teuer sind und den Bau massiv verzögern. Und für jeden Sch** musst du spontan auf der Baustelle Rede und Antwort stehen. Ich hoffe das macht dein Arbeitgeber mit?
hanse987 23.06.2022 01:04
Ein Plan für eine Genehmigung ist halt viel weniger Detailreich als eine Ausführungsplanung.
Wie schon geschrieben kannst du dich selbst einarbeiten, aber sehr zeitaufwendig und fehleranfällig (vor allem wenn man nicht vom fach ist). Es ist halt schon empfehlenswert die Ausführungsplanung einem Profil machen zu lassen. Vor allem weil man als Laie oft gar nicht weiß was wichtig ist und was eher unwichtig.
Wie schon geschrieben kannst du dich selbst einarbeiten, aber sehr zeitaufwendig und fehleranfällig (vor allem wenn man nicht vom fach ist). Es ist halt schon empfehlenswert die Ausführungsplanung einem Profil machen zu lassen. Vor allem weil man als Laie oft gar nicht weiß was wichtig ist und was eher unwichtig.
k-man2021 23.06.2022 13:26
Grisu112 schrieb:
Kannst du hierfür mal Beispiele nennen?
Gründung müsste der Rohbauer eben vorgeben, was er da haben möchte bzw. macht den Aushub am Besten gleich selbst mit.Gründung: die hat bei uns der Bodengutachter zusammen mit dem Statiker festgelegt und auf der Baustelle überwachtProblembereiche sind speziell die Schnittstellen zwischen den Gewerken, bei unserem ersten Haus zB Abdichtung der Balkone (war weder bei Rohbauer noch Fliesenleger vernünftig spezifiziert), Elektroplanung und Rohbauer (Kabelführung und Planung), Putz und Raffstores, um nur die einige Problembereiche zu benennen - und das trotz Architekten.
Wir planen/bauen gerade nochmal und ich bin froh, dass unser jetziger Architekt die Ausschreibungen erst macht, nachdem die GESAMTE Detailplanung fertig ist. Aber das ist nur meine Meinung.
Holzhäuschen 23.06.2022 18:00
Grisu112 schrieb:
Kannst du hierfür mal Beispiele nennen?
Gründung müsste der Rohbauer eben vorgeben, was er da haben möchte bzw. macht den Aushub am Besten gleich selbst mit. Ich kann mir sonst gerade nur schwer vorstellen wo es zu massiven Problemen kommen könnte wenn sich jedes Gewerk die Gesamtpläne vorab anschaut. Abeer evtl. bin ich da gerade auch etwas zu optimistisch. Rohbaumaße sind ja soweit vorgegeben. Ich sehe beim Architekt ab Leistungsphase 5 eben nur massives Einsparpotenzial und frage mich gerade ob ich das alles wirklich brauche.Es denkt kaum wer tatsächlich und ordentlich für dich mit. Wenn du die Möglichkeiten hast, dich in alle Gewerke soweit einzuarbeiten, dass du den vorgeben kannst, wie Sachen gemacht werden sollen dann geht das.
Die Zeit und Möglichkeit haben aber nur sehr wenige Menschen.
Wir bauen in Einzelvergabe, aber mit einem Bauunternehmen, das die Architektenplanung und auch den Rohbau gemacht hat. Selbst da gab es Kommunikationsprobleme. Die Vorstellung auch noch dafür verantwortlich zu sein, da läuft es mir kalt den Rücken runter. Obwohl wir die Bauleitung nach dem Rohbau übernommen haben.
Tassimat 23.06.2022 22:34
Grisu112 schrieb:
Gründung müsste der Rohbauer eben vorgeben, was er da haben möchte bzw. macht den Aushub am Besten gleich selbst mit.Soviel Beratung wie du dir vorstellst bekommst du nicht. Wenn du dann auf diese Weise ein Angebot erfragst bekommst du die teuerste oder einfachste Variante, aber nicht das, was du eigentlich brauchst. Grisu112 23.06.2022 23:33
Aber die allermeisten Vorgaben ergeben sich doch schon aus der Statik und aus irgendwelchen energetischen Vorgaben bspw. KfW55. Was hat der Rohbauer dann noch an Möglichkeiten mir teuer oder billig zu verkaufen? Bei 3-4 Angeboten sollte sich ja dann schon eine grobe Richtung hervortun?!
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